Ich versteh sowieso nicht, warum die Druckereien immer das völlig überteuerte Original-XX-Zeugs
kaufen...Bauschaum, Schrauben ausm Fachhandel und grdrehte Ersatz-Elemente vom Schlosser nebenan
tun es zu 90% auch und sparen dabei 70% der Kosten ![]()
Klar...es gibt n paar Teile, die würd ich auch nur Original kaufen - aber viele Sachen sind ned ![]()
Beiträge von Silent74
-
-
Auch die Technik der Buchbinderei entwickelt sich weiter...eine der
neuesten Entwicklungen soll der PO-Leim sein Polyolefin. Evtl. wär des ja
auch ne Möglichkeit. -
Länger bleiben, am WE arbeiten, mal 12h machen (Kollege fällt spontan aus)....is alles mittlerweile Normal.
Solang es dafür nen finanziellen oder nen FReizeit-Ausgleich gibt, find ich's auch ok. Komischerweise zicken
da öfters mal die Fimen rum...dann steht man da mit seinen 150 Überstunden, hat Arbeit bis zum Anschlag
(Abfeiern geht also ned) und die Firma hat auch kein Geld zum Auszahlen

Zwei der Firmen, bei denen es so war, gingen nen halbes Jahr später in Insolvenz. Sowas nennt sich dann
"Marktbereinigung" und für uns Drucker "Mist - wieder n neuen Job suchen"
-
Veränderungen gehören nunmal zum Leben - so auch der Wandel in der Industrie. Da hilft kein
Meckern und Mosern...die damaligen Kutschenbauer/Pferdehändler haben bestimmt auch die
Automobil-Industrie verflucht
...oder die Buchdrucker den Wandel zum Offset....Nun haben wir halt den Wandel von Offset zu Digital und Web-to-Print. Das werden wir ned aufhalten
können....also bleibt da nur rechtzeitige Anpassung an neue Bedingungen. Genauso isses mit dem
ganen Zertifizierungs-Krempel und Award-Wahn. Ich behaupte mal, daß das alles nur ne Art ABM für
Leute is, die ned drucken können, aber Druckern gerne aufn Sack gehen *gg*Selbst unsere Berufsschule schafft PSO mit ihrer PM4-farben. Die laüft nur ein Tag im Monat -
da aber die Techniker eine Projektarbeit abgeben müssen, wird halt alle 2 Jahre neu zertifiziert.

-
Standart-Beschiftung nehmen: Vorn auf dem linken Titt n kleiner Schriftzug, hinten groß und
aufm rechten Ärmel "Buchbinden war mir zu platt"
-
Das wichtigste ist doch, daß man seine Stärken erkennt und sich dann was sucht, wo diese gefordert werden
und zugleich einem dieser Job Spaß macht. Drucken hat mir immer viel Freude bereitet, weil man da immer wieder
gefordert wurde und es ned son 08/15-Fließbandjob war.
Nun bilde ich mich weiter und bis jetzt weiß ich schonmal, daß ich n lausiger Außendienstler wär. Dazu gehen
mir viel zu viele Menschen einfach nur auf den Sack
und das rumschleimen liegt mir absolut net.
Buchhaltung find ich so interessant wie Sandkörner zählen und Führungstechnisch bin ich auch ne Niete...
ich vertrete da den Standpunkt, daß jeder mit grauer Gehirnsubstanz geboren wurde und von daher selbst
wissen muß, wie er sich zu verhalten hat....ohne Erziehungsauftrag meinerseits
Was bleibt da noch....hmm...F&E, aber da muß man meist nen Master haben. Projektmanager, freier Firmenberater,
HartzIV oder Frührente.....und am Ende stehe ich dann zum Perforieren am Tiegel für 5€/Std.
-
Ich glaube nicht, daß die Kanten den Ring durchschneiden. Sie halten den Ring nur fest, der verdreht sich
und reißt...Hulse mit feinem Schmirgelpapier glatt machen und evtl. nen minimal dünneren Ring ausbrobieren
waren da so meine Ideen.Gruß
Martin -
Naja...Schule war und ist halt immer.....komisch

Da vertrödelt man seine Zeit mit Sachen wie Religion/Politik/Geschichte/Kunst usw....
Von dem Lehrstoff der Lehre ist ca. 20%-30% brauchbar für den Job danach. Der Rest
ist Beiwerk/Zeitvertreib.
Jetzt beim Techniker isses net anders...wieder Politik aufm Lehrplan
Die Lehrer kauen mit dir Zeug von vor 50 Jahren durch ala Aufbau des Tiegels oder
Lean-System. Für meinen Geschmack wird vielzusehr an der Realität vorbeigeschult.Grad machen wir in BMA (Betriebliches Management) Führungsstile....muß man sowas lernen?
Ich mein - weiß ned jeder eh schon, daß es am Besten ist, wenn man Teamorientiert führt
anstatt diktatorisch?Die sollten mal überlegen, den Techniker (den's eh nur in BRD gibt) auf 1 Jahr sinnvolles Lernen
5x8 Std. pro Woche zu verkürzen....oder den 3-Jährigen Master bei 5 Jahren Berufserfahrung
anbieten
-
Blöde Frage...kenn mich an IR-Trocknern net aus...
falls du da außen ned trocknen möchtest...besteht die Möglichkeit,
da die Birnen rauszuschrauben bzw. einzelne Stecker zu ziehen? -
Also zuviel Wasser schließe ich mal aus....sowas sähe anders aus.
Ich sehe bis jetzt nur folgende halbwegs-logische Erklärungen/Ursachen:* Farbe bleibt im Kasten stehen (zu pastös, fließt nicht)
* Duktor extrem zu kalt
* Zonenschrauben sind zu, obwohl am Pult auf (Elektronik/Stellmechanik)
* Harte Farbe am Farbmesser - kein Spalt mehr möglich zum durchfließenWie fließfähig die Farbe is, siehst ja, wenn du sie vom Spachtel laufen/tropfen läßt.
Temp. des Duktors is einmal anpacken - eisig is doof, Raumtemeratur oder leicht höher ok.
Farbkasten leer machen, abklappen, gut sauper machen, Lehrling holen - der soll mal die Zonen
am Pult auf 100% und auf 0% stellen und schaun, ob die Zonenschrauben sich bewegen.
Beim sauber machen siehst dann auch, ob da was verkrustet ist/festgeklebt....Ich hoffe, daß hilft dir vielleicht etwas weiter
-
Hmm....meine paktische Prüfung wurd mir damals von nem Gesellen mit
30 Jahren Berufserfahrung an ner 4c-Speedmaster102 gedruckt...ich durft nur
dastehen und zuschaun, da die Maschine bis oberkante Unterlippe mit
Aufträgen zugeballert war hatten die keinen Bock auf nen Stift, der da
rumexperimentiert.
Prüfer war nicht da. Das einzige, daß ich gefragt wurde war:
"Wann gibtst uns einen dafür aus, daß wir dir die Arbeit gedruckt haben?"...pfffbtw... is nur ne 3 gewesen....von nem alten Gesellen hätt ich mehr erwartet

-
Hab mal grad die Maschinendaten gegoogelt zum besseren Verständnis:
Is ganz einfach:
620mm x2, da DOPPELTER Zylinderumfang x 2060mm x S/W = 4 x 10 x2 = 80S.
Wobei man mit 2060mm Bahnbreite ned an DIN A4 hoch x 10 rankommt - ich vermute mal,
daß die Ihre Angaben auf n US-Format beziehen o.ä.Gruß
Martin -
Zitat
Diese Streifen behindern natürlich den Farbfluss und gerade bei größeren Farbflächen
ist eine ausreichende Farbdichte nicht gewährleistet.
wtf? Dein Problem und das Foto stehen irgendwie im Widerspruch. Auf deinem Foto sind alle Zonen
ZU - max. 5% auf.....du sagst aber, daß du besonders bei viel Farbabnahme nen Duktor hast, der
wie im Foto aussieht.
Evtl. hilft es ja, mit dem Duktorhub von 100 auf 50 runter zu gehen und dafür die Zonen von
5% auf 60% zu öffnen...so als spontane Idee
.... oder ich habe dich falsch verstanden 
-
...ich bin mir ja durchaus bewußt, daß jeder mal Fehler beim tippen macht
und das es Legastheniker und Hauptschulabbrecher oder Zugewanderte gibt,
aber was bitte soll das hier sein?Ich versuchs mal nach meinem Verständnis zu übersetzen:
Hallo zusammen!
Ich suche einen Job als Offsetdrucker. Ich bin 36 Jahre alt, habe 13 Jahre
Berufserfahrung und ....Was bitte heißt "Maschine als ein Thema"? Liest sich, als hätte der Google-
Translator ne Redewenung aus dem Suahelischen ins Deutsche übersetzt
Wie auch immer.... viel Glück bei der Stellensuche
-
Auf dem Bild siehts für mich so aus, daß alle Zonen zu sind. Das die ned zu 100% wirklich dicht
sind, ist doch normal. Mit der Zeit nutzen sich die Schieber der Zone n bissl ab durch die ständige
leichte Reibung der Farbpigmente und dem "durchziehen" durch den Farbspalt. Deswegen
(unter anderem) hatte HD früher mal so Folien in dem Kasten, die wöchentlich gewechselt wurden.Falls es keine Abnutzung sein kann, wärs auch möglich, daß die einzelnen Zonen nicht ganz
parallel schließen....bei dem Bild hier reden wir da von µm. Ich kann mir ned wirklich vorstellen,
daß du deswegen Probleme im Druck hättest. -
Ich kann mich noch gut an das Chaos erinnern bei Zeitungspapieren. Da hatten wir ne Zeit
lang den gleichen Hersteller und kamen sehr gut an die Proofs ran. Dann wurd das Papier
gewechselt und man kam nedmal annähernd dran.
Rein optisch war das Papier sowas von anders....das erstere war gräulich, sehr gut satiniert.
Letzteres sehr gelblich und sehr offenporig..... und dann heißts wieder, daß der Drucker zu
blöd is, seine Maschine in Griff zu kriegen -.- -
Kommunikation würde euch weiterbringen! Proofs vom Kunden sind nutzlos, wenn
sie nicht aus der eigenen Druckerei kommen. Die Vorstufe ist (mal wieder) der Schlüssel.
Man kann an der Druckmaschine einiges filtern, aber halt nicht alles.... was kacke belichtet wurde,
kann man einfach nicht als Gold verkaufen...Punkt
Mach den Kunden klar, daß Kundenproofs von Firma xy keinen Wert haben....und suche Kontakt
mit der Firma, die die Proofs erstellt hat...Gruß
Martin -
Ich kann nur hoffen, daß die Natur belastbarer und regenerativer ist, als wir sie belasten können.
Heißt Klimaneutral drucken eigentlich, daß für das ausgestoßene CO2 in Relation Bäume gepflanzt werden,
oder steckt da mehr hinter? Wenn ja, dann is das....morbide, oder? Als wenn man für jeden, den man
im Krieg tötet ne Frau schwängert -.- ....eher Symptom- als Ursachenbekämpfung....wenn man dann noch
mitkriegt, daß Patente zu hunderten aufgekauft und weggeschlossen werden, damit das Geschäft mit dem
umweltverseuchenden Methoden weiter wachsen kann...da is Bäume pflanzen ne Art Verzweiflungstat.Hey, das Haus brennt, wir müssen schnell löschen....alles klar, aber nehm dafür die Sägespähne und das
Altöl, weil mit Wasser würdest du die Arbeitsplätze der Holz- und Ölindustrie zerstören... ohne Worte...
einfach nur *seufz*
-
Hmmm....Deutschland is ja schon recht Fortschrittlich, was Umweltschutz angeht. Aber was nützt das, wenn
fast alle anderen Länder n Scheiß drauf geben? Der Ami liebt seine 20l/100km-Auto's, dem Chinesen ist Umwelt sowas
von Latte, daß alle Chemikalien einfach im Abfluß entsorgt werden, dem Russen isses auch wayne und Afrika und
Latein-Amerika kennen das Wort "Umweltschutz" nichtmal *gg*
Is cool für uns, da können wir weiter fleißig den Rotz exportieren und verscharren lassen...oder einfach im Meer
versenken....und danach mit unserem "Feinstaubplaketten-getunten" Auto nach Hause fahren *g*Klar, ich freu mich, wenn n Betrieb was für die Umwelt tut...nur ploppt dabei immer son Bild in meinem Kopf auf,
wo ein paar eifrige Deutsche mit Fingerhüten voll Wasser die Sahara fruchtbar machen wollen
-
Mal abgesehen von dem ganzen Fachchinesisch, mit dem man zugemüllt wird, find ich CM recht einfach.
Meistens scheitert eine vernünftige Standarisierung an der Vorstufe - meiner Erfahrung nach. Ich kenne
das so:
- Abdrucken der Testform mit Ideal-Dichtewerten.
- Spektralfotometrische Ausmessung
- Anpassung des Farbraumes in der Vorstufe (Monitore/Proofer)
- Anpassung der TWZ-Kurven in der Vorstufe...und solange ihr dann ned groß was verändert, wars des schon. Evtl. hilft euch dieser Link etwas:
Gruß
Martin