Na, wenns mit der Härte paßt, scheint der Doser ja zu funzen. Dann ist der
Aufhärter zwar gut zum aufhärten, aber schlecht in seiner "Fungizid"-Wirkung.
Des kann ne einmalige Sache sein, daß nur ein Gebinde schlecht is, oder aber die
Rezeptur is Gammel.
Evtl. mal n neues Faß anklemmen oder den Hersteller wechseln. Mehr fällt mir erstmal
auch ned ein.
Beiträge von Silent74
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Naja, die Stromkonzerne meinen, daß H2-Produktion zu teuer ist und das sie ned wissen,
wohin mit ihrer sporadisch auftretenden Überproduktion an Energie. Wenn man nun diese
Überproduktion für H2-Produktion nehmen würde, wär alles in Butter.
Gibt auch schon seit 50 Jahren hier und da Feldversuchsanlagen im kleinen Stil. Aber die
Stromkonzerne wollen da ned richtig ran. Solang Kohle und Atomstrom vom Staat mit
Milliarden subventioniert wird wärs ja innerbetriebliche Konkurrenz, wenn man sich mit
H2 selbst die Subventionen abgräbt *g*
Für den Eventualfall, daß die Lobby der alten Energien versagt wird aber schonmal weiter
geforscht zB in Schleswig-Holstein -
Seitdem Joghurt keine Gräten hat *gg*
Is schon klar, daß sich Fungizid eher auf Pilze bezieht,
aber ich denk mal, daß jeder weiß, was er meint
Da fällt mir ein, daß unsere Doser zum Aufhärten auch gern mal
den Dienst versagt haben. Der Leitwert an der Maschine is da
ned sonderlich hilfreich. Mess mal die dH mitm Lackmusstreifen. -
Nennen wir mal Alken Algen und Funktzid Fungizid, dann denk ich mal, daß euer
Aufhärter ungeeignet is...da ihr das Problem vorher ned hattet. Ja. liegt meines
erachtens dann am Aufhärter...ihr könnt dem Algenwuchs aber auch durch
mangelndes Licht sprich schwarze Schläuche entgegenwirken - rein pysikalisch/
biologisch betrachtet, da fast jede Alge Licht zum Wachstum braucht. -
Wenn ich vorn den Passer passig stelle und er hinten viel abweicht zu einer
Seite...wo bitte hat das was mit der Abwicklung zu tun? Dann müßte ja die Un-
terlage extrem ungleichmäßig sein, oder?
Ich tippe auch auf nen Fehler in den Spannschinen....wenns vorbn die Platte
nur ein bissl schief is, wirkt sich des auf die Länge der Platte proportional aus.
Vorn kriegst's noch passen und je weiter du nach hinten gehst umso mehr wirds
schief.
Irgendwas stimmt ned mit der Plattenanlage im Werk...entweder sind die Pass-
stifte fehlerhaft oder der Druck, mit dem die Platte festgehalten wird o.ä.
Mach mal nach dem Einspannen der Platte nen Kontrollblick, ob sie wirklich
auf beiden Seiten an den Passstiften anlegt.
Eins is mal Fakt...das Problem kommt vom Aufnehmen der Platte. Alles andere
ergibt keinen wirklichen Sinn für mich...soweit meine Kenntnisse reichen *g*Edit meint: Unterlage hat doch eher etwas mitm Umfang zu tun als mit Unterschiede
zwischen A und B-Seite, oder? -
ICh hab bis heute zu 90% immer Handschuhe getragen bei Arbeiten mit Lösemittel.
Ab und an muß es halt möglichst schnell gehn und dann hat man drauf verzichtet.Ich kenn aber genug ehemalige Kollegen mit gravierenden Hautschäden, die fast
nie Handschuhe getragen haben und vor Jahren waren diese Mittel eh noch
aggressiver. Stand sogar "Hautkrebserregend" auf dem Gebinde und trotzdem
haben sie sich damit Farbreste nach Feierabend von der Haut gewischt :wacko: -
Also ich informiere mich atm auch über den Digitaldruck, da es n "neues"
Druckverfahren ist bzw. dem Kleinoffset Konkurrenz macht. Das ist ein
neuer Impuls...mal was anderes und schon von daher Interessant.
Wie bei jedem Druckverfahren hats auch Digital seine Stärken und
Schwächen.
Aber wenn ich allein daran denke, daß da die komplette Kopie wegfällt und
auch Passerprobleme (wird ja direkt in der Maschine belichtet), so glaube ich,
daß sich dieses Verfahren noch weiter etablieren wird im unteren Auf-
lagensegment. Mit den Jahren wird die Auflagengrenze dann immer höher, da
die Maschinen garantiert noch schneller werden....war im Offset und Hochdruck
ned anders.
...übrigends tritt mir die neue Bezeichnung "Medientechnologe Druck" etwas zu
nah als angehender Drucktechniker.....und überhaupt...was bin ich dann nach
dem Studium? Medientechnologischer Drucktechniker Druck?...hab ja schließlich auch
Drucker gelernt
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MEin Vorschlag wäre ja, die Küste (paar km außerhalb, sodaß es den Tourismus optisch ned stört)
mit Windkrafträder vollzupflastern. Wenn zuviel Strom generiert wird, leiten sie diesen in die
Elektrolyse von Wasser um (Wasser is ja genug da - besonders im Meer) und bunkern den
Wasserstoff in unterirdischen Hohlräumen da aufm Meer. Wasserstoff verbrennt zu 99,8% zu
Wasser - also nahezu Umweltneutral. Man könnte damit sowohl Verbrennungsmotoren, als
auch Bennstoffzellen betreiben (letztere wären aber fast unerschwinglich).
All das is technisch schon seit Jahrzehnten realisierbar, wird aber dank Lobby ned gemacht.Also dürften wir auch ned Jammern sondern uns bei der Geldgier bedanken! Getan wir eh erst etwas,
wenn 90% der Bevölkerung mit Atemgerät rumlaufen müsste oder 50% von BRD verstrahlt ist.
Warum sollte man auch ne Kuh schlachten, solange man sie melken kann und Milch n guten Preis
erzielt?
Ergo reden wir seit 50 Jahren von dieser Idee und nüscht passiert. Wenns nach mir ginge, könnt
die Welt morgen untergehen bzw. die Menschheit. Wer sich als Gruppe und mit soeiner Fülle an
Wissen wie wir auf diesem Planeten verhält, hat's eh ned verdient zu leben. Die klügsten Lebewesen
des Planeten handeln am beklopptesten und vernichten ihren eigenen Lebensraum systematisch.Eh wayne...Geld regiert die Welt und von daher nix zu machen. Warten wir die nächsten Atom-
unfälle ab...vielleicht wird ja was gemacht, wenn der 5. oder 10. Meiler hochgeht. -
Ja, ok EHST....stimmt schon, PErsonal- und Rohstoffkosten sparen kann man generell auf
jeden Betrieb anwenden und is somit immer das erste, as einem einfällt. Als nächstes würd
mir die Spezialisierung einfallen. Dann die innere Betriebsstruktur, die meist doch recht
unnütz aufgebläht is oder sehr untransparent. Ne Art betrieblisches Vorschlagswesen mit
finanziellem Anreiz für die Mitarbeiter,Mitarbeiterversammlungen- und Schulungen von
MA für MA.
Jedenfalls meine ich, daß wir bei den Personalkosten sparen mit 8€ die Stunde schon ein
einfach nur peinliches Niveau erreicht haben und noch günstigere Rohstoffe einkaufen,
wo das günstige Papier heut schon zu 90% Gammel is find ich auch eher suboptimal. -
Naja, Größe hatte noch nie viel mit Rentabilität gemein und weltweit Führend muß
auch ned zwangsläufig mit großem Betrieb einhergehen. Es gibt so einige Druckereien,
die sich auch Nischenprodukte spezialisiert haben und damit weltweit führend sind, aber gerade mal
100 Beschäftigte haben.
Mich nervts eh tierisch, daß alle WElt meint, Personalkosten zu senken ist der einzige Weg um
Rentabel zu produzieren. Wenn ich sehe, daß meine Insel Britannien zB. an der Bevölkerungs-
grenze ist, dann kann ich sicherlich die 0-Kind-Politik einführen....ich kann mir aber auch ne
Fahrt in die Neue Welt kaufen und dort Goldgräber werden *g*
Was ich damit sagen will ist, daß es immer mehrere Lösungen für ein Problem gibt. Leider scheint
das LEute-ausbeuten dabei einfachste Weg zu sein. -
Ich kenn die Maschine ned, aber evtl. könnts an der Paß-Stanzung der Platten liegen. Wenn da ein Loch
n bissl anders ist, hätte man genau den beschriebenen Effekt...is aber auch nur eine von mehreren
Möglichkeiten....andererseits ärs dann aber auch in allen Werken und ned nur im Schwarz...hmm...
evtl. die Paß-Stifte im Druckwerk?
Generell sieht beschriebenes jedenfalls so aus, daß er vorne unterschiedlich tief in der Schiene ist und
das wirkt sich dann immer mehr nach hinten aus -
Wenns mal soweit is, dann reicht auch n Hilfsarbeiter für den Job. Für
Bogen ziehen und irgendwo hinlegen brauch ich keine 3 Jahre Lehre
Dann wird der Job wieder umbenannt vom MEdientechnologe Druck zum
angelernten Bogenzieher *gg*Ich vermisse schmerzlich die Zeit, wo Drucken noch was mit Handwerk zu tun
hatte -.- -
Ich war dies Jahr auf der Digi:media-Messe in Düsseldorf um mir mal nen
kleinen Einblick in Sachen Digitaldruck zu holen. Laut Aussage einiger Messebesucher
soll HP mit der Indigo wohl derzeit am ausgereiftesten sein. Wobei die
Maschine eher wie ein übergroßer Kopierer als eine Druckmaschine aussieht
Da stand auch ne Rolle-Rolle Maschine. ICh dachte mir, daß da n Bogen ziehen wohl ned geht und das
die dann ohl per Standbild am Monitor steuern, aber weit gefehlt
Der nette Mann da meinte, daß man Passer mit Fadenzähler durschaun und mit
der Bahn mitlaufen macht - ganz großes Kino! Wie kann man solch wichtige Sachen
derart banal abhaken?Naja, Geschwindigkeitstechnisch ist laut der Info auf der Messe derzeit 4000-5000 Bg./h
machbar bei Bahnbreiten bis 72cm bzw. Bogen bis 50x70.
MAN hatte nur n Beamer und Stellwände aufgebaut - keine Maschine.
HD hatte ne Anicolor5+L da und nen frisierten Farbkopierer *g*Nächstes Jahr is dann die digi:media zusammen mit der Drupa. Evtl. sieht man dann
dort mehr und findet auch mal Messe-Vertreter, die mehr sagen können als
"Das kann ich ihnen auch nicht sagen" -.- -
Evtl. hilft der Beitrag ja:
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Für mich liegt die Erklärung darin, daß ihr bei den
Druckwerken außen zuviel Wasser fahrt. Klar,
so vermeidet ihr schmieren/tonen außen, aber an-
dererseits quillt dadurch die Papierfaser außen mehr
und ihr habt das beschriebene Problem.Probierts aus....Abquetschung außen mehr und
wenns ned daran liegt, dann steinigt mich *gg* -
Also das mit dem Waschen von Hand bei 38.000D/h kenn ich auch noch und fand das 1000x besser,
als die heutigen Oxy-Doxy-Dry-Brei-Tuch-Bürsten-Konstrukte. Von Hand fühlt man halt noch, wo Aufbau is
und kann den Lappen länger draufhalten. Genauso mit Butzen - einfach mitm Daumen 3 sek. auf die
Platte halten und gut is.
Ich finds zwar Arbeitsschutz toll (also mich vor der Arbeit schützen
), aber was mittlerweile
an Sicherheitstechnik eingebaut wird oder was alles verboten worden ist - da komm ich mir stark
bevormundet vor. Wenn sich n Kind an ner heißen Herdplatte verbrennt, bauen die ja auch ned gleich
Lichtschranken und Schutzschalter ein....naja, is wohl wie immer Ansichtssache.... -
Das Schwarz ist (fast) immer blaugeschönt bzw. auch ein geringer
Anteil blaupigmente mit drin. Daher kommt diese Blaufärbung.Am ehesten würd ich da mal n anderes Schwarz probieren. Ich
hatte sowas auch schonmal und mit anderem Schwarz (aber vom selben
Hersteller) wars dann weg. Aber genau erklären, warum gerade diese
Pigmente auf der Platte bleiben - konnte auch keiner -.- -
Wobei es ja mal ned Sinn der Sache sein kann, daß der Chef zwar n Euro pro Platte
spart, man aber an Arbeitszeit 10 Euro draufzahlen muß.
Irgendwie fehlen in der Druckindustrie unabhängige selbständige Berater, die den Leuten
mal ohne Verkaufsinteressen sagen, was Gut und was Müll is
Ich hatte mal nen Fall, da war der Einkäufer stolz, daß er fürn Periodika 50€ an der
Papierrolle gespart hat...und ich war am Fluchen, weil ich 6 von 8 Stunden nur mit
Einziehen beschäftigt war....als es dann zur Diskussion kam, bekam der Einkäufer Recht
und ich wußte, daß ich im falschen Betrieb arbeite
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T2? Is des n Panzer? Gibt ja T20

..oder Tier 2 ausm Online-Game?Ich kombiniere mal, daß es um neue Platten geht...mit scheiß
Druckeigenschaften...also hin zum Chef und sagen, daß, wenn er Geld
vernichten mag, es auch gerne auf dein Konto überweisen kann
Nicht alle Neuerungen sind brauchbar...des war schon immer so und wer
trotzdem drauf beharrt, dem sei die Insolvenz gegönnt! -
Entweder man geht mit der Zeit, oder mit der Zeit geht man....so isses auch im Druckbereich.
Der Digitaldruck wird von unten die Auflagen des Bogenoffsets abräumen...vl. sogar mal bis zum
Rollenoffset vorstoßen. Derweil gräbt der rollenoffset mit den 96S.-Maschinen nen Teil des Tiefdrucks ab.Wer damals dachte, daß der Hochduck noch lange weiter existiert, der is heute Rentner oder Arbeitslos.
So isses auch beim Digitaldruck....es wird sehr oft belächelt und als Konkurrenz kaum wahrgenommen.
Die, die jetzt up-to-date sind, werden die nächsten 10-20 Jahre den Reibach machen, während wir uns
bei der ARGE vorstellen werden