Gleiche Problem auch an den neuen Maschinen (106). Hilft nur die beschriebene Vorgehensweise. langsammer laufen lassen.
Manchmal hilft auch mit der Luft am Anlagetisch etwas zu "spielen".
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Neues Benutzerkonto erstellenGleiche Problem auch an den neuen Maschinen (106). Hilft nur die beschriebene Vorgehensweise. langsammer laufen lassen.
Manchmal hilft auch mit der Luft am Anlagetisch etwas zu "spielen".
Tonen auf beiden Seiten, AS und BS ?
Fahrt ihr "Integriert" ?
Einstellung Feuchtauftragwalze zum Farbwerk überprüfen, minimalste korrekturen können massive Veränderungen hervorrufen.
Wie schon "operator74" geschrieben hat, im Inbetriebnahme-Menü kannst du die Nachführungen für Farbe und Wasser einstellen. Kannst ja mal nachschauen was da alles steht. Wenn du da nicht gut bescheid weist lass es die Fernwartung machen. Manchmal können auch Software Fehler zum löschen dieser Parameter führen.
Aber wie schon gesagt kannst du machen mußt aber wissen was du da machst (und wie du da rein kommst).
Waschzeiten / Sprühzeiten und alles was die gerne machen willst kannst du im Menü deiner "Baldwin" - Anlage einstellen nicht im Leitstand von KBA. Anleitung von Baldwin ( wenn vorhanden) wäre hilfreich, man kann aber auch probieren. Ist teilweise selbsterklärend. Solange nicht gespeichert wird bleiben auch die alten Parameter erhalten.
Die Frage von Druckmacher war, - UV Hybrid Maschine - was ist anders? -.
Meine Ausführungen bezogen sich nur auf Maschinen. Hybrid-Technologie ist ein ganz anderes Thema.
Nur zur Information, arbeite seit fast 10 Jahren an Hybrid-Maschinen von KBA und natürlich mit der Technologie.
Hybrid-Maschinen können im konventionalen oder UV Verfahren drucken.
Also sind diese Maschinen im Hinblick auf Ihre Ausstattung etwas komplexer.
Walzen sind sogenante Mischwalzen (für UV/Konv.)
Meist 2 verschiedene Waschkreisläufe.
Natürlich immer mit UV-Strahlern zur Trocknung.
Meist mit Lackwerken, meist mit 2 getrennten Kreisläufen.
Im großen und ganzen alles wie im "normalen" Druck, außer die Option immer auch im UV zu drucken.
Kenntnisse im UV-Druck sind natürlich wichtig, wenn nicht kann es schon allerlei Pannen geben.
Gesundheitlich - ist aus meiner Sicht - die ganze Sache mit gebotener Vorsicht zu genießen.
UV-Farben und -Lacke sind höchst bedenklich. Auch wenn alle es verneinen. Kenne genug Drucker die damit Probleme haben/hatten mich eingeschlossen.
Desweiteren wird Ozon beim beim bestrahlen freigesetzt sowie nicht zu vergessen das UV-Licht der Strahler.
Ist aber bei den neuen/modernen Maschinen technisch gelöst.
BIM, Deutschlandweit.
Ist breiswerter als MEWA
Hallo "spectral" ,
kann mich Inhaltlich nur den Aussagen von "Ralph" anschließen.
Wir hatten eine 305, alles die gleichen Probleme. Zusätzlich gab es ständig Ärger mit der Elektronik.
Wenn du natürlich gerne selber basteln oder einen eigenen Monteur hast kann man sich das überlegen.
Unsere ist nach 3 Jahren rausgeflogen, war finanziell nicht mehr zu händeln, dazu noch die Qualitätsprobleme.
Du solltest dich fragen warum sind die 300 so preiswert auf dem Markt zu haben und warum werden sie nicht mehr gebaut ?
Also lass lieber die Finger davon.
Mit besten Grüßen
Hallo,
kanst du umstellen im Menü, (nicht im Inbetriebnahme, da sollst du garnicht rein).
Weis jetzt garnicht genau in welchen, da wir immer so fahren das wir mit der "Hand" abstellen.
Müsste morgen mal nachsehen.
Beste Grüße
Nur mal als Richtwert,
162 5+L einfach Verlängerung, ca. 2,1. Densi Basic (vor 4 jahren)
74 5+L doppelte Verlängerung Hybrid (also Normal/UV) ca. 1,3 (vor 7Jahren)
Beste Grüße
Powerprinter66,
meine Ausführungen waren meine persönliche Meinungen/Erfahrungen.
Ich habe bis heute nur erlebt das alte Maschine verschrottet wurden oder in den Export gingen.
Das hat manchmal weh getan solche Maschinen zu sehen die noch iO. waren und dann mit den Schneidbrenner zerlegt wurden (selber erlebt).
Das mit alten Maschinen nicht mehr "gedruckt" wird ist ja verständlich wer soll das bezahlen und da beginnt es ja.
Der Historische Bezug geht verloren und wie - Gutenberg69 - schon darlegte, am Leitstand kannst du Azubis nicht die Grundzüge erklären.
Die Azubis die ich bis heute ausgebildet habe versuchte ich immer in die Tiefen des Berufes zu führen. Natürlich gab es oft Reibungspunkte mit der Geschäftsleitung. Da habe ich immer gesagt "wer wollte einen Azubi .. Ihr oder Ich ? Und Hilfsarbeiter brauchen keine Druckerausbildung" Damit war meist die Sache geklärt. Mittlerweile ist einer selber Ausbilder (in einer anderen Firma und einer ist "Spitzendrucker".
Ich stehe auf den Standpunkt man kann nur soviel aus einen lehrling rausholen wie man auch reinsteckt. Eigenverantwortung gehört auch dazu. Wenn ich dann sehe das in anderen Firmen bei Zwischenprüfungen oder sogar beim Abschluß viele Azubis nie oder sehr selten selbsständig gedruckt hatten dann geht mir der Hut hoch. Das waren dann verlorene Jahre. Die meisten wechseln dann irgendwann den Beruf.
PS:
solche Maschine wurde in meinen Beisein mit dem Schneidbrenner zerlegt
(Victoria V1040, 70x100)
Kann mich den Ausführungen von Powerprinter66 nur anschließen.
Es wird sich langsam aber sicher das Wissen darüber verlieren.
Ich habe bei uns in der Firma Kollegen angelernt damit Sie mit den Tiegel arbeiten können (Stanzen, Rillen,Nummerieren).
Aber das hat nichts mit drucken zu tun.
Die meisten Firmen setzen, wenn überhaupt, ihre alten Buchdruckmaschinen nur noch zu Hilfsarbeiten ein.
Wobei zugegebenermaßen alle diese Aufgaben in Offsetmaschinen qualitativ besser sind.
Wir machen die gleichen Sachen an unseren KBA wenn die Auflagen das hergeben. Ist einfach besser und sauberer.
Ich durfte noch richtige Drucksachen nach alter Gutenberg Art herstellen. Auf Uraltmaschinen
bis Format 70x100. War schon schön, man hatte alle Zeit der Welt, schön dreckig war es und die Arbeit wurde noch geschätzt. Heute sind wir doch nur noch „Industriearbeiter“ die Ihre 2 Mill. € teuren Maschinen bis zum Anschlag laufen lassen müssen. Erfahrung zählt heute nicht man ist nur noch Kostenfaktor.