Beiträge von Rapida-Treiber

    Moinsen und Danke für die Antworten....


    nun, die Tricks mit dem Abkleben kenne ich. Nur - mit Verlaub - bei so einer modernen, vollautomatisierten Maschine setze ich einfach voraus, daß man statische Papiere auch ohne solche Hilfsmittel über Maschinen- Anlageeinstellungen stabil zum Laufen bekommt.


    Da es mit einem neuen Saugband in der Vergangenheit erheblich besser wurde, ist nun vereinbart wurden selbiges regelmäßig zu erneuern, sobald es glatt wird. Nun, für uns gut...aber eigentlich auch nicht im Sinne des Erfinders :| .

    Moin Olaf,


    jau...die Kameras haben wir und die entsprechenden Lufteinstellungen sind ebenfalls möglich. Jedoch selbst wenn der Bogen augenscheinlich berührungsfrei durch die Maschine läuft (optisch via Kamerabilder) hast du nach einer gewissen Zeit Farbspuren auf deinen Lüfterbahnen und es ist sauber machen angesagt. Ist an sich nicht schlimm...nur ein wenig nervig. Mich würde nur mal interessieren, ob es an der Ra106 überhaupt möglich ist gänzlich berührungsfrei und somit kratzerfrei im S+W Betrieb zu drucken, womit KBA ja wirbt. In meinen Augen nicht. Ich lasse mich jedoch gern eines Besseren belehren.


    Gruß aus dem Speckgürtel von Hamburg :)

    Moin Kollegen,


    seit unsere Ra106 aufgestellt wurde, haben wir Probleme mit dem Bogenlauf von glänzend gestrichenen Papieren. Der Bogen läuft sauber und gerade vom Stapel auf den Anlagetisch. Im vorderen Bereich des Tisches / Saugbandes vor der Anlage wird der Bogen dann nicht mehr vernünftig gehalten/ angesaugt und ist unruhig und "zappelt". Der Bogen läuft nicht vernünftig in die Vordermarken und Stopper via Spät/Überschiessbogen sind die Folge. Verbesserung bringt der Einsatz der "Schwanenhälse", indem man diese seitlich an der Bogenkante positioniert und den Bogen mittels Blasluft etwas vom darunter liegenden Bogen trennt und Erhöhung der Saugluft des Saugbandes in diesem Bereich. da diese Problematik nur bei glzd. gestr. Papieren auftritt, haben wir auf ein Statikproblem getippt.


    Getroffene Maßnahmen:


    - Nachrüsten von zwei Entionisierungsleisten auf dem Anlagetisch
    - Erneuerung des Gebläsemotors für die Saugluft des Saugbandes


    Hat alles nichts gebracht. Die Erneuerung des Saugbandes brachte kurzzeitig etwas. Allerdings nur so lange wie es noch Gripp hatte. Logischerweise wird es relativ schnell glatt und es war wieder alles beim alten.


    Kennt jemand diese Problematik und hat sie in den Griff bekommen?



    Gruß aus dem Norden.

    Moin Kollegen,


    ich arbeite an einer KBA Ra106 Achtfarben. In der Regel produzieren wir im S+W Betrieb. Leider ist es generell grundsätzlich kaum möglich die Schöndruckseite frei von Kratzern, Abschmieren durch die Maschine zu bringen. Mich würde interessieren ob es denn überhaupt möglich ist, die Bogen berührungsfrei durch die Maschine zu bringen ohne ständig die Lüfterbahnen/ Leitbleche zu reinigen, um die Problematik in einem qualitativ verantwortbarem Ausmaß zu halten. Bin über jeden Tip dankbar.


    Beste Grüße aus dem Norden.

    Moin Kollegen,


    wir haben extreme Probleme mit Ablegen der Farbe bei genanntem Material. Mich würde mal interessieren, ob es hier Kollegen gibt, wo diese Schwierigkeiten bei gerade diesem Material ebenso existieren. Ich bräuchte also keine anderweitigen Problemlösungen oder Möglichkeiten der Ursache sondern bin nur an Parallelen bezüglich der Papiersorte interessiert. Besten Dank.

    Allerdings, das ist schon ziemlich abgefahren.
    Mir steht noch ein "normaler" Sprung bevor.
    Mal sehen wie das wird.
    :D



    Kannst dich auf was freuen :thumbup: . Ich habe vor zig Jahren einen Tandemsprung gemacht...aus 4250m. Als die Tür vom Flieger aufging und ich, vor dem Bauch des Tandemmasters hängend, hinunter schaute, ging mir schon die Düse :D . Aber ruckzuck waren wir auch schon draussen. Der freie Fall ist der Hammer. Leider auch sehr schnell vorbei.

    Hallo fiete,


    exakt die gleichen Probleme hatten wir an unsere Ra162 nach Erneuerung eines Walzenstuhls. Farbwerk, Feuchtwerk zig mal überprüft...ohne Ergebnis. Letztendlich haben wir den Farbheber auf blauen Dunst erneuert obwohl er neu und die Justage zum Duktor und Reiber i.O. war. Und siehe da...das Problem war behoben. Unser Verdacht war, dass der Heber eventuell "verkantet" war, wissen tun wir es nicht. Linderung, jedoch keine endgültige Abhilfe, brachte zwischenzeitlich die Verringerung des Hebertaktes auf 25%. Dafür einen etwas höheren Duktorhub und die Zonen etwas mehr geöffnet brachte zumindest etwas Ruhe hinein. Aber wie gesagt....letztendlich lag es am Heber...warum auch immer.

    Dann geht man eben für den berühmten Apfel und das Ei arbeiten. Das muss kein Zustand von Dauer sein. Es tun sich an anderer Stelle eben andere Türen auf. Klar ist das alles nicht so einfach, wie es sich schreibt und es gibt sicher viele, denen fällt das schwer, aber man muss das schon in Angriff nehmen ohne irgendetwas von seinen Mitbürgern zu verlangen. Dann geht man auch erhobenen Hauptes (mit Würde) durchs Leben. 8)



    Und meinen Vermieter, meine Bank, Versicherungen etc. frage ich dann:" Können sie meine monatlichen Festkosten mal auf'n Appel und'n Ei reduzieren?!? Dafür arbeite ich momentan. Ist auch kein Zustand von Dauer."


    In der Theorie ist immer alles so schön einfach. Die Realität ist weitaus komplexer.

    Da die Cordingstreifen durch "Berge und Täler" des Wasserfilms auf der Tauchwalze in Verbindung mit deren Fliehkräften, bedingt durch die Geschwindigkeit der Tauchwalze entstehen, ist die Frage nach mehr oder weniger Wasser eigentlich der falsche Ansatzpunkt. Abhilfe schafft alles, was zu einem gleichmässigeren Feuchtfilm auf der Walze führt. Reduzierung der Fliehkräfte durch langsamererGeschwindigkeit der Tauchwalze, Reduzierung der Oberflächenspannung des Wassers durch Erhöhung des Alkoholanteils, bei alkoholfreiem oder reduzierten Druck (wo dieses Problem narurgemäss speziell auftritt) Verwendung eines entsprechenden Zusatzes, Tauchwalzen mit spezieller Beschichtung.

    Ähnliche Situation..."marktbedingte" Einkommenseinbussen zwingen mich auch dazu, nebenher einen 400 Eurojob auszuüben. Ich persönlich habe das ganz offiziell angemeldet und würde das auch jedem raten. Lass mal was passieren...schon kannst du sehr schnell in der Klemme stecken.


    Solange dein Hauptjob nicht durch deine Nebentätigkeit vernachlässigt wird, dürfte dein Chef auch keine Einwände haben.

    Ich hatte den Umstieg Heidelberg auf KBA.
    Damals SM 74 auf 106er. Die KBA ist von der Menuefuehrung komplett anders, wenn man aber die Nutzungsweise durchschaut hat ist das kein Problem! Gewisse Einarbeitungszeit wirst du brauchen um dich zurecht zu finden!
    Vorteile der KBA sind gegenüber der HB die ziehmarkenfrei anlage und das etwas kuerzere Farbwerk onkl Differenzantrieb im Feuchtwerk unterm Fahren einkuppelbar (Butzen kein Problem mehr!).
    Nachteile mMn sind die filigranere Verarbeitung und unlogische und kompliziertere Walzeneinstellungen.



    Welche Walzeneinszellungen findest du denn kompliziert/unlogisch?

    Wir als Stammbesatzung haben damals beim Aufbau unserer Ra 162 Shirts vom KBA-Verkäufer bekommen. Ich glaube nicht, dass man diese so einfach kaufen kann....geschweige denn bei Tschibo :D


    Eine andere Möglichkeit ist es immer, wenn man einen guten Draht zu KBA-Technikern hat (was generell 'ne feine Sache ist), diese mal ansprechen wenn sie zu einer Rep. oder so im Hause sind, ob sie nicht beim nächsten Mal ein oder zwei Shirts mitbringen könnten. Ist in der Regel kein Problem.

    Ist bestimmt schon um die 15 Jahre her, deshalb bekomme ich es auch nur noch so halbwegs zusammen. MAN Roland 800er 4c mit Turmbauweise und 5-Zylindersystem pro Druckturm. Ich weiss jetzt nicht mehr genau ob ich das Feuchtwerk im Schwarz gereinigt habe oder Lappen unter den Wasserkasten gelegt habe um Kondenswasser aufzufangen. Ich weiss nur noch genau, dass aus irgendwelchen Gründen ein oder zwei Lappen in das Druckwerk gelangt sind und sich so zwischen GT- und Gegendruckzylinder verkeilt haben, dass nichts mehr ging. Es mussten Monteure kommen und die Zylinder "auseinander hebeln". Maschine stand so ca. eine Woche. Die Kosten weiss ich nicht. Wie gesagt, ist schon eine Weile her. Glücklicherweise der einzige Schaden in 27 Jahren. Ich denke mal das ist eine ganz ordentliche Quote ^^ .