Beiträge von uhl-media

    Hallo, ich weiß - ich bin (zu) spät dran, wolte aber einen Tipp weiterleiten: wir hatten ebenfalls Probleme mit den werksseitig verbauten ph- und Leitwertsonden in unserer Druckmaschine (=keine Anicolor). Da die Ersatzsonden im Original sehr teuer sind und bzgl. der Zugänglichkeit zum Kalibrieren nicht optimal platziert wurden, haben wir uns ein Handgerät aus dem Aquarienbereich inkl. Kalibrations- und Reinigungslöung gekauft. Alles zusammen für unter 100,- Euro. Funktioniert seit 2 Jahren wunderbar - man muss sich nur daran gewöhnen, dass am Leitstand die Toleranzwerte für die eingebauten Sonden nicht mehr relevant sind.


    Vielleicht hilft das einigen Kollegen. ph-Wert und Leitwert sind unserer Erfahrung nach absolut wichtige Einflussgrößen im Offsetdruck, wenn es auf Qualität ankommt.


    Schöne Grüße,
    Andreas

    Hallo an alle und Danke für die hilfreichen antworten. hiermit komme ich gut weiter.
    Wir wollen bei Uhl-Media in Zukunft ebenfalls ca. 600g starke, edle Visitenkarten drucken und online anbieten!
    Andreas


    PS
    Wer sich einen ersten (Vorab-) Einblick verschaffen will:

    hallo felix,
    wir hatten mit der sonora zunächst keine probleme. nach ca. 2 monaten war dann aber die platte nicht mehr verwendbar: sehr schlechtes feilaufen und rasterabrisse... interessant ist, dass dies eine charge betraf. lt. händler wurde die platte durch die zu lange lagerung "schlecht".


    andreas per ipad

    Hallo,
    wenn die Platte demnächst evtl. schlecht freilaufen sollte: dann ist das evtl. doch die Charge bzw. das Alter der Druckplatten. War bei uns einmal der Fall. Setzt Ihr Sonora XP oder wirklich noch die Thermal direct ein?


    Danke für Deine Informationen!
    Unserer Erfahrung nach sind die prozessfreien Platten weder besser noch schlechter bzgl. Kratzer.
    Womit hattet ihr konkret Verschmutzungsprobleme: Entschichtungsrückstände der Platten im Feuchtwerk? Welcher Plattentyp war denn da genau?
    Poppel (Du meinst Papier-Butzen?) hatten wir keine.
    Korrekturstifte sind bei uns generell problematisch - waren dies auch schon bei chemiearmen Systemen und ein Nachbehandeln der Korrekturstellen mit Plattenreiniger keine Seltenheit.


    Melde Dich doch noch mal hierzu.


    Andreas

    Moin Andreas,
    prozesslose Druckplatten gibt es nicht. Daher meinst Du sicherlich chemiefreie Druckplatten, oder?
    Dann könnte ich Dir dazu auch meine Erfahrungen schildern. Besten Gruß, Olaf.


    Hallo,
    wir setzen auf "prozessfrei", was in unserem Fall "ohne Entwicklungsmaschine" (=ohne Chemie, Frischwasser, Gummierung) bedeutet. Unter "chemiefrei" rangieren einige Systeme am Markt, welche eher als "chemiearm" bezeichnet werden sollten. Benötigt Ihr eine Auswaschstation mit Gummierung+Wasser?


    Schöne Grüße,
    Andreas von Uhl-Media

    Hallo,
    hat jemand Erfahrungen mit prozessfreien Druckplatten? Wir von Uhl-Media setzen diese Druckplatten aus ökologischen und praktischen Gründen ein. Bisher funktioniert alles problemlos. Wir suchen aber den Erfahrungsaustausch zu Kollegenbetrieben. Über Rückmeldungen würden wir uns sehr freuen!


    Speziell folgende Themen interessieren uns:

    • Rasterweite
    • AM / FM Rastertypen
    • Sonderfarben, Metallicfarben
    • Auflagenbeständigkeit
    • Rasterflächendruck
    • Ablagerungen auf Walzen oder im Feuchtwerk


    Schöne Grüße,
    Andreas Uhl von der Uhl-Media GmbH

    Hallo, wir drucken regelmäßig Gold, Silber und Kupfer an unseren Maschinen - komplett alkoholfrei (2 Zusätze waren hierfür geeignet). pH normalerweise zwischen 4.8 und 5.3. Farbwerktemperierung ist sehr zu empfehlen. Treten die Probleme v.a. bei wenig Farbabnahme und im Fortdruck auf, würde ich Farbabnahmebalken testen.

    Manchmal ist weniger mehr.
    Sorry, aber sowas rausschicken wollen, ohne vorab geklärt zu haben ob diese Farben wirklich bei Lebensmittel eingesetzt werden dürfen, lässt mich an eurer Glaubwürdigkeit zweifeln.

    Hallo, wir plädieren für mineralölfreie Ökofarben, weil wir davon aus umwelttechnischer Sicht sehr überzeugt sind. Für den Verpackungsdruck, Druck von Schokoladenwickeln, Brotbanderolen, etc. sind die gesetzlichen Vorgaben an die Farben bzgl. Migration anders! Der Fall von mineralölrückständen in Recyclingpapier sollte das auch aus diesem Blickwinkel verdeutlichen. Falls das Missverstanden wurde, bitte ich dies zu entschuldigen.

    EIn Auszug aus unserem Newsletter (Uhl-Media). Was meint ihr hierzu?


    Derzeit kursieren mannigfaltige Pressemeldungen über krebserregende
    Substanzen in Adventskalendern oder ähnlichen Produkten. Diese Debatte begann
    bereits vor ca. 1 Jahr, wird nun aber in der allgemeinen Presse ausführlicher
    durchleuchtet. Ein Problem dieser Thematik stellen Mineralölrückstände in
    Recyclingpapier dar. Konventionelle Druckfarben enthalten ca. 25% Mineralöl,
    welche im Recyclingprozess problematisch sind - speziell natürlich im späteren
    Verwendungszweck für Lebensmittelkartonagen. Uhl-Media plädiert von daher für
    die sogenannten "Öko-Druckfarben": Diese sind generell mineralölfrei
    und von daher wesentlich besser im Nachhaltigkeitsaspekt zu beurteilen.


    Link Pressemeldung zum Thema "giftiges Mineralöl in
    Adventsnascherei gefunden (Focus)" <>


    Link zum Thema Öko-Druckfarben (Uhl-Media) <>

    @ uhl-media :


    Interessiert hätte mich aber schon mal, wieso man mit der Ablehnung dieses Auftrages an die Öffentlichkeit geht?
    Man hätte den Auftrag ja auch stillschweigend ablehnen können.
    Vielleicht wäre es ja möglich nochmal auf die Beweggründe einzugehen?
    Mir erschliessen sich da nur Werbezwecke, ein anderer Grund erschließt sich mir irgentwie grade nicht.


    Wie gesagt, der Hauptgrund zur Ablehung war: Wir stehen zu unserer Meinung und tun das in diesem Fall auch kund. Ein anderer Grund war die besagte "Notbremse": Umwelt und Aktiv verwendete z. B. unser "eco-print" Logo, wodurch wir als Druckerei indirekt sichtbar sind. Wir wollten verhindern, dass man uns mit Umwelt und Aktiv in Verbindung bringt. Das wäre nicht nur unseren Kunden sauer aufgestoßen! Von daher war der Schritt an die Öffentlichkeit auch ein Zuvorkommen evtl. späterer Vorwürfe. Aber: "Werbung" wäre uns in anderer Form wesentlich lieber gewesen :!:

    Hallo und Danke für die lebhaften Antworten hierzu. Damit hatte ich in dieser Form nicht gerechnet.


    Ich will und kann an dieser Stelle nicht auf alle Antworten eingehen. Nur vielleicht noch einmal unser Standpunkt in Kurzform und zur Klarstellung:
    -Uhl-Media lehnt nationalistisches Denken ab. Und aus diesem Grund nahmen wir uns die Freiheit den Auftrag abzulehnen. Das hat nichts mit "gegen die Meinungsfreiheit / gegen Pluralität unserer Gesellschaft", sondern "für seine Meinung einstehen" zu tun!
    -Der Auftrag wäre für uns weiterhin wirtschaftlich gewesen.
    -Werbung betreiben wir von Uhl-Media mit Druckqualität, Umweltargumenten (ja!), günstigen Preisen und gutem Service. Logischerweise aber nicht mit dem Ablehnen von Aufträgen. Diese Interpretation finde ich schon sehr weit ausgeholt. Dass wir zahlreiche positive Rückmeldungen hierzu erhielten freut uns (und mich persönlich) aber sehr.
    -Die Meldung und die Ablehnung des Auftrages war auch eine Art "Notbremse", um dem evtl. später folgendem Vorwurf zu begegnen, dass wir als "grüne" Druckerei für "braune" Kunden drucken. Das halte ich aber für legitim. Was hätten wir denn sonst machen sollen?
    -Der Grund für die Auftragsannahme lag auch darin, dass wir die Broschüre zunächst in Richtung Ökologie, Nachhaltigkeit, Bio einschätzten und eine dementsprechende Produktionsweise auch für den Kunden Sinn stiftet. Die rechtsextreme Gesinnung der Zeitung hatte sich uns definitiv nicht erschlossen! Darin liegt auch eine Gefahr in der Verbreitung dieser Zeitschrift: Mir war es z. B. neu, dass Rechtsextreme innerhalb der Ökoszene werben.
    -Noch etwas: Ich wurde darauf hingewiesen, dass nicht alle e.V. (eingetragenen Vereine) steuerbegünstigt sind: Diese Behauptung ziehe ich hiermit zurück.


    So - und nun drucken wir eine Broschüre für ein multikulturelles Festival - zum Sonderpreis :) .


    Schöne Grüße,
    Andreas Uhl

    Hallo, uns von Uhl-Media würde Eure Meinung hierzu interessieren. Zudem beinhaltet diese Meldung einen Apell gegen "rechte" Druckproduktionen...


    Pressemeldung / Newslettermeldung von Uhl-Media im Juli 2012


    Uhl-Media lehnt "braun-grünen" Druckauftrag ab


    Wir waren im Frühjahr diesen Jahres froh, die Zusage für den Druck der Zeitschrift "Umwelt und Aktiv" zu erhalten. Mittlerweile wurden 2 Ausgaben bei uns produziert und dort zudem auch unser "eco-print" Logo zur Unterstreichung der nachhaltigen Produktionsweise verwendet. Was sich für uns auf den ersten Blick leider nicht erschloss, ist die Tatsache dass "Umwelt und Aktiv" ursprünglich aus NPD-nahen Kreisen bzw.
    Kreisen rund um die sogenannte Neue Rechte stammt und mittlerweile auch als rechtsextrem eingestuft wird. Hierüber wurde im Frühjahr 2012 in den Medien berichtet. Die Links zur Berichterstattung hierzu finden Sie
    weiter unten. Offensichtlich nutzen rechte Kreise nun Nachhaltigkeitsthemen für sich um unter ökologisch versierten Lesern Einfluss zu gewinnen. Da wir von Uhl-Media jegliche nationalistische Gesinnung entschieden ablehnen, werden wir diese Zeitschrift fortan definitiv nicht mehr produzieren. Im Nachhinein ist es für uns auch extrem ärgerlich, dass wir überhaupt für den uns so konträr eingestellten Verlag aktiv waren. Oberflächlich betrachtet war der
    politische Einschlag innerhalb dieser Publikation für uns leider nicht erkennbar. Uhl-Media kann auf Grund des Volumens Aufträge nicht gegenlesen. In der Zeitschrift selbst wird auf offensichtlich nationalistische Symbole verzichtet. Wir appellieren hier auch an unsere Kollegenbetriebe und Mitbewerber: Nehmen Sie von "Umwelt und Aktiv" bzw. dem verlegenden "Verein Midgard e.V." Abstand! Auch sei an dieser Stelle einmal die Frage gestattet, wieso ein solcher Verein als "e.V." (also: steuersparend) firmieren darf...?


    Links zu den oben erwähnten Medienberichten:

    Wir suchen
    einen engagierten Mitarbeiter für unsere Druckerei. Wir bieten einen
    sicheren Vollzeitarbeitsplatz in einem Familienbetrieb mit gutem Betriebsklima und Bezahlung lt. Tarif.
    Infos über unseren Druckereibetrieb: www.uhl-media.de


    Druckkenntnisse für GTO sowie buchbinderische Vorkenntnisse sind erforderlich.


    Kurzbeschreibung der anfallenden Tätigkeiten. Eine umfangreiche Einweisung ist natürlich vorgeshen:
    - Druck von Akzidenzen 1 bis 4 farbig auf einer GTO 46, 1 Farben
    - Druckprodukte wie: Briefbogen Visitenkarten, Hüllen (Kuvertanleger vorhanden), Etiketten, Karten etc.
    - Cito-System einrichten und damit perforieren, stanzen, rillen
    - Paletten verpacken und einladen
    - Liefertätigkeiten mit Kombi (Führerschein erforderlich)
    - ggf. Bedienung von Flurförderfahrzeugen und Gabelstapler (Stapler-Schein erf., kann bei uns gemacht werden)
    - Papiereingang und Warenausgang überwachen
    - Papier, alte Druckplatten und leere Behälter aufräumen
    - Papier herrichten und vorschneiden
    - Falzmaschine einstellen – Parallelbrüche
    - Falzmaschine einstellen – Kreuzbrüche
    - Horizon (HFS Broschürenfertigung) einstellen, Produktionsüberwachung
    - Messerwechsel an Schneidmaschine
    - Papier endschneiden
    - Druckprodukte aller Art
    - Tiegel Stanzarbeiten, Perforationen, Nuten


    Bei Intersse bitte Bewerbung (formlos ist in Ordnung) an andreas.uhl@uhl-media.de
    Uhl-Media GmbH
    Kemptener Straße 36
    D-87730 Bad Grönenbach
    Germany

    Hallo,
    eine Frage an alle Druckereien und Produzenten von Flaschenanhänger (was das ist sieht man z. B. unter ):
    kann man diese ohne den Einsatz von Folien so lackieren, dass evtl. Kondenswasser/Schwitzwasser/Kälte kein Problem mehr darstellt?


    Über Tipps würden wir von Uhl-Media uns freuen.

    Hallo, wir hatten diese Problematik ebenfalls im Ansatz. Z. B. beim Druck von Broschüren mit stark wechselnder Farbbelegung trat das Problem auf. Unser Erfahrung nach helfen Zitronensäure (fürs Grobe) und dann regelmäßiger Einsatz von Kalzidlösern gut weiter. Wichtig: das muss evtl. öfters durchgeführt werden, da sich manche Ablagerungen offensichtlich erst verspätet auflösen - man benötigt etwas Geduld bis man wieder dauerhaft gut Flyer, Broschüren usw. drucken kann! Bei uns waren die Beläge übrigens nicht direkt sichtbar.
    Viele Grüße aus unserer Druckerei, Andreas