Könnte sich hierum handeln...
Beiträge von Robert Kleist
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Ich dachte UP hat längst alle Maschinen verkauft und betätigt sich nur noch als "Broker"? Oder wird in Radebeul doch noch gedruckt und verarbeitet?
Danke, Robert
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Seit Juni keine Kurzarbeit mehr. Verpackungen im Bereich Lebensmittel/Heimwerken/Technik laufen super, Kosmetik ist deutlich weniger.
Die Sachbearbeiter lassen wir fast alle zu Hause im HO. Kundenbesuche zum Andruck sind fast auf Null. Es geht auch ohne...
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@ Schubeduster
Ist nicht ganz korrekt.
Die genannten Zahlen für den Medienfachwirt/Industriemeister sind für die Ausbildung in Teilzeit stimmig.
Die Ausbildung in Vollzeit ist bei ca. 1.400 Stunden. (39 Unterrichtswochen a 40 Stunden abzüglich Prüfung). So in Stuttgart und München.
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Was magst Du genau wissen?
Letzlich ist es eine Zertifizierung wie jede andere.
Mehr Schein als sein. Hauptsache viel Papier beschrieben und die zertifizierende Stelle bekommt ihr Geld.
Wenn nicht zwingend Kundenaufträge dran hängen (öffentl. Dienst) dann bringt es nix.
Beste Grüße, Robert
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Wir werden natürlich auch mit solchen "Angeboten" konfrontiert.
Nett und freundlich sagen wir dem Kunden, dass er gern in Osteuropa produzieren kann. Unser Service und unsere Qualität ist für diesen Preis nicht zu bekommen.
Und? Ca. 80% der Kunden sind nach spätestens einem Jahr wieder zurück. Gerade wenn es um mehr wie den reinen Druck geht. Versandlogistik, Freigaben, Kommunikation bei Änderungen u.ä. sind immer Thema...
Reisende soll man nicht aufhalten...
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Griebsch & Rochol war mal ein richtig Großer der Branche. Der Niedergang war aber abzusehen.
Irgendwie hängt auch Dierich in Kassel da mit drin.
Mal sehen wie es sich dort entwickelt.
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@Dexter
Ich habe meinen Drucktechniker vor 20 Jahren in Stuttgart absolviert. Jetzt bin ich in einer Druckerei mit über 150 MA technischer Leiter und Prokurist. Aus meiner Sicht hat sich der Weg gelohnt. Dieser war aber auch verbunden mit zwei größeren Umzügen und viel investierter Zeit.
Das sollte Dir klar sein - soviel Freizeit wie in der Schichtarbeit hast Du als Führungskraft nicht mehr. Aber dafür deutlich mehr Geld und Ansehen.
Du hast weiterhin recht, dass man in DACH ohne den entsprechenden Titel nur in Ausnahmefällen in den Führungsbereich kommt.
Ich rate Dir zur Technikerausbildung im Süden der Republik. Die Schulen Stuttgart und München sind technologisch deutlich besser ausgestattet als der Rest. Gerade wenn Dir Technologien bisher fehlen, lernt es sich am System einfacher als vom Beamer... Wenn Du später richtig Kariere machen möchtest, wirst Du um Umzüge sowieso nicht herumkommen.
Vom Medienfachwirt wie "Industriemeister" Printmedien würde ich abraten. Nach der Abwicklung des alten Industriemeisters Druck mit einer praktischen Prüfung sind hier meines Erachtens einjährige, sehr, sehr flach strukturierte Weiterbildungen auf den Markt geschwemmt wurden.
Da ist der Techniker schon deutlich solider und nützlicher.
Robert Kleist
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Hallo Jamsin,
ZfA und Lehrer haben normalerweise die Finger auf alten Prüfungen und rücken die nicht so einfach heraus.
Ein Tip für die Zukunft.
Ich engagiere mich ehrenamtlich in der Freizeit bei der Korrektur der Abschlussprüfungen. Die IHK dankt Dir normalerweise auf Knien wenn Du für fünf EUR die Stunde Deine Zeit dafür opferst.
Im Umkehrschluss habe ich aber so immer die (fast) neuesten Prüfungen für meine Azubis.
Von nichts kommt eben nichts...;-)
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Liebe Kollegen,
der Strang heißt "Corona in der Druckbranche"!
Wer seine Meinung zur allgemeinen Lage bezüglich Corona kundtun möchte, macht bitte einen eigenen Strang auf.
Danke!
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Hallo in die Runde,
wie wirkt sich Corona bei Euch in den Unternehmen aus?
Bei uns geht es eigentlich.
Die Auftragssachbearbeiter arbeiten überwiegend im HO oder mit weitem Abstand an den Schreibtischen. Bei internen Meetings werden zwei Stühle frei gelassen.
In der Produktion sind die mündlichen Schichtübergaben abgeschafft. Schriftlich per Zettel und die Mitarbeiter kommen versetzt.
Positiv ist, dass die meisten sinnfreien Kundenandrucke wegfallen. Es geht auch per Proof - welch Wunder...
Die allgemeine Auftragslage ist natürlich rückläufig aber noch in Ordnung. Momentan haben wir einige neue Jobs aus Italien/Österreich wo anscheinend nix mehr geht.
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@Deerren Print
Danke für den Link!
Ein aus meiner Sicht sehr guter Artikel welcher Hintergründe schildert und klar analysiert. Den hätte ich mir eigentlich vom "Deutschen Drucker" gewünscht, für den ich jährlich eine dreistellige Summe für ein Abo bezahle...
Aber die schielen wahrscheinlich wieder auf die nächste große Anzeige von HD und haben Angst...
Schön, dass es noch unabhängige Presse gibt.
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@Alange
Du musst mittels Arbeitszeugnissen nachweisen, dass Du mindestens fünf Jahre im Bereich beschäftigt warst.
Nach Deiner Schilderung würde ich sagen, dass Deine Kenntnisse ausreichen.
Vor der Schule solltest Du Deutsch lernen, da der Unterricht natürlich in Deutsch stattfindet. Den Rest lernst Du dann in den zwei Jahren Schule

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@ Alangre
Stimme meinem Vorschreiben zu, ganz klar Verpackungsbereich.
Sehe aber die Schlussfolgerungen anders.
Natürlich wird es in vielen Verpackungsunternehmen eine Beschäftigungsmöglichkeit geben, aber sicher nur (zumindest in der Anfangszeit) als Hilfsarbeiter. In Deutschland sind Abschlüsse sehr wichtig.
Aufgrund Deiner umfangreichen Vorkenntnisse und Alters würde ich von einer beruflichen Erstausbildung zum Packmitteltechnologen (3 Jahre) absehen.
Mit fünf Jahren Berufspraxis darfst Du in Deutschland einen Weiterbildungsabschluss beginnen.
Hier würde der Papiertechniker sehr gut passen. Es gibt in Deutschland zwei Standorte.
a) Teilzeitausbildung über vier Jahre in Altenburg
http://www.pierer-schule.de/html/psweb/ind…beitungstechnik
b) Vollzeitausbildung über zwei Jahre in München
https://www.fachschulen-muenchen.de/fachrichtungen…/papiertechnik/
Bei beiden Weiterbildungen gibt es elternunabhängiges Aufstiegbafög.
Viel Erfolg!
Robert.
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Im Link findet Ihr das komplette Interview zur Thematik.
https://www.graphische-revue.at/web-to-print-h…-ausgeschoepft/
Teile davon sind mit dem Beitrag Nr. 8 aus diesem Strang identisch...
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Das Ganze hört sich nach Unternehmensberatung (wir sind schlauer als alle anderen...) oder nach dem Verzweiflungsplan eines BWL Bachelors an, welcher nicht aus der Branche ist.
Wie ist denn die Lage im Onlinemarkt?
Die Preise geben die beiden großen aus Bayern vor. Da ist es immer schwerer heranzukommen.
Um da noch einmal offensiv vorzugehen müsste massiv in neue Technik investiert werden. Das scheut man - geht ja alles mit Software...
Mal sehen, wenn die "tausende kleinere, mittelständische und größere Druckereien" nicht mehr bereit sind für Preise unter dem jetzigen Onlineniveau zu drucken...
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Meisterschulen im grafischen Bereich in Vollzeit sind leider selten geworden.
Ursache liegt darin, dass die Verbände die Weiterbildung in Teilzeitmaßnahmen durchführen um damit Geld zu verdienen.
Bei Vollzeit muss ja irgendjemand die Schule/Lehrer bezahlen - meistens eine Stadt oder ein Land. Daher gibt es nicht mehr viele.
Für Drucker gibt es in Vollzeit Heidelberg, Stuttgart und Biberach (Hauchler). Für Buchbinder München.
Das war es nach meinen Erkenntnissen.
Viel Erfolg,
Robert.
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@ mac-steve
Danke für den interessanten Link!
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Bei uns kommen seit einiger Zeit Anfragen (speziell aus dem Agenturbereich), welche explizit LE/LED UV ausschließen.
Die Argumente laufen alle in Richtung Umweltschutz.
Habt Ihr bereits ähnliche Erfahrungen gemacht?
Grüße, Robert Kleist
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@ Silent74
Hofmann Infocom in Nürnberg sucht u.a. Rollenoffsetdrucker. Der Betrieb ist technologisch vergleichbar mit apm. Etwas weniger Rolle aber tiefere Weiterverarbeitung.
https://www.hofmann-infocom.de/karriere/
Dr. Torsten Voss hat auch eine eigene Seite, wo er sich als Spezialist für die Druckbranche verkauft.
http://sencon.de/unternehmensberatung-druckindustrie/
Da alle mir bekannten, von ihm betreuten Unternehmen (Kessler/Bobingen, Triltsch/Ochsenfurt, Süddeutsche Verlagsdruckerei/Ulm, Bodensee Medienzentrum/Tettnang) haben Insolvenz angemeldet.
Jetzt apm.
Entweder liegt hier ein Fall von totaler Unfähigkeit vor, oder im Hintergrund gibt es Anweisungen (der jeweiligen Eigentümer?) dass genau so verfahren werden soll.