Hallo,
das erkennst du gut an deinem zweiten Foto, da siehst du das "Scharnier" an dem der Tiegel auf und zu klappt, beim Gallytiegel sind an dieser Stelle zwei Stangen auf denen der Tiegel hin und her gleitet. Deswegen kann man bei ihm auch sehr leicht den Anpressdruck verstellen, so das du sehr schnell zwischen dünnem und dicken Papier wechseln kannst, oder die Prägetiefe sehr exakt einstellen kannst.
Willst du etwas professioneller arbeiten, würde ich dir auf alle Fälle einen Gally empfehlen.
Hier gibt es aktuell zwei im Angebot.
Sind mit Motoren, aber es sollte eigentlich möglich sein, die auf Fußbetrieb umzubauen.
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Auf dem neunten Foto beim Kobold kannst du halbwegs die Tiegelführung erkennen die ich meinte.
Ich selber habe einen Victoria Kobold, ähnlich dem zweiten im Angebot, nur mit Tellerfarbwerk.
Zu dem Preis, schwierige Frage. Auf der Drukwerkseite bei der du auch ein Gesuch geschaltet hast, kann man solche Tiegel auch schon geschenkt kriegen, oder für wenige hundert Euro.
Ihr müsst das selber entscheiden, was er euch wert ist, wollt ihr irgendwann auch damit nebenbei etwas Geld verdienen oder einfach nur als Hobby betreiben?
Beim ersteren würde ich nicht nach dem Aussehen gehen, sondern nach der Funktionalität. Es ist egal ob der Lack nicht mehr schön ist oder zerkratzt, wenn die Presse gute Ergebnisse liefert.
Da würde ich auf alle Fälle einen Gally holen. Die Ergebnisse für Letterpress sind dann einfach besser. Oder sagen wir lieber, schneller und etwas einfacher zu erreichen, du kannst auch mit einem Boston sehr gute Ergebnisse erzielen, nur mit manchmal deutlich mehr Fummelei.