Hallo,
was für eine Presse ist das genau? Ich schätze mal eine Korrex?
Da ich schon länger so arbeite wie du es vorhast kann ich dir da vielleicht weiter helfen als die Kollegen bei denen die Pressen dann gleich mal ein paar Tonnen wiegen und nicht die läppischen 600kg und bei denen die Druckemenge in die Milionen gehen 
Erstmal, eine Adana ist schon ganz gut für den Einstieg, aber bei heute so gerne gemachten "Letterpress" stößt sie was Prägestärke angeht schnell an ihre Grenzen.
Bei dem Aluminiumgehäuse must du gut aufpassen, das dir bei zu starken Druck nicht irgendwas bricht.
ein Heidelberger ist natürlich das Nonplusultra, aber für einen Anfänger, der noch nicht wirklich viel gedruckt hat erstmal ungeeignet, ausserdem wird es schwierig anderthalb Tonnen ins Untergeschoss zu schaffen.
Für den Anfang ist da ein Tret- oder Bostontiegel die bessere Wahl, ich drucke mit meinem Victoria Kobold auch problemlos vierstellige Auflagen.
Bei der Andruckpresse wird das Papier beim drucken um den Druckzylinder gewölbt, das kann bei dickeren Papieren zu Problemen führen, da sie dann, wenn du Pech hast, danach nicht mehr plan liegen.
Auch kann man die Zylinder oder Druckbetthöhe bei den meisten Andruckpressen nicht verstellen, was dann wieder zu Problemen mit dickeren Papieren führt.
Die Andruckpresse ist eben besser geeignet um damit Plakate zu drucken.
Auch hast du mit einem Tiegel in gleicher Zeit locker die drei bis vierfache Menge gedruckt.
(Falls du Interesse hast, ich habe noch einen sehr stabilen Boston Tiegel im A4 Format über, mit dem du problemlos prägen und stanzen kannst.)
Zum Abbau: man kann die Presse ganz gut in mehrere Teile zerlegen, druckzylinder, Druckbett, Untergestell, mit vier kräftigen Männern und einer stabilen Sackkarre kriegt man das Teil
Ab- und Aufgebaut.
Wenn du keinen Starkstromanschluss im Keller hast musst du auch vorher mit dem Vermieter klären ob er erlaubt, das ein Elektriker selbigen legt.