Beiträge von mac-steve

    Für einen Druckereiinhaber der zukunftsorientiert arbeitet ist ein junger unerfahrener Drucker langfristig in den meisten Fällen produktiver !!!

    Ich hab meinen Meister mit 26 gemacht und hatte die Berufserfahrungen schon vorher gesammelt, wiso sollte mich dein Chef nicht für dich einstellen wenn ich für das selbe Geld den Job mache.

    Arbeitseinsatz ist meiner Meinung nach selbstverständlich, vor allem wenn du noch Führungskraft werden willst. Als Bedingung sehe ich es schon dass man als Drucker jede Maschine bedienen kann.
    Oder soll man wirklich bei einem Fabrikatwechsel auch die Drucker austauschen. 8o

    Wenn dir der AG die Chance gibt und du mit 27 nochmal richtig ins Druckgeschäft einsteigen willst würde ich sie nutzen. (ist vielleicht die letzte).
    Aber es wird sicher rocken und auch kein Zuckerschlecken, mit 1 Tag locker Job für Andrucke ist es dann vorbei.
    Der Vorschlag mit dem Probearbeiten hört sich für mich gut an, wenn dein neuer AG deine Zeugnisse gesehen hat kann er sich ja denken dass du hier Defizite hast und er muss sich ja auch sicher sein dass es mit dir klappt.

    Viel Erfolg und wenn es nicht das richtige ist, musst du dich in deiner alten Firma beweisen. Dann gibt es auch mehr Kohle.

    Wie bei print.de zu lesen ist auch ein Rechtsstreit Schuld an der Insolvenz und nicht nur Misswirtschaft.

    Bei einem MAN-Roland Kredit wurden die Zahlungen eingestellt und nach dem verlorenen Rechtsstreit war die Zahlung sofort fällig.


    und hier


    Aber wieviel bekommt jetzt MAN nach der Insolvenz ????

    Das schlimme ist doch, dass ADAM jetzt für 0 (NULL) Lohnkosten produzieren kann - die Löhne werden jetzt vom Amt gezahlt, der Preisvorteil schlägt sich wiederum in dem Preisangebot für den neuen "Großkunden" nieder. Wobei es mir ein Rätsel ist wie man 3,2 Mio. Euro MINUS (2011) in einem Betrieb mit subventionierten Maschinen "produzieren" kann.
    Genauso rätselhaft ist die Tatsache, dass OAN in Leipzig in Eigenregie die Insolvenz "durchlaufen" darf - auch hier wurden Mio. Euro an Steuergeld in Makulatur umgewandelt.

    Und genau so kommt es, 5 Tage nach der Insolvenz wird der tolle Großauftrag vorgestellt und auch neue Arbeitsplätze werden geschaffen.


    Keiner fragt wo der Auftrag her kommt, welche Druckerei ihn davor gemacht hat, welche Familien da dran hingen. Vielleicht war es ein Auftrag von Euch und ihr wisst es noch nicht einmal.

    Alles ist wieder gut. Es lebe die soziale Marktwirtschaft.

    Quelle: Ostsee-Zeitung Nach Insolvenz: Großauftrag macht Hoffnung

    Da der Link nicht funktioniert zitiere ich den Beitrag der Ostsee-Zeitung


    Laage (OZ) - Bei einer Belegschaftsversammlung am Montag in der Rollenoffset-Druckerei Adam GmbH im Airpark Laage haben Firmenchef Walter Adam und die Insolvenzverwalter Andreas Fischer und Carsten Buderer die Beschäftigten über die Situation des Unternehmens informiert.
    Das befindet sich zusammen mit der Adam Süd GmbH in Bruchsal (Baden-Württemberg) seit letzter Woche in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. „Aber die Auftragslage ist gut, der Betrieb wird fortgeführt“, verkündet Anwalt Fischer. Es sei gelungen, für 2013 einen Großauftrag „an Land zu ziehen“, der mit der „aktuellen Mannschaft“ gar nicht abzuarbeiten sei.
    „Wir werden in Laage zusätzliche Arbeitskräfte zur Jahresmitte einstellen, dann startet der Auftrag“, den Fischer nicht näher benennen wollte. Doch mit allen Kunden, auch mit diesem, sei nach dem Insolvenzantrag gesprochen worden. „Sie halten weiter zur Firma“, unterstreicht der Insolvenzverwalter.
    Lesen Sie mehr dazu in der Dienstagsausgabe der OSTSEE-ZEITUNG (Rostocker Zeitung).

    Die Raab Märkler Gruppe vertreibt seit vielen Jahren Ryobi, im Moment wird glaube ich der Vertrieb für Deutschland neu organisiert.


    Da die auch sehr viel mit CTP Polyesterplatten machen würde ich hier auf jeden Fall mal anfragen. Ich finde es sehr gut, dass ich hier einen Ansprechpartner habe
    der auch viel Erfahrung mit Polyesterplatten mitbringt.

    Meine Erfahrungen mit HD waren in dieser Formatklasse eher negativ, das liegt aber nicht an den Maschinen sonder eher daran dass ich immer das Gefühl hatte das
    man hier lieber Großkunden hat.

    Also bevor ich allen Medienberichten Glauben schenke, würde ich mich, wenn ich es nicht besser weiß, nicht so weit aus dem Fenster lehnen und diese teilweise falschen Behauptungen auch noch unterstützen...

    Welche Behauptungen sind den falsch, bisher habe ich nur alte Pressemitteilungen zitiert. Ich gebe zu dass ich keine Insiderinformationen über diese Firma habe.

    Aber wenn irgend etwas deiner Meinung nach falsch angegeben wurde, dann ist das Forum hier ein guter Anfang um Klartext zu reden.

    Ich erspare mit jeden weiteren Kommentar und zitiere nur aus dem Artikel bei Print.de

    "Walter Adam ist auch Geschäftsführer der Adam Aircraft-Services GmbH (Bruchsal). Das Unternehmen setzt ein eigenes Flugzeug ein, das unter anderem für Flüge von Angestellten zwischen Mannheim und Laage benutzt wird"



    Wer den Beitrag komplett lesen will findet ihn hier

    Über die deutschsprachige Druckindustrie bin ich ganz gut informiert.

    Aber wie sieht es in anderen europäischen Ländern aus ? Wer kann etwas davon berichten.

    Viele der deutschen Onlinedruckereien liefern ja auch nach F/IT/SP/GB/CZ und generieren auch ihr Wachstum dort.

    Haben diese Länder mit den selben Überkapazitäten zu kämpfen?