Beiträge von massl

    Grüß dich,

    wir haben das Teil mal angeschaut. Haben selbst eine Ryobi im 50 x 35 cm Format, das Teil ist Top. Produziert seit Jahren, wenig Stromverbrauch, keine Techniker benötigt, vergleichsweise günstig.

    Die 925er ist so ein Zwischending. Du kannst 8-Seiten DIN A4 drucken (kein Nachteil also im Vergleich zu 70 x 100er Maschinen). Beim Papierformat ist jedoch bei ca 92 cm Schluss.
    Für schwierigere Aufgaben, Karton und Vollflächendrucke taugt das Teil meines Erachtens nicht viel. Für 0815 Krempel wie Stadtmagazine ist die Maschine ausreichend, das kommt halt immer darauf an, was man produziert.
    Man muss auch den Anschaffungspreis sehen, welcher deutlich günstiger zu anderen Maschinen liegt. Eine richtige 70 x 100er Maschine hat Ryobi ja auch im Angebot.

    Möchtest du vom 50 x 70er Format umsteigen und die Möglichkeit haben, die doppelte Nutzenanzahl bei DIN A4 Signaturen zu drucken, hast du schon die Falzmaschine für das Format, hast du 90% einfache Formen, kommts auf den Preis an?
    Wenn das zutrifft, ist die Ryobi 925 sicher zu überlegen.

    Sie ist natürlich nicht vergleichbar mit einer Rapida 105/106 oder Speedmaster CD/XL etc.
    Das sind andere Maschinen, Abmessungen , Gewichte, Geschwindigkeiten.

    Hallo zusammen,

    wir sondieren gerade den Markt für Digitaldruckmaschinen im mittleren Bereich (denke ich) und sind aktuell bei Ricoh hängen geblieben.

    Aktuell haben wir uns die Ricoh C7100X angesehen und sind eigentlich positiv überrascht von der Qualität der Drucke. Jetzt die Frage: Hat jemand diese Maschine im Einsatz und kann etwas dazu sagen?

    Konkret interessiert uns:

    - Welche Materialien verwendet ihr in der Maschine?
    - Stabilität in Farbe und Papierführung
    - Haufigkeit von Maschinenausfällen (selbst behebbar, nur von Techniker behebbar)
    - Papierlauf von Briefhüllen aus den Vakuum Anlegern
    - Tägliche Arbeit mit dem Papierkatalog und strukturierten Papieren (muss ständig nachjustiert werden?)
    - Ausrichtung des Duplex-Drucks (wie oft stimmt dieser nach Papier- und Formatwechsel wirklich noch)
    - Vertrag und Techniker direkt von Ricoh, oder läuft es über einen Händler?

    Wäre klasse, wenn jemand Informationen dazu hätte.

    Schöne Grüße
    Massl

    A3 Klicks schätze ich oder?

    Ist ja aber auch die Frage was du pro Monat an Wartungsvertrag bezahlst. Der eine bezahlt 5.000 EUR pro Monat und hat 50.000 Klicks dabei, alles darüber kostet dann noch x,y Cent. Der eine bezahlt 3.000 EUR, hat 10.000 Klicks dabei, alles darüber kostet c,y Cent. Wenn deine Angaben hierzu fehlen, kannst du auch schlecht vergleichen, oder was meinst du?

    Edit: Ist die Maschine wirklich gekauft? Oder vielleicht doch im Leasing?

    Hmmm soweit ich weiß kann die 106er das, indem sie den Zylinder etwas langsamer laufen lässt. Hatte mir zumindest ein Monteur erzählt und das aus diesem Grund die Schmitzringe auch immer makellos sauber und schön eingeölt sein müssen. Mit dem Patentrecht hatte ich auch schon gehört. Evtl. kann KBA das auch, ist schon vorbereitet, die Software aufgespielt aber nicht freigegeben.

    Das klingt interessant. Wo findet sich die Option in der 106er denn?
    Würde mich brennend interessieren…

    Eine neue CD gibt es in diesem Format nicht mehr. Vor ca 7 Jahren lag eine CD 4-Farben plus Lack bei knapp 950 k. Je nach Verhandlung und Ausstattung eben. 1,5 Mio kann man für eine 50 x 70 er Maschine (4+Lack ohne UV & DirectDrive) nicht ausgeben… Dafür bekommt man eine 3B Maschine.

    Zum Vergleich, die Ryobi 925+L bekommst du für unter eine Mio angeboten und damit lassen sich auch 16-Seiter DIN A4 drucken. Wenn auch nicht alles... ;)

    Hi Olaf,

    im Prinzip teile ich deine Meinung komplett. Gerade bei Nachdrucken spart man sich dann auch einfach viel Arbeit. Ich werde das mit unserem Kalkulationssystem nochmal unter die Lupe nehmen. Macht das sonst noch jemand mit dem Programm "Lector"?

    Ansonsten wäre ich noch auf andere Meinungen gespannt. Wie macht ihr das?

    Danke schonmal im Voraus :)

    Guten Morgen miteinander,

    ich habe eine irgendwie doofe Frage, aber komme zu dem Thema nur bedingt weiter.

    Wir drucken unsere Aufkleber für Stülpschachteln und Kartons (Menge, Produkt, Kunde und unser Logo) immer noch mit dem Mayspieß Printdesigner...
    Man könnte es auch aus dem Kalkulationsprogramm drucken, aber das funktioniert nicht so 100 prozentig und der Kalkulator weiß zuvor ja auch nicht immer wie es denn verpackt wird.

    Daher möchten wir es nun direkt in der Weiterverarbeitung selbst machen, da die Wege in die Vorstufe, bzw. Büros nun durch einen Anbau zu lang werden.
    Jetzt finde ich persönlich diesen Mayspieß Printdesigner ziemlich altbacken und hätte daher die Frage: Wie macht ihr das?
    Welches Programm nutzt ihr? Habt ihr einen speziellen Etikettendrucker, oder druckt ihr das auch einfach im s/w Laserdrucker mit Etikettenbogen?

    Eigentlich total simpel, aber irgendwie doch verzwickt ;).

    Die Topmodelle von KBA und manroland kannst du schlecht mit dem "Sparmodell" von Heidelberger vergleichen. Dann müsste es schon entsprechend die CD oder XL sein, wohl eher XL.
    Das ist auch preislich sicher ein enormer Unterschied, bei der KBA und manroland ist laut Typenbezeichnung auch eine Wendung dabei und Direktantriebe. Die Teile kosten neu sicher um die 2 - 2,2 Mio.
    Das wird die Heidelberg in der Ausstattung nicht annähernd kosten.


    Ein älterer Thread, auch nicht mehr aktuell gibt es hier: Vergleich Druckmaschinen

    Zitat von »massl«



    Also wer heutzutage in der Lage ist, Druckaufträge abzulehnen, weil diese mit dem eigenen ethischen Gedanken nicht übereinstimmen, der hat Respekt verdient.


    Das sollte eigentlich normal sein. Ethik gehört zum Geschäft dazu. Ethik ist aber Privatsache (was Unternehmen einschließt - außer Staatsbetriebe usw.) Geld verdienen um jeden Preis ist, salopp ausgedrückt, kacke. Beziehungsweise muss die persönliche Würde schon sehr tief gesunken sein, dass man wirklich jedem dient. (

    Naja, ich weiß nicht ob das jetzt unbedingt etwas mit Würde zu tun hat, oder jemandem zu dienen. Du bietest eine Dienstleistung an, und jemand entlohnt dich entsprechend dafür.
    Das ist ja letztlich jedem seine eigene Entscheidung. Müssen nun die Druckereien, die seltsame Sexheftchen drucken, nun auch moralisch umdenken?


    Schätze es liegt alles im Ermessen des Betrachters, und das ist nunmal meine Meinung ;).

    PS: Wenn man mal so mitliest, welche Druckereien momentan Insolvenzanträge stellen… dann muss ich schon sagen, Respekt wenn man es ablehnt. Kam letztens nicht etwas in den Nachrichten, das eine Druckerei abgelehnt hat, 50.000 Korane zu drucken? Die nächste Druckerei, der es schlecht geht, wird es dankend machen...
    Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, denkt man schnell anders ;)

    Also wer heutzutage in der Lage ist, Druckaufträge abzulehnen, weil diese mit dem eigenen ethischen Gedanken nicht übereinstimmen, der hat Respekt verdient.
    Dort läuft es entweder wohl ziemlich gut. Schön, dass es nach so vielen schlechten Meldungen in der Branche auch noch Betriebe gibt, die wohl die "Hütte voll" haben.

    Bei uns im Betrieb läuft es auch alles andere als schlecht. Wir haben eine Umsatzsteigerung von 35% seit 2010, aber ich denke nicht, dass wir den Druckauftrag abgelehnt hätten, warum auch?
    Wir drucken für einen "kirchennahen" Verein mehrmals im Jahr eine Zeitschrift. Wenn ich lese, was dort so drin steht, ist mir ebenfalls nicht immer wohl dabei.

    Was mir an der Geschichte einfach etwas aufstoßt, ist diese Selbstdarstellung. Warum muss man es so publizieren, wenn es doch wirklich darum ging, es aus moralischen Gründen nicht zu drucken?
    Klar, wird dadurch versucht etwas in die Presse zu kommen, was ja auch nicht verwerflich ist. Es so aussehen zu lassen, als wäre das nicht gewollt, ist _imo_ etwas naiv.

    Also wir wechseln gerade in das 3B Format (vom 50-70er) und haben nun folgende Maschinen gekauft, bzw. werden noch gekauft:


    - KBA Rapida 106 - 5 + Lack, Wendung und Direktantrieben
    - Baumann Stapelwender
    - POLAR 137 X mit Rüttler, Lift und Abstabler
    - Fuji Belichter mit Multiloader

    - evtl. ein Sammelhefter, hier sind wir am überlegen welcher Hersteller es werden kann.


    Der Maschinenpark wird erweitert. Die 50x70er ROL505 (BJ 2006) bleibt erstmal noch stehen.

    Danke für die vielen Meldungen. Wir haben uns mittlerweile gegen eine Nagel Rillnak entschieden und eine neue KAS CMA-50 gekauft. Uns hätte die 33er Einlaufbreite der Nagel durchaus ausgereicht, aber da wir die KAS mit dem 50er Format um einiges günstiger bekamen, als die kleine Nagel haben wir uns nun ungesehen für die KAS entschieden. Das Teil ist absolut kein Vergleich zur Nagel.

    Pro:
    - Mittiger Einzug, somit besserer Bogeneinzug
    - Mehr Power vom Kompresser, stellt man nicht alle Luftlöcher an, läuft er sogar heiß und schaltet automatisch ab. Die Nagel 33 hatte viel zu wenig Power
    - Genauigkeit und Laufruhe ebenfalls besser
    - 4 Rillbreiten schon dabei und der Wechsel ist in 10 Sekunden erledigt
    - Preis- Leistungsverhältnis
    - Geschwindigkeitseinstellung: 10 Stufen (gabs bei unserer Teststellung: Gebrauchten Nagel Rillnak Bj. 2007 nicht. Immer die gleiche Geschwindigkeit, wenns nicht gepasst hat, weil es zu schnell lief, hatte man eben Pech -> ab zum Tiegel...)


    Kontra:
    - Irre Menüführung, nach kurzer Eingewöhnungszeit ist es schon einfach machbar, aber es ist absolut nicht nachvollziehbar, wie man so ein Menü gestalten kann.
    - Sauglufteinstellung könnte mit den Schrauben vereinfacht werden

    Alles in Allem für die Standardsachen wirklich ein Glücksgriff und somit zu empfehlen.
    Wir sind froh uns gegen die Nagel entschieden zu haben. Die KAS kostete neu knapp 3000 mehr, als eine gebraute Rillnak 33 aus dem Jahre 2007…)

    Naja, 5 Mann braucht man doch nicht um mal eben den Tiegel einzurichten für ein bischen zu Nuten. Das ist doch kein Hexenwerk. Also wir machen fast aufm Tiegel und was größer als A4 ist eben flott aufm Zylinder. Und ich bin zum größten Teil alleine und wenn ich keine Zeit hab, machts eben halt der Chef.
    LG
    Ocki

    Ne, da reicht ja einer. Aber wir haben halt nur 2 Leute, die das drauf haben, und wenn einer im Urlaub ist, ist es schon ein wenig doof ;). Der Grund liegt eigentlich nur in der schnellen Einrichtezeit und im Verständnis...


    Zitat

    also wir nutzen zum Rillen die FKS/DUPLO DUCREASER DC-445, Einrichtezeit 2 Minuten, bis zu 15 Rillen je Bogen.
    Eigentlich war die Maschine für Kleinstauflagen von Klappkarten bis Auflagen von ca. 500 gedacht, aber nun werden auch Auflagen von 5.000 darauf gemacht weil es einfach schön einfach ist.

    Das ist auch eine Alternative. Die Maschine kannte ich bisher nicht. Mit Sauganleger schaut das Ding schon professioneller aus....

    Aber wie ich sehe ist die Erfahrung zur Nagel auch hier nicht die Beste. Zur KAS CM-A50 hat keiner Erfahrungsberichte? ;)