Beiträge von Print Peet

    Der Film wurde auch nicht für den Profi, der sich mit Bleisatz und Buchdruck auskennt gemacht sondern für den Laien. Diesem sollte anschaulich vermittelt werden, dass es sich beim Buchdruck nicht um einen einmaligen Geistesblitz einer Einzelperson handelte sondern vieler einzelner Schritte und Entwicklungen bedurfte bis der Buchdruck wirklich praktikabel war. Auch dass die Entwicklung des Ganzen eine ungeheuer teure Angelegenheit war.
    Wenn man heute jemand unter 40 fragt kennt dieser zwar den Namen Gutenberg, was genau dieser aber erfunden bzw. entwickelt hat ist jedoch meist nicht bekannt. Auch gibt es genügend Internetseiten auf denen zumindest missverständliche wenn nicht gar komplett falsche Behauptungen aufgestellt werden.
    Insofern war dieser Film für den interessierten Laien, zumal auch auf das damalige Leben Bezug genommen wurde, doch sehenswert.


    Print Peet

    Hallo Juledruck,
    auf alle Fälle sollte der Tiegel, der natürlich im Vergleich zu einem Boston A5-Tiegel wesentlich schwerer ist, an allen vorgesehenen Bohrungen geölt, geölt und geölt werden. Alte Maschinen die normalerweise jahrelang irgendwo stillgelegt standen, haben da einen erheblichen Nachholbedarf.
    Das Schwungrad wird üblicherweise nach vorne in Bewegung versetzt und dann mit dem Fußpedal weiter in Bewegung gehalten. Dieser Vorgang des "Anlaufens" ist immer etwas schwerfällig, da die Masse ja erst einmal in Bewegung versetzt werden muss. Nach den ersten Drehungen sollte es dann mit dem Fußpedal aber leichter gehen.
    Auch die Raumtemperatur spielt hierbei eine wichtige Rolle. Sind die Maschinenteile relativ kalt (was ich bei einer Scheune und Minusgraden vermute) ist die Maschine natürlich schwergängiger und es brauch seine Zeit bis sie richtig rund läuft.
    Mit dem Motorantrieb sollte man zu Beginn sehr vorsichtig sein. Es braucht eine erhebliche Übung genau mit dem Rhythmus des Motors und dem Auf- und Zuklappen des Tiegels klarzukommen. Auf alle Fälle braucht man einen Notaus-Schalter, der gut erreichbar angebracht ist. Vielleicht sollte man auch zu Beginn mit einer Begleitperson üben.
    Bitte auch den Motor genau ansehen, eventuell ist dieser noch aus den 1930er Jahren und für heutige Verkabelungen nicht mehr unbedingt geeignet. Am besten einen Profi draufsehen lassen.


    Viel Erfolg! Print Peet

    Hallo buchdruckermario,


    vielen Dank für die Rückmeldung. Ich bin dabei für private Zwecke eine Lexikon historischer Druckpressen zu erstellen. Insbesondere die Zeit zwischen 1850 und 1970 interessiert mich hierbei. In dieser Zeit gab es sehr viele unterschiedliche Boston-Tiegel-Hersteller. Vom einfachen A6+, A5+ bis zu A4+. Hieraus entwickelten sich die dann die "schnelleren" Trettiegel aus denen wiederum durch Anbau eines Motors zunächst die einfachen Motortiegel mit Dampfantrieb, Gasantrieb oder Elektroantrieb entstanden. Höhepunkt war dann der Heidelberger Tiegel bzw. die Stoppzylinder-Pressen.


    Mich interessieren hauptsächlich die ehemaligen deutschen Hersteller von denen es ungefähr 60 verschiedene gab. Im Netz sind nur wenige Informationen über diese vorhanden zumal viele nur bis in die 1930 Jahre bestanden oder die 1940er Jahre nicht "überlebten". Es gibt zwar Hauptkataloge der großen Hersteller, diese sind jedoch relativ teuer und ich benötige auch nur einen kleinen Teil der dort vorhandenen Informationen.


    So suche ich nun Personen, die historische Drucktiegel besitzen, Bedienungsanleitungen oder Hauptkataloge haben oder Fotos zur Verfügung stellen könnten.


    Der von dir erwähnten Hohner-Tiegel hatte die Produktbezeichnung Hobo und es gab diesen in vier verschiedenen Ausführungen von römisch I bis IV. Hauptunterschied war die Einfärbung nur mit Teller (2 Walzen) oder zusätzlichem Farbwerk (3 Walzen). Neben der
    Hobo-Serie gab es noch einen weiteren Tiegel mit sehr massivem Gehäuse.


    Beste Grüße, Print Peet

    Hallo werte Kolleginnen und Kollegen,


    ich bin auf der Suche nach Literatur, Verkaufsprospekten, Gesamtkatalogen oder Bedienungsanleitungen der Tiegelhersteller Hogenforst, Gebrüder Heidsieck und Hohner. Auch alle anderen Informationen zu jedwedem Hersteller ob Handtiegel oder Tret-/Pedaltiegel sind willkommen. Bitte keine Informationen über Heidelberger-Tiegel, hierüber sind genügend im Netz im Umlauf.


    Besten Dank und freundliche Grüße


    Print Peet

    Hallo,


    bei den meistern Handtiegeln entspricht der Walzendurchmesser dem der Walzenlager. Ausnahmen gibt es zwar, diese sind aber relativ selten. Wenn ich Walzen zum Beziehen verschicke, sende ich immer auch ein Walzenlager mit, somit kann die Firma den Durchmesser genau abmessen.


    Beste Grüße, Print Peet

    Hallo Zusammen,


    nahezu sämtliche derzeit auf dem deutschen Markt erhältlichen "historischen" Handtiegel (A6, A5, A4 und A3) haben bereits die genormte Einheitshöhe, da die meisten in den 30er-Jahren produziert wurden. Selbst die kleinen englischen Adana Handtiegel 3x5 und 5x8 können auf die deutsche Höhe angepasst werden.


    Bei den Tisch-Abzugspressen wie Triumph und ähnliche trifft dies ebenfalls zu. Auch bei den Standgeräten wie FAG, Asbern oder Korrex sollte es keine Probleme geben.


    Lediglich die Maschinen die vor 1900 produziert wurden sind problematisch. Allerdings sollten die Maschinen die nach dem Boston-Prinzip arbeiten an der Grundplatte so weit verstellbar sein, dass es für die heutige Höhe passt.


    Maschinen mit Laufschienen von nur 20 mm sind mir in sieben Jahren noch nie untergekommen. Aber vielleicht stellt der Kollege einfach mal ein paar Bilder zur Ansicht ein.


    Grüße an Alle, Print Peet

    Hallo Zusammen,


    ich hoffe, ich kann etwas Licht in Dunkel bringen.


    Die deutsche Normalschrifthöhe betrug nach der Reform 62,666... Punkt, dies entspricht
    23,56 mm.


    Die Schweizer Buchdruckereien übernahmen ebenfalls diese Regelung. 1947 benutzten noch
    ca. 57 Buchdruckereien in der Schweiz eine eigene Höhe zwischen 22,7 und 25,8 mm.


    Die englische und amerkanische Schrifthöhe beträgt 23,32 mm.
    Die belgische Schrifthöhe beträgt 23,69 mm.


    Die oft erwähnte Leipziger Schrifthöhe betrug vor der Reform 24,82 mm.


    Ich hoffe diese Angaben sind Einigen hier hilfreich.


    Gott grüß die Kunst!


    Bleisatzkontor

    Hallo und guten Tag,


    dieses Problem hatte ich auch schon bei diversen Tiegel. Abhilfe schaffte bisher immer das umfangreiche Ölen der entsprechenden Ölstellen an den dafür vorgesehenen Bohrungen. Einmal lies sich ein Hebel überhaupt nicht mehr bewegen. Nach dem Ölen und einer kurzen Einwirkzeitg ging es zumindest stückchenweise weiter. Also weitergeölt, bis der Hebel wieder funktionierte.


    Viel Erfolg


    Print Peet

    Hallo Ihr beiden. Bezüglich der Alphabetisierung schaut man am besten bei Google nach. Unter dem Stichwort "Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Deutschland" kann man jede Menge an Informationen auch länderspezifisch, und von denen gab es in in früherer Zeit jede Menge, abfragen. Viel Erfolg beim Referat.


    Acid, meine Aussagen sind die Erkenntnisse aus rund 60 Büchern über Bleisatz und Buchdruck, die ich in den letzten drei Jahren gelesen habe.


    Allen viel Spaß im Forum


    Print Peet

    Nochmals Hallo Miteinander,


    der Buchdruck konnte sich wie schon erwähnt in größeren Städten entwickeln, in denen ein gewisses Mass an Förderung und Bedarf vorhanden war. Viele Könige und Fürsten förderten die Gründungen von Universitäten und Wissenschaften - auch zur Mehrung ihres eigenen Ruhmes. Durch die neuen Erkenntnisse wurde der Bedarf an Publiziertem größer. Bis dato wurden diese noch von Schreibstuben und Kanzleien vervielfältigt, heißt händisch abgeschrieben. Dies dauerte in der Regel wesentlich länger und war dadurch natürlich auch teurer als der spätere Satz und der anschließende Druck. Spät erkannte schlussendlich auch die Kirche den Nutzen des neuen Verfahrens. Dauerte früher das Abschreiben einer einzigen Bibel bis zu vier Jahre, konnte dies im Druckverfahren wesentlich schneller und gleichzeitig in höherer Auflage erfolgen. Dennoch hielt die Kirche die Daumen auf die Veröffentlichungen und die Drucker mussten sich vor der Verbreitung der Werke die imprimatura = es werde gedruckt = Druckfreigabe einholen.


    Auch an den Höfen der Regenten gab es naturgemäß immer mehr Berichte, Anordnungen, Gesetze, die über das Verfahren des Buchdrucks schneller und in höherer Stückzahl preisgünstiger anzufertigen waren. So ist es nicht verwunderlich, dass die frühen Druckereien in den Städten mit Universitäten und den adligen Regierungssitzen entstanden und sich von dort aus nach und nach verbreiteten.


    Beste Grüße


    Print Peet

    Hallo Miteinander,


    bei nur fünf Minuten Redezeit dürfte das kein Problem sein. Zunächst möglichst kurz auf Gutenberg eingehen. Erklären, dass er eine neue Technologie durch das Gießen von Einzelbuchstaben entwickelt hat. Dann dass der Buchdruck deshalb so hieß, weil hauptsächlich buchähnliche Dinge religiöser, später medizinischer oder wissenschaftlicher Art gedruckt wurde. Anschließend erklären, dass sich der Buchdruck nicht wie in vielen Beiträgen im Internet steht schnell verbreitet hat. Die neue Technologoie war sehr, sehr teuer. Es gab keine Papiergroßhändler, keinen Farbenlieferanten, keine Maschinenhändler oder Ersatzteile, keine Instruktoren usw. Die Klientel damals war sehr klein. Fast 50 Prozent der Leute konnte weder lesen noch schreiben und vielen somit als Zielgruppe weg. Nur in den großen Städten, Universitäten, an den Höfen von Königen, Grafen usw. also bei allen die "Hof hielten", konnte sich der Buchdruck weiterentwickeln. Zu jener Zeit gab es im übirgen noch die Zunft der Schreiber und Kopisten. Diese waren alles andere als erfreut über die neue Konkurrenz des effizienteren und ständig reproduzierbaren Drucks. Weiterer Hemmschuh der Verbreitung war die katholische Kirche, die zunächst mit allen Mitteln versuchte die Verbreitung zu verhindern. Später mussten dann alle Drucksachen durch die Kirche genehmigt werden. Städte hatten sogenannte Stadtdrucker, die alle Drucksachen einer Kommission vorlegen mussten und erst nach Freigabe durch diese die Weiterverbreitung erfolgen durfte. Übrigens durfte der Drucker selbst nur bis zu 12-seitige Drucksachen selbst weiterverkaufen. Größere Werke mussten nach dem Druck zum Buchbinder und gingen dann anschließen zum Verleger also Buchhändler.
    Schlussendlich hätte es ohne die neue Technologie durch Gutenberg keine Aufklärung gegeben, noch hätte jemand je von dem Wittenberger Luther gehört. Die Reformation hätte nicht stattgefunden und wir hätten heute noch immer 50% Analphabeten. So, fünf Minuten sind jetzt bei etwas Ausschmückung um. Viel Erfolg.


    Beste Grüße Print Peet

    ... vielen Dank an die beiden Schreiber der vorigen Beiträge. Endlich wieder einmal Antworten wie man sie eigentlich in solch einem Forum erwartet.
    Mit Sachverstand geschrieben, logisch erklärt, auch ein Laie wie ich konnte es verstehen.
    Solche Beiträge sollte es mehr geben und nicht immer dieses ständige Gejammere warum es mit der Druckbranche bergab geht.
    Also nochmals vielen Dank und weiter so!


    Print Peet

    Nachdem Acid Green zurecht auf die eigentliche Fragestellung hinweist, möchte ich doch dem Kollegen noch direkt antworten.


    Versuch aus deiner derzeiten prekären Lage das beste zu machen. Mach die Augen auf, lerne durch zusehen, nachfragen und nachlesen. Sprich evtl. auch die Kollegen in der Berufsschule an. Vielleicht können diese dir einige Tipps geben.


    Lerne den Beruf erfolreich zu Ende. Je besser dein Abschluss umso bessser die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zwei Fragen solltest du dir noch stellen. Ist es der Beruf, also das Drucken, das dir keinen Spass mehr macht, oder sind es die schwierigen Umstände im Ausbildungsbetrieb die dich zur evtl. Berufsaufgabe bewegen.


    Hast du diese beiden Fragen in Ruhe mit dir selber geklärt, kannst du die nächsten Schritte planen. Du kannst dich dann noch vor Ablauf deiner Ausbildungzeit in anderen Betrieben bewerben und hoffen, dass die Arbeit dort anders organisiert wird, die Chefs oder Abteilungsleiter einen besseren Durchblick haben, die Kollegen netter sind, usw., usw.


    Kommst du zu dem Schluss, das der ganze Druckberuf nichts für dich ist, kannst du nach dem Ausbildungsende entweder auf eine weiterführende Schule gehen, oder dir in einer anderen Branche die Brötchen verdienen. Möglicherweise musst du dann halt nochmals eine zweijährige Ausbildung machen. Lass die dich auf keinen Fall darauf ein, als ungelernte Kraft irgendwo einzusteigen, diesen Status kriegst du sonst nie wieder los.


    Alternative Branchen sind alle, in denen "Maschinenführer" mit technischem Verständnis gesucht werden.


    Was deine Frage nach der Zukunft betrifft, kann dir hier wohl niemand eine stimmige Antwort geben. Das Leben geht immer irgendwie weiter und erst am Ende deines Arbeitslebens wirst du wissen, welche Entscheidung in der Vergangenheit die richtige war.


    Den Druckerberuf wird es mit Sicherheit, allen Pessimisten- und Unkenrufen zum Trotz noch sehr lange geben. Viele derzeitige Kollegen werden in den nächsten 10 bis 15 Jahren in Rente gehen, der Bedarf an ausgebildeten Kräften wir dann massiv zunehmen. Auch in der Druckbranche werden dann wieder steigende Löhne gezahlt werden.


    Ich wünsche dir viel glück für deine Entscheidungsfindung


    print peet


    PS: Meine Ausbildung Anfang der 80ziger Jahre war übrigens auch ein totaler Flop!

    Wenn ich hier diese Kommentare lese kommt mir manchmal schon die Frage auf wie soll das mit Deutschland noch weitergehen? In einem Land das führend in Europa ist, das die Krisen der letzten Jahre am besten gemeistert hat - natürlich auch unter Lohnverzicht der Mitarbeiter - das noch immer weltweit für seine Leistungsfähigkeit, für seine Technik und die Ingenieurskunst bekannt, ja nahezu berühmt ist.


    Wir erleben derzeit einen starken Wandel in den Lebensumständen, im Freizeitverhalten und natürlich auch in der Wirtschaft. Dies ist aber keine Erfindung von heute, nein, das war schon immer so! Wer immer von der guten alten Zeit spricht, sollte sich doch einmal die Geschichte richtig anschauen. Weltweite Krise vor 1914, weltweite Krise in den 30er-Jahren, Druckmaschinenhersteller-Sterben nach 1945, Schriftgießerei-Sterben bis in die 80er Jahre und so weiter. Umstellung vom Buch- auf den Offsetdruck bis Ende der 80-er Jahre.


    Dies alles zeigt doch ganz klar auf, in keiner Branche in Deutschland hat sich in den letzten 100 Jahren ein dermaßen großer Wandel ereignet wie im Druckbereich. Und dieser Wandel geht noch immer weiter! Waren früher im Vergleich zu heute Telefon und Telefax die Neuerungen, so sind es heute eben PC, PDF und Internet. Schaut man sich heute einen Dokumentation über Autoherstellung an, so sieht man in einer Werkhalle nur noch Roboter stehen, sämtliche ehemals hunderte Arbeiter die schraubten, schweißten und lackierten sind ersetzt worden. Wieso sollte also ausgerechnet die Druckbranchen da eine Ausnahme machen? Die jahrzehntelange Investition in immer größer und schnellere Maschinen, die immer noch wirtschaftlicher arbeiten sollten, haben doch genau diesen Effekt. Bessere leistungsfähigere Maschinen werden durch immer weniger Personal bedient.


    Die Produkte von einst, die Prospekte, Preislisten und Kataloge wird es in absehbarer Zukunft nicht mehr geben. Nichts ist älter als ein Produktkatalog der nach einem halben Jahr der Vorbereitung in Druck geht. Bereits am nächsten Tag kann es darin enthaltene Artikel nicht mehr geben, oder diese haben sich verändert. Die Werbebudgets vieler großer Unternehmen haben sich zu Gunsten von Internet und Onlinshop verschoben. Statt in die Druckauflage wird jetzt eben verstärkt in die Abteilung Internetkommunikation investiert. Eine aus markttechnischen Gesichtspunkten logische Konsequenz.


    Es wird auch hierzulande weiterhin Druckereien geben. Viele kleine Unternehmen, deren Chefs vermutlich eh schon 70plus sind werden aufgeben. Auch Großdruckereien die sich auf Kataloge und ähnliches spezailisert haben, werden betroffen sein. Der Mittelstand mit fähigem Führungspersonal und dem Gespür für Machbares und Neues wird überleben. So war das schon immer, und die heutige Zeit macht hierbei keine Ausnahme.


    Das ständige Gejammer nach früheren, besseren Zeiten ändert hieran nichts und zeigt auch keine Lösungsansätze auf. Wir werden in absehbarer Zeit Verhältnisse wie in den USA bekommen. Die Menschen werden mehrere "Jobs" brauchen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Bereits heute haben ja viele Kollegen schon einen Nebenjob. Dass man wie früher 40 Jahre in seinem erlernten Beruf arbeiten kann und dazu noch in derselben Firma ist heute nicht mehr vorstellbar.


    Fazit: Leute, macht die Augen auf, stellt euch beizeiten auf die Veränderungen ein, sucht euch noch ein weiteres Standbein!


    Allen Kollegen die Arbeit in der Druckbranche oder bereits in einer Ausweichbranche suchen viel Erfolg!


    print peet

    Hallo monstermonster,


    besten Dank für die Mitteilung. Das Forum BriarPress ist mir seit langem bekannt. Leider ist das Forum sehr auf den amerikanischen Bereich zugeschnitten. Im virtuellen Museum sind zwar sehr viele Pressen "ausgestellt", natürlich hauptsächlich amerikanische und bei den deutschen steht meist "German Press" oder "Unknown Press".


    Dies hilft mir natürlich nicht besonders weiter, da ich mich besonder für die europäischen Hersteller interessiere. Aber lass uns doch einfach mal per persönlicher Nachricht unsere Adressen tauschen, wir haben ja ziemlich ähnliche Interessen.


    Bis dahin beste Grüße, Print Peet

    Ein herzliches Hallo an alle Kollegen die noch mit dem Buchdruck großgeworden oder mit ihm am Rande in Berührung gekommen sind.


    Für ein Buchprojekt über Andruckpressen in Tisch- und Standausführung sowie Tellertiegel in ebensolcher Ausführung und Zylinderpressen bin ich auf der Suche nach Literatur und vor allem Bildern. Das Buchprojekt befasst sich in einer Kurzfassung mit der Historie der einzelnen Hersteller, aber hauptsächlich mit den einzelnen Maschinen. Es soll jeweils ein Bild der Maschine gezeigt werden und soweit möglich einige kurze Informationen der Maschine gegeben werden.


    Ziel ist, ein Nachschlagewerk für Buchdruckfreunde zu erstellen und damit zu ermöglichen eine eventuell gekaufte oder gesehene Maschine zu identifizieren. Der Produktionszeitraum soll hierbei von 1870 bis ca. 1980 reichen. Derzeit sind mir ca. 60 europäische Hersteller namentlich bekannt die in dem genannten Zeitraum Maschinen und Apparate herstellten.


    Wer also noch mit alten Büchern, alten Bilder, Adressen von Herstellern oder sonstigen Informationen bei diesem Projekt mithelfen kann ist herzlich willkommen.


    Beste Grüße an Alle.


    Print Peet