Beiträge von smut

    Trotzdem hatte ich erst Gestern wieder den Fall, dass ich den Farbkasten mit Farbe aus ein und derselben Dose nachfüllen musste und der Dichtewert um 0,5 nach unten sackte. Entsprechend dazu natürlich auch der DeltaE. Da stehe ich noch vor einem Rätsel

    Ich kenne das nur, wenn ich eine Dose öffne die, im Vergleich zu der im Kasten befindlichen, um einiges kälter ist - Gerade geliefert, kühles Lager... Daher stelle ich mir, wenn ich größere Mengen Farbe durchquetsche, immer ein paar Dosen aufs Werk oder an einen anderen warmen Ort und kann dem Effekt gut entgegenwirken.

    Moin.

    Wir hatten an unserer CD74 (ohne inPress-Ctrl) mal etwas ähnliches, als wir neue (wesentlich billigere) Farbkastenfolien verwendet haben. Die kleine Lasche am Ende der Folie, die über die Zonnen "lappt" war teilweise unterschiedlich lang bzw. stark. Dadurch wurde natürlich die Farbe nicht gleichmäßig verteilt, sondern je nach Folie entstanden dort bei gleicher Abnahme Berge und Täler im Farbprofil. Als wir wieder auf die teuren Folien zurückgewechselt haben, ging alles wieder schön gleichmäßig und ohne Probleme.

    Sehr exotisch, aber vielleicht ein Ansatz?!

    LG

    Normalerweise darf man das Zeug gar nicht wieder in die Dose packen, sondern gleich wegwerfen. Uns ist die Plörre in der Dose oxidiert und der Deckel mit einem lauten "Plopp" aus dem Farblager geflogen.

    Uns hat es weiter gebracht, wenn die Töne statt mit PT Silver, mit PT 877 angemischt wurden. PT Silver ist so ziemlich das schlimmste an Silber was ich jemals benutzen musste, 877 druckt sich ja bekanntlich völlig Problemlos.

    Ist so zwar eine Sonderanreibung und teurer, aber man muss nicht bei jedem Formwechsel runterwaschen und von vorne anfangen...

    Die Klebeschichten sind im Papier und funktionieren nur bei starkem Druck. Zum Auftragen gibt es den meines Wissens nach gar nicht. Der Kleber funktioniert auch nur richtig gut wenn man Kleber auf Kleber legt und dann presst. Habe das Zeug jetzt schon einige Male verarbeitet, teilweise mit 5 Schichten. Man kann auch 20 Schichten legen, aber wer will 1,5cm hohe Visis? :P

    - Wie Stellt ihr euer wasser ein: wann mehr wasser/ wann weniger

    Man hat irgendwann ein Gefühl dafür wie weit man anfangs runter gehen kann und beim Einrichten findet man die Schmiergrenze dann recht schnell. Je nach Form kann man dann im Laufen das Wasser zurücknehmen, wenn alles gut aussieht kann man es dann so belassen oder noch weiter runter gehen. Mehr Wasser wenn es anfängt zu schmieren (sollte eig. klar sein).


    - Wann gebt ihr insgesamt mehr farbe / wann weniger
    - wann stellt ihr die Duktorgeschwindigkeit runter/ wann rauf

    Sehr allgemeine Fragen, kommt drauf an was man gerade Produziert.

    - was tun wenn meine Dichtewerte laut Messsystem dauernd schwanken?

    Weniger Wasser (falls möglich). Ansonsten Justage überprüfen. Viele Stopper sind auch Gift für die Balance.

    Wir fahren Perfect Speed von Epple und manchmal muss man mit dem Wasser 2-5% über die Schmiergrenze gehen um das schmutzig laufen zu verhindern. Kommt aber extrem auf die Farbbelegung an und passiert eher selten. Wie sehen die Walzen aus? Wurde mal entkalkt?

    Ich würde mich ebenfalls über Erfahrungen freuen. Vor allem SX52 und/oder XL75 LE-UV interessieren mich.Zu Heidelberg gab es hier bis jetzt noch nicht viel zu lesen - Kann man ihr System gebrauchen?

    Was mich auch schon einige Zeit beschäftigt: Wie sieht es mit PSO aus? Verhält sich die LE-UV-Farbe in Sachen Zuwachs wie konventionelle Farbe?
    Die Verdruckbarkeit soll zu den konventionellen Farben ähnlich sein, nur in Sachen Farb-Wasser-Balance etwas anspruchsvoller: Muss man im Vergleich zu konventionellen Farben öfter das FW wechseln, oder sind die UV-Farben ähnlich tolerant bei Verschmutzungen?

    Nehmen wir mal an, ich habe eine SX52-5 stehen und soll einen 7-Farbigen Auftrag drucken: Kann ich dann den Bogen direkt vorschlagen und nach dem Farbwechsel die letzten 2 Farben drauf drucken? Wird durch den erneuten Trockenvorgang/Härtungsvorgang die vorab gedruckte Farbe angelöst?

    Unser Drucksaal ist relativ lichtdurchflutet, kann man die Scheiben mit einer Folie bekleben, die UV-Strahlung draußen hält, oder geht man dann immer noch das Risiko ein. dass die Farbe im Kasten reagiert?

    Antriebsseitig siehst du oben auf dem Einschub eine Fahne, diese signalisiert dem Sensor: Tuch voll - gib Gas oder eben Tuch leer, bitte wechseln. Ich hatte bis jetzt 1-2 Mal das Problem, das diese Fahne nicht hochsprang beim wechseln und ich somit auch nicht waschen konnte. Da musste ich auch erstmal suchen bis ich das geschnallt habe..

    Ich persönlich mache es so wie es mir ein Instruktor mal gesagt hat: Gummituch-Länge -10; also bei meiner SM52 36Nm. Auf den Gummis die wir benutzen steht hinten zwar 30Nm drauf, aber das halte ich für zu lasch. PSO hat damit bis jetzt jedes mal hingehauen. Habe aber schon 1000 Thesen gehört: 10% der Länge, 4% der Länge, wie gesagt Gummituchlänge -10 und und und. Hauptsache nach 3-5Tsd Druck nochmal nachziehen, dann passt das.

    Besorge dir mal alte Abschlussprüfungen! Habe damals immer die alten Prüfungen durchgenommen und dann nochmal in den Büchern alles genauer durchgelesen. Für die Theorie ist das alles ausreichend, aber in der Praxis heißt es: Augen klauen! Drucken lernt man nicht aus Büchern ;)

    Das Ding frisst echt Aufträge wie blöd und wenn man alles sorgfältigst vorbereitet ist man die Woche durch nur noch Bediener und nicht Drucker.. Platte raus - Platte rein und Vollgas den ganzen Tag. Der Chef freut sich natürlich, aber die arme Sau die das alles wegschaufeln muss hat natürlich Hirnbrand, weil man außer Jobs vorbereiten und blos nichts vergessen ja nicht viel machen kann bei den kleinen Auflagen. Salopp gesagt ist der Hobel schlicht und einfach ein zu groß geratener Kopierer :wacko: