Beiträge von Wild-Thing68

    Hallo Stolki,
    zu Deiner Frage Erfahrung RYOBI im B3 Format.
    Wir haben bei uns eine RYOBI 524 GXP im Einsatz. Was soll ich sagen, das Ding läuft den ganzen Tag. Egal ob 60g/m² SD-Papier, 80g/m² PrePrint, 135g/m² Bilderdruck oder 400g/m² Chromosulfat, wenn Du dich mit den Eigenheiten des Anlegers angefreundet hast dann geht das auch. Sicher kannst Du den Anleger von der Einfachheit und Übersichtlichkeit nicht mit dem einer SM 52 vergleichen. Für mich ist der Anleger der HD SM-52 schlechthin die Referenz für das B3 Format. Aber wenn Du dann mal große Flächen auf steiferen Materialien drucken musst und vielleicht noch mit Breitbahn Material spätestens da freust Du Dich über die doppelt großen Gegendruckzylinder der Ryobi und musst nicht mit Tesa-Moll irgendwelche Abstandshalter einkleben. OK du hast mit der RYOBI eine Fünfzylindermaschine und einige Teile sehen in der Tat aus als seien Sie direkt aus dem Auenland. Viel mehr Platz hast Du allerdings auch an einer SM 52 nicht. Es sind halt B3 Maschinen. Du musst abwägen wieviel willst und kannst Du in die Maschine investieren, wie lange soll das gute Teil bei Dir Geldverdienen. Hast Du Drucker die mit RYOBI Erfahrung haben? Kannst Du Deine Kollegen für Ryobi begeistern? Ich weiß aus meinen Erfahrungen das längst nicht alle Drucker mit einer RYOBI Druckmaschine klar kommen. Ohne Eigeninitiative geht es halt heutzutage nicht mehr. Aber das ist ein anderes Thema.


    Gruß Michael

    Servus Domster,
    wir hatten in der letzten Woche auch Besuch von der BG. Woher stammt Deine Info das DAI 95 ab 2017 verboten sein sollte. Hast Du das irgendwie schriftlich von denen bekommen?
    Wir setzen das Zeug ebenfalls ein, keiner hat moniert geschweige denn erwähnt das es verboten werden soll.


    Gruß Michael

    Hallo Operator,
    nein auf dem Gummituch klebt da nichts. Richtig justiertes Feucht- und Farbwerk voraus gesetzt.
    Du stellst Deine Feuchtauftragswalze auf die Platte und feuchtest vor, anschließend kommen die Farbauftragswalzen drauf und färben ein.
    Somit wird die Platte ausgewaschen.


    Feuchtmittelzusatz haben wir Substifix von Huber im Einsatz. Böttcher Fount S3020 hat bei uns auch funktioniert.


    Gruß Michael

    Hallo,
    wir haben bei uns im Haus die Agfa Azura TE im Einsatz. Die Platten werden belichtet auf einem Suprasetter 74 ATL
    Gedruckt wird im Plattenformat 510x400 Ryobi GX und 745x605 Heidelberg SM 74.
    Ich war am Anfang auch etwas skeptisch was die Verschleppung der entwickelten Schicht angeht.
    Das ganze läuft bei uns jetzt ein halbes Jahr, einen höheren Reinigungsaufwand der Feuchtmittelkühlung konnten wir nicht feststellen.
    Wichtig ist, das der Bogenlauf beim ersten Freilaufen der Platte passt. Nach 5-10 gedruckten Bogen ist alles passiert.
    Wir haben fast 15 Jahre mit Polyesterplatten gedruckt, da war man ganz anderes gewohnt.


    Gruß
    Michael

    Hallo Jan,
    meine Zeit der Handentwicklung liegt nun auch schon eine Ewigkeit zurück. Ich denke es liegt sehr wohl daran dass Du einfach zu wenig Platten machst. Warum entwickelst Du die Platten nicht von Hand in einem Auswaschbecken? In die Küvette gehen wieviel Liter Entwickler? Wieviel Platten kannst Du damit entwickeln.
    Der Entwickler in der Küvette reagiert halt mit dem Sauerstoff.


    Gruß Michael

    Servus Hein,
    die PM ist quasi eine SM light. Geschwindigkeit PM 13.000 BG. SM 15.000 BG.
    Die ganze nützlichen Helferlein an einer SM wie Autoplate, Autom. Farbwerkwaschanlage, Autom. Gummituchwaschanlage kannst Du theoretisch auch für eine PM dazukaufen aber dann schwindet der preisliche Vorteil doch wieder sehr schnell. Aber es geht ja um eine gebrauchte Maschine, da müsste die PM schon ein gutes Stück günstiger sein als eine SM. Hochstapelauslage ist nur für SM 52. Die Frage ist auch wie wichtig ist ein mögliches Eindruckwerk mit Nummeration etc. Brauchst Du eine Wendung? Was willst Du hauptsächlich mit der Maschine drucken? Ist Inlinefinishing (Rillen, Schlitzen, Stanzen) mit Cito oder anderen Herstellern für Dich wichtig.


    Viele Grüße
    Michael

    Servus liebe Kollegen,
    wir sehen uns im Moment nach einem neuen/gebrauchten CTP-Plattenbelichter für das 50x70 Format um.
    Unser jetziger Belichter ist in die Jahre gekommen und wir planen diesen auszutauschen. Zur Zeit belichten wir mit einer DPX 4 von Mitsubishi auf Polyester. 2 Rollen in direktem Zugriff für Plattenmaterial B3 und B2 Format. Ist ein Vollautomat auf kleinstem Raum.
    Technikereinsätze in jetzt 11 Jahre keine 8mal.


    Jetzt soll aber wieder auf Aluminiumplatten belichtet werden. Nach Möglichkeit mit integrierter Stanze 425 mm und Autoloader, Belichter mit Auswascheinheit und Plattenstapler.
    Da wir hier Neuland betreten, möchte ich mal in die Runde fragen wie so die Erfahrungen mit den Maschinen draußen im Produktionsalltag sind. Was sind wichtige Punkte die man gerne mal in den Überlegungen vergisst? Wie sieht es mit Maschinenpflege und Wartung durch den Bediener aus?
    Wie gut sind Geräte von Heidelberg (Suprasetter A75), oder Kodak Achieve T400 und Fuji Luxel T-6300 wirklich. Klar kann ich den jeweiligen Vertriebler fragen, aber was wird der mir wohl erzählen. :D Logisch "unser Belichter ist toll, kann fliegen und Kuchen backen kann er auch noch."


    Deshalb meine direkte Frage an die Kolleginnen und Kollegen die jeden Tag mit diesen Belichtern arbeiten. Vielen Dank für Euer Feedback.


    Viele Grüße Michael

    Hallo Frank,
    wir sind auch gerade dabei uns von Preps zu verabschieden. Deren Preisvorstellungen sind nicht von dieser Welt. Aber die haben bestimmt noch massig Kunden zum melken :D
    Schau Dir mal JoUp Acrobat von Joachim Lauterbach an. Hier kannst Du mittels HotFolder auch entsprechend automatisieren. Für unsere Zwecke Bogenformat 50x70 und 35x50 eine sehr gute Alternative.


    Viele Grüße
    Michael

    Hallo Stolki, auf der Druck& Form wirst Du nicht fündig werden. Die Messe ist mittlerweile sehr stark Digitaldruck orientiert in all seinen reichhaltigen Facetten. Kein Wunder ist ja ein boomender Markt. Heavy Metal im A3 Sektor gab es zuletzt vor 2-3 Jahren. Da hatte KBA eine Maschine mit UV-Trockner am Start. Heidelberg hat offensichtlich sein eh schon geringes Interesse an Messeauftritten bei der Druck & Form komplett eingestellt. Für die WTV gibt es auch immer sehr gute Ideen und Lösungen während der Messe zu sehen. Ich werde auf jeden Fall nach Sinsheim fahren, habe in der Vergangenheit immer etwas Neues gesehen was sich direkt oder indirekt auch in unserer Produktion wieder gespiegelt hat.
    Viele Grüße
    Michael

    Hallo Beluga,
    So richtig schlau werde ich aus denen auch nicht. Wie lange werden Prinance und Lector Druck noch leben dürfen. Logisch das EFI erstmal sagt die Software wird weiter gepflegt, morgen ist ja schließlich schon Weihnachten... . Das kennen wir doch schon :D
    Leider stelle ich heute fest schon wieder mächtig viel Geld verbrannt, früher waren wir Alphagraph Kunde und haben uns dann nach der Drupa für Lector entschieden, da wir den Amis nicht über den Weg trauen. Jetzt kommt die ganze Sch...e wieder. :wacko:
    Ich denke für einen großen Laden wie EFI ist es doch ein leichtes die ganzen deutschen Wettbewerber aufzukaufen. Das Zahlen die leider aus der Portokasse. Kapitalismus in Reinkultur, nicht das beste Produkt setzt sich durch, lediglich Kohle gewinnt den Wettlauf.


    Viele Grüße
    Michael

    Hallo Schusterjunge,
    Mit der Schilderung hast Du mir mein Wochenende gerettet. Ich habe jetzt noch Tränen in den Augen vom Lachen. :P
    Wer kennt solche Situationen nicht, irgendwann denkt man das kann doch alles nicht sein. Aber das macht unseren Beruf hält auch so einzigartig. Jeder Laie denkt sich Drucken kann doch nicht so schwer sein, aber weit gefehlt.
    Vielen Dank für diesen tollen Bericht ich kann Dich zu 100% verstehen.
    Viele Grüße Michael

    Grüß Euch Jünger der schwarzen Kunst,
    wir sind ein Familienbetrieb mit 8 Mitarbeitern und suchen dringend Verstärkung für unseren Druckbereich.
    Gedruckt wird bei uns mit Maschinen von Heidelberg PM 74 II und RYOBI 524 GXP.


    Gesucht wird ein belastbarer, mit Farbsicherheit ausgestatteter Drucker/Druckerin der eigenverantwortlich Arbeiten möchte und Spaß an seiner Arbeit hat.
    Geboten wird ein Job in einem tollen Team und ein angenehmes Betriebsklima.


    Wir freuen uns über eine kurzfristige Bewerbung an:


    Henrich-Druck
    Neue Gartenstraße 16
    35279 Neustadt (Hessen)
    Tel. 06692-6325

    Hallo Domster,
    wir haben den Prisco Zusatz auch getestet, Druckmaschine Ryobi 524GX. Druckplatten Mitsubishi Silver DigiPlate. Das Freilaufverhalten war eher mau. Die Vorfeuchtung musste deutlich angehoben werden. Komplett Alkoholfrei war nicht machbar. Wir haben jetzt erstmal wieder auf den alten Ansatz zurück gewechselt. Ergebnis sehr gutes freilaufen der Platte und prima Fortdruck. :thumbup: So wünscht man sich das.
    Einen nochmaligen Test werden wir nach einem kompletten Walzenwechsel aller Druck- und Feuchtwerke durchführen. Dann würde auch das letzte Detail, welches noch in Frage gestellt werden kann wegfallen. Das war das Argument des Lieferanten, er hatte die Walzen als Quell des Versagens ausgemacht.
    Ich bin mal gespannt wie der Test bei Euch ausfallen wird.


    Grüße aus Mittelhessen
    Michael

    Hallo zulaessig,
    es gibt auf jeden Fall Alternativen zur Lösung Heidelberg.
    Vor allem im Bezug auf Drucken mit Polyesterplatten kann ich Dir RYOBI nur wärmstens empfehlen. Wir haben eine RYOBI 524 GXP im Einsatz, das ist eine Vierfarben mit Wendung nach Druckwerk 2.
    Die Druckplatten haben das gleiche Format wie eine HD Printmaster GTO 510 mm x 400 mm. Bei der RYOBI Maschine müssen die Platten an der Hinterkante nicht abgekantet werden. Saugbandanleger, Autoplate, Normalstapelauslage und Leitstand alles in der Maschinenklasse vorhanden.


    Zu der kleinen Komori kann ich Dir allerdings keine Informationen liefern. Soweit mir bekannt ist, haben die das B3 Format in Deutschland aufgegeben und liefern erst ab 50x70.


    Grüße
    Michael

    Hallo spectral,
    die Druckplattengröße ist die gleiche wie bei einer Heidelberger GTO 510 mm breit 400 mm lang. Also die gleiche Größe wie an Deiner RYOBI 524 HXX.
    Platte die eine Autoplate Stanzung haben sollten damit auf beiden Maschinen passen.


    Gruß Michael

    @hitchhiker
    Wasserhärte messen, Ergebnis mit Mitsubishi besprechen und die sollten dann das richtige Mittelchen haben.


    Das Deine Maschine richtig eingestellt und justiert ist davon gehe ich jetzt einfach mal aus. Die Pressstreifen der Farb- und Feuchtauftragswalzen sind alle im grünen Bereich ???
    Wir drucken seit 2005 mit Polyester Platten von Mitsubishi und haben keine solchen Probleme jemals kennen gelernt. Unser aktueller Wischwasserzusatz Fountain-Solution SDP-FS. 3% Zusatz mit 8 % Alkohol, alles fein. So muss es sein.