Beiträge von tete_de_la_course

    Wenn du Folien von KURZ verwendest z.B. aus der Luxor oder Colorit Serie, bewegt sich der Temperaturbereich eher zwischen 80-130°C. Pauschal kann man sagen, je glatter der Bedruckstoff desto weniger Temperatur ist nötig. Ist das Prägewerkzeug zu heiss, kommt es meinst zu einem unschönen Übertransfer der Folie, sprich der Ausdruck wird nicht randscharf. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Folien nicht vor dem Prägevorgang erhitzte Stellen des Werkzeugs touchieren, da die Transferschicht so voraktiviert wird und es zwangsläufig zu einem suboptimalen Prägeergebnis kommt. Es ist also immer auf genug Abstand zwischen Werkzeug und Folie beim Prägevorgang zu achten.


    Als Tipp kann ich dir empfehlen, dir ein IR-Thermometer zu besorgen, so kannst du die Temperatur exakter einstellen, da die Temp-Skala an deinem Tiegel evtl. nicht genau ist.

    So eine Waschanlage kenne ich auch noch von früher, sowas kommt für uns nicht in Frage, das war auch nicht mein Anliegen...


    Es geht eben mehr um ein Waschmittel zur manuellen, gründlichen Reinigung. An der Maschine wird nicht allzu häufig gedruckt, nur spezielle Sachen, die wir nicht durch unsere SMs bekommen.



    basser, danke für den Tip.

    Moin,


    Wir haben noch eine ältere Maschine (Gto52-1) mit konventionellen Feuchtwerk. Das Waschmittel für die Plüschwalze ist bald alle(ist nicht mehr erhältlich). Kann jmd. eine Alternative empfehlen?


    Oder kann man einfach ein Vollwaschmittel für Kleidung nehmen?


    Danke für etwaige Empfehlungen...

    also wir haben eine 2farben und eine 5farben sm52, und die Standart DIN lang 75/80gr. Kuverts fressen beiden Maschinen ohne speziellen Hüllenanleger bei entsprechenden Auflagen bei 15.000(drucken regelmäßig 100.000 für einen Mailingauftrag)

    Mit Zonenhebeln lässt sich das gewünschte Farbprofil viel schneller und genauer einstellen als mit den Schrauben. Es gibt nur Vorteile mit Hebeln, die Schrauben sind ätzend!


    Kann mir allerdings kaum vorstellen, dass ein Austausch beider Farbkästen an so einer alten Maschine rentabel ist...zumindest nicht, wenn man diese neu bei HD bestellt und installieren lässt.


    Grüße

    Also die Antwort ist doch sehr daneben.Ich möchte keinem auf die Füße treten-aber so etwas laienhaftes habe ich noch nicht gehöhrt.Das Prinzip einer Presse die mit der Boston Technik arbeitet ist wohl immer noch nicht verstanden.Da der bewegliche Drucktiegel durch eine feste Welle im Grundgestell fixiert ist,muß zunächst die Paralellität der Tiegelfläche zum Druckträger hergestellt werden. Das wird durch die Aufzugstärke und die Druckbeistellung erreicht.Bei einem OHT ist die Aufzugstärke von 1,0mm vorgegeben, incl.Bedruckstoff! Regel: Ist der Druck unten (an der Registerschine) zu stark,Aufzug verringern und Druck erhöhen,Druck oben zu stark, Ausgleichbogen in den Aufzug und Druck zurück.Das alles aber bitte BEVOR mit irgend welchen Zurichtearbeiten begonnen wird! Die Härte des Aufzuges richtet sich nach dem Bedruckstoff und Druckform und muß entspreched angepasst werden. Beispiel: Bei Arbeiten auf gestrichenen Papieren sollte der Aufzug weich sein, bei Letterpress Prägedruck auf 600 g muß ich, bedingt durch die beabsichtigte Materealverformung, einen harten Aufzug verwenden. Letterpress folgt sowieso seinen eigenen Regeln.

    Ich, als Offsetdrucker, der sich alles an den Tiegeln selbst angeeignet hat, kümmere mich nicht sonderlich um irgendwelche "Buchdrucker Therorie"! Wichtig ist doch, wie das Produkt am Ende aussieht! Und da gibt mir der Erfolg recht. An Maschinen, wie dem Heidelberger Tiegel, ist es eben wichtig bei Problemen zu tüfteln. Deine theoretische Erklärung setzt auch eine Maschine voraus, an der alles stimmt und das kann man wohl von den wenigsten der noch in Druckereien stehenden Tiegeln behaupten...

    Ungleichmäßiger Druck von oben nach unten ist bei unseren Maschinen auch ein Problem. Entweder mit dem Druck soweit zurück bis der untere Bereich gut aussieht und dann im oberen Bereich den Aufzug so lange unterfüttern bzw. zurichten bis alles stimmt. Oder andersrum einfach den Aufzug im unteren Bereich dünner machen. Das Aufzugsmaterial sollte auch nicht zu hart sein. Was für ein Karton druckst du und was für ein Fundament bzw. Klischee verwendest du?

    Was verwendet ihr bei flächigen Heissfolienpräge-Arbeiten am Tiegel(genau A3 Tiegel) als Zurichtematerial. Je nach Bedruckstoffdicke und Oberfläche wähle ich zwischen Pertinax(hart), Kunststoff(weich) oder gar nichts, bzw. Stanzblech plus Tauen. Habe allerdings oft Probleme mit ausreichender Deckung. Mir ist natürlich klar, dass das man bei Tiegel (flach-flach) niemals großflächige Prägungen so gut wie z.B. am Zylinder (flach-rund) hinbekommt...aber vielleicht kann mir ja zumindest jmd. einen Tipp geben, was man optimieren kann.


    Danke! :thumbup:

    Wenn die Maschine, an der du arbeiten sollst, modern ist und keine großen Macken hat, also Topgewartet, sehe ich keine großen Probleme das in dieser Zeit zu erlernen. Drucken ist heute halt keine Kunst mehr, sondern ein normaler Produktionsjob/Maschinenführerjob, wie jeder andere. Technisch versiert bzw. interessiert sollte man natürlich schon sein, denn wenn man die Abläufe in der Maschine versteht, ist das schon viel wert.


    Auf jeden Fall mal das Handbuch der Maschine, um die es geht verinnerlichen und beim Anlernen aufmerksam sein und nicht am Handy spielen ;D



    Viel Glück!