Beiträge von Blizzard

    Also die qualitronic muß einmal mit dem messtisch abgeglichen werden. Der Bogen muß nicht voll ausgeregelt sein, aber auch nicht voll in der Wiese stehen. Sonst hast du zu große Abweichungen und er kalibriert sich kaputt. Bei der Kalibrierung werden 7 Bogen fotografiert und zusammen gerechnet, damit wird dann ein gemessener Bogen abgeglichen. Im fortdruck wird dann jeder Bogen mit diesem Bild verglichen und nach helligkeits unterschieden, die Farbe geregelt. Optimal ist das sicher nicht, aber es funktioniert. Bei uns machen metallic Farben und Farben mit hohen dichten Probleme. Die inline Regelung kann z. B. kein reflex blau mit 2.1 mit cyan filter oder magenta filter messen. Da muß man dann auf k messen und hat einen Wert von 0.9 oder so. Dadurch entsteht dann ein anderes Problem. Da die dichte geringer ist und natürlich auch die densitometrische Abweichung mit dem k Filter, regelt er nicht so schnell wie bei normalen dichten. Je nach Material kalibriere ich persönlich alle 3-10000 bg nach. Aber das sind Erfahrungswerte und hängt viel mit unseren Aufträgen zusammen. Ganz so schlecht ist das System nicht, aber man muß wissen was es kann und was nicht. Dann kann man damit gut arbeiten.

    danke, jetzt verstehe ich auch schön langsam was es mit dem kalibrieren auf sich hat.

    Für mich ist es jedenfalls ein Fortschritt :) habe jetzt 15 Jahre auf einer Rapida 105 U mit Handdensitometer gedruckt...

    LG

    inline Regelung mit tischmessung gegen kalibrieren.

    Servus,

    wir bekommen eine Rapida 106 mit Inlinemessung. Habe von den kalibrieren schon was gehört. Kann mir jemand erklären

    wie das abläuft? Muss ich jede neue Arbeit immer kalibieren, oder wenn ich einen Job mit zb 5SD und 5WD habe, muss ich jeden Bogen neu kalibrieren?

    Danke und LG

    Markus