Beiträge von Silent74

    Also mir so als "Mann fürs Grobe" würde als erste Untersuchungsmaßnahme nach dem Beobachten der
    Pneumatikzylinder das Überbrücken der Sicherheitsschalter und mitm Stroboskop im Druck nachschaunen
    einfallen...bewegen sich der Gegendruckzylinder zum Gummituchzylinder?
    Boah... meine Zeit im Bogendruck is gefühlte 100 Jahre her, aber Druckprobleme faszinieren mich auch
    heute noch *g* Is doch das einzig Interessante in diesem zum "Industrie"-verkommenem Beruf, was noch
    wirklich Spaß macht.
    Das 08/15 Standard-Knöpfchen-Drücken is eher was für dressierte Affen oO So, wie ich das Druckbild in-
    terpretiere,kommt es
    a) später zum Kontakt mit dem GTZ
    b) is der Druck schwächer als normal

    Schlußfolgerungen:
    Die Greifer konnen nicht alle gleichzeitig ihre Position in einem Werk um +- 5mm verändern.
    So konstant kann es auch nicht zu "Fehlrgreifungen" kommen (Greiferbrücken).
    Die Wärme an der Maschine spielt eine Rolle, daß es immer bei langen Laufzeiten auftritt.
    Wärme beeinflußt zwar mechanische Teile, aber kaum Kabel bzw elektrische.
    NAch m Stopp wurd es besser - Pneumatikzylinder bekam neuen Impuls "Druck an" bzw. "Luft an".

    Fazit:
    Mehr Nachschauen...die Teile in der Funktion sehen und verstehen und merken, wenn n Teil nicht
    das tut, was es soll. Keine Scheu vorm öffnen von Seitenwänden - man kann so viele Schaltzyklen
    beobachten und maximal muß man etwas Öl nachfüllen, da etwas rausgespritzt ist. Da der Druck ja
    halbwegs zu sehen ist, tipp ich immernoch auf die Druck-An-Stellung des Pneumatikzylinders, da
    das beide Symptome schlüssig erklären würde. Ob da nun der Zylinder oder die Druckluftleitung
    defekt ist, is noch fraglich -wobei eher der ZYlinder in Frage käme, da sonst das Problem Wärme-
    unabhängig zu stande käme.

    ....und falls ich Falsch liege...sorry..hab nur Bogenoffset damals gelernt und bin dann an die
    Rolle gewechselt...nobody is perfect *g*

    So aus der Hüfte geschossen würd ich meinen, daß da kein Druck an war oder viel zu wenig und hätt
    die Seitenwand mit dem Pneumatikzylinder mal aufgemacht und geschaut. Da es nur bei großen
    Auftagen mit langer Laufzeit der Maschine auftritt könnte es aber auch thermal bedingt sein. Durch
    die Wärme der Maschine verändert sich etwas...das wären so meine Ideen erstmal ;)

    Da fällt mir noch was aus der Lehrzeit ein:

    Kollege ausm selben Lehrjahr und ich nebeneinander am Tiegel am drucken.
    (Jeder an einem Tiegel). Er halt eine Form raus, baut die ne halbe Stunde lang um,
    schließt die Form und geht ne Cola holen. Ich öffne seine Form leicht.....
    ....rest is wohl vorhersehbar *gg*
    Lautes geschepper beim reinheben in die MAschine....50 Teile aufm Boden
    verstreut und von mir n Kommentar "Tja, das ist dafür, daß du mir neulich an der GTO
    den Auslagen-Endschalter mitm Fuß betätigt hast"...seitdem liefs ohne weitere
    Zwischenfälle *gg*

    Wenn ich den Verdacht hätte, daß mir n Kollege die Maschine absichtlich verstellt, dann würd ich
    schleunigst für Klärung sorgen. Ansprechen hast schon gemacht - hat nix gebracht. Also Kontrolle.
    Markiere die Stellung der Justage-Schrauben durch anritzen mitm Schraubendreher oder mitm
    Tropfen Loctite (Kleber zur Selbst-Sicherung von Schrauben) . So läßt sich schonmal festellen, OB
    sich etwas verstellt hat/verstellt wurde.
    Falls ihr den Maulschlüssel/Schraubendreher beim Einstellen der Walzen nur für die Justage und
    nix weiter braucht, kann man dann zB. die Schüssel einfach mal wegschließen. Jede normal
    justierte MAschine sollte ne Woche ohne Nachstellen auskommen (wenn nicht erheblich länger).

    Falls der Mitarbeiter wirklich jede Schicht alles "Kaputtstellt", stellt sich auch die FRage "Wieso?".
    Ich würde da auf Angst vorm Jobverlust tippen. Kann aber auch sein, daß ihm das Walzen einstellen
    noch nie gezeigt wurde und er es sich selbst falsch beigebracht hat (auch schon erlebt) oder
    andere Falschinformation ala "Auftragswalzen zum PZ immer 1,5cm dicker Streifen".

    Also generell erstmal klären, ob es n technischer oder n personeller Fehler ist .

    Gruß
    Silent

    Das einzige, was ich darüber weiß ist, daß die Platte statt einer
    wasserführenden Schicht eine Silikonschicht hat, die die Farbe abstößt.

    Prakisch weder an soeiner MAschine gearbeitet, noch jemals gesehen oder
    praxiserfahrungen gehört...sry :(

    Unsere Englischlehrerin hat uns mal nen Dictionary gezeigt, daß rein auf Print ausgelegt ist.
    Der Wälzer war 5-6cm dick im A5-Format und soll über 100€ kosten. Leider weiß ich ned mehr,
    wie des Teil hieß....falls ich dran denke, frag ich Freitag mal nach.

    Kenn mich mit den Schöpfwalzen ned besser aus, als du. Da ich als Drucker eh nie
    gefragt wurde, was eingebaut werden soll, sondern mir immer einfach irgendwas
    vorgesetzt wurde, daß ich dann einfach zu nehmen hab - wozu dann n Kopp machen?

    Was die Dosierung in der FWZ angeht...Zusatz wird immer prozentual mit Frischwasser
    nachgefüllt. Füllt er Wasser nach, dann füllt er auch Zusatz mit nach.
    Mitm Alk isses da anders. Da messen Geräte den aktuellen Wert im Becken und
    füllen nach Bedarf - unabhängig vom Wasser und FMZ - einfach Alk nach.
    Deswegen glaube ich nicht, daß die Feuchtmittelhersteller in ihren Angaben der
    Zusatzmenge die variablen Alk-Werte (je nach Druckerei) berücksichtigen, sondern
    auf die Frischwassermenge beziehen.
    ICh muß dir aber Recht geben, daß die 08/15-Doser ungenau arbeiten und auch
    gerne mal ausfallen/verstopfen usw...

    Ich behaupte mal, daß der Techniker besser ist, da man einfach
    mehr Stoff durchnimmt. In der Praxis sind Meister und Techniker allerdings
    Gehaltsmäßig ziemlich gleich auf. Kommt immer drauf an, wie man sich
    verkauft und wie das Aufgabengebiet ist.
    Von der WErtigkeit seh ichs so:
    Geselle - Meister - Techniker - Bachelor - Master

    Wir haben die letzen Wochen diverse Klebebinder-Versuche mit gestrichenen
    Papieren gemacht. Allein schon der Strich macht ne Menge aus! Die Hersteller
    fügen mittlerweile immermehr Strichmasse und immer weniger Papierfaser
    dem Papier bei (Füllstoff is günstiger). Die Haltbarkeit einer Leimung an der
    Faser oder am Strich unterscheidet sich gravierend.
    Wenn ich jetzt Lack aufm Papierstrich habe, wo es eh kaum haftet, dann
    zähl ich mal eins und eins zusammen und komm zu dem Schluß, daß des
    Leimen aufm Lack kontraproduktiv ist :D
    Is aber nur meine Theorie-Vermutung. Lackierte Bogen hab ich noch ned
    Klebegebunden.

    öhm...der Plattenzylinder wird in die gestellte Richtung bewegt...oder was meinst du?

    Ausführlicher formuliert:
    Deine Eingabe am Pult wird elektrisch an einen Servo-Motor weitergeleitet, der sich dann
    um eine gewisse Gradzahl dreht. Durch eine mechanische Übersetzung (Schnecke o.ä.) wird
    dies dann an Bewegung an den Zylinder(PZ) übertragen.
    So würd ich es jedenfalls erstmal erklären. Falls dies immernoch zu ungenau wäre, könnt ich
    aus Trotz (weil der Prüfer für mich n Arsch wär z.B.) das ganze auf zwei A4-Seiten erklären, aber
    ich denke mal, daß es so jedem normalen Prüfer reichen sollte.

    Die Prüfer sollten immer bedenken, daß Lehrlinge erst 3 Jahre mit dem Druckerei-Krams zu
    tun haben, obei viele im ersten Jahr Sachen wie Halle fegen und Paier vorstapeln machen.
    Das Wissen kommt erst mit den Jahren und dem andauernden Interesse.

    Mein Bericht wäre prägnanter:

    1)Neuen Auftrag lesen/verstehen/deligieren
    2)Farbe(nach Proof)/Falz/Passer/Beschnitt/Auslage stellen
    3)Muster ziehen/Auflage drucken

    fertisch *g*

    Bin gespannt, was mir n Prüfer für ne Note dafür geben würd :)
    Wobei ja alles gesagt is...jedenfalls im Rollenoffest. Im Bogen
    würd Falz und Beschnitt wegfallen und Anleger dazukommen :)

    PS: Bedruckstoff XX, Feuchtmittel YY und Farbe ZZ, CtP und AutoPlate *g*

    Ich persönlich finde auch, daß es heutzutage keinen Unterschied macht, in welcher
    Reihenfolge die Unterlagen angeordnet werden. Wieso? Weil wir fast alle mit kompressiblen
    GT's arbeiten, die die filigranen Unterschiedes der Unterlage mehr als ausgleichen.
    Was soll eigentlich dies rumgehühner?
    Wenn ich zu 90% mit meiner Maschine einwandfrei drucke und dann n Paper kommt,
    daß mir im Ausdruck nicht gefällt...wieso sollte da was an der MAschine verkehrt sein?
    Is doch viel logischer, daß was mitm Papier ned paßt....oder?
    Aus Scheiße kann man einfach kein Gold machen!!!
    So isses auch mit schlechtem Paier und 1A-Qualität :)

    Des schaffen der Prüfung is meist nur der Beginn des "leidenwegsW eines Druckers.
    Oft folgt danach die unbegründete Kündigung. In einem Jahr bin ich Techiker und potentieller
    Gesprächspartner in Bewerbungsgesprächen.....mir käm's nach der fachlichen Qualifikation
    darauf an, ob der Bewerber vom Wesen in den Betrieb paßt.
    Ist er engagiert? Wie reagiert er auf Autoritäts-Personen? ? usw...

    Meine Bogenzeit is zar schon über ne Dekade her, aber ich würds auch mal
    damit probieren, die Luft mittig mehr und außen wenig. Mit der Greifer-
    öffnungskurve hab ich's immer so gehalten, daß der Bogen gerade so noch vorn an Anschlag
    schlägt. Is aber von Papier zu Papier verschieden. War auch mal welches dabei,
    wo dann die Bogen vorn durch den vorderen Rüttler glitten ins somit vorn überstanden.

    Farbbelegung spielt da auch immer mit rein. Manchmal half es auch, einfach den Stapel vorher
    zu wenden und erst die andere Papierseite zu bedrucken.

    Moin!

    Wir haben letzte Woche ne Übungs-Klausur Rechnungswesen bekommen.
    Folgende Aufgabe hat mich fast in den Wahnsinn getrieben:

    Einer alten Dame wird für ihr Haus ein Preis von 138.000€ geboten. Wie hoch muss
    eine gleichwertige Leibrente sein, wenn die durchschnittliche Lebenserwartung für sie
    10 Jahre und der Kalkulationszinssatz 8% beträgt?

    Ich kam da auf 20.565,95€ - nach einer Stunde rumgefrickel. Is das korrekt?

    So langsam macht mir sowas Spaß *g*

    Die Seite ist wie folgt aufgebaut (Skizze mag helfen):

    Kopfabstand unbekannt
    Überschrift 16 x 0,376pt = 6,016 mm
    Leerraum 40,000 mm
    10cm Bild 100,000 mm
    Leerraum 40,000 mm
    Text 20 x 10 x 0,376pt 75,200 mm
    Fußabstand unbekannt

    Wichtig ist auf die gleichen Einheiten zu achten (mm).

    Alles addiert ergibt dann 261,216 mm
    DIN-A4 ist 297 mm hoch, also 297mm - 261,216mm = 35,784mm restlicher ungenutzer Raum.

    Der soll nun in Verhältnis 3:5 oben und unten verteilt werden, also brauchen wir (3+5) 8 Teile.
    35,784mm / 8 = 4,473mm
    Nun nehmen wir drei davon für oben und 5 davon für unten und feddisch is des Gelump *g*
    3 * 4,473mm = 13,419mm
    5 * 4,473mm = 22,365mm

    A: Der obere Rand ist 13,419mm groß und der untere 22,365mm.


    :thumbup:

    441 netto bei 22% Abzügen, also sind die 441 78% von den 100% Bruttolohn.
    Also Dreisatz: 441*100/78=565,38€ brutto-Wochenlohn.
    565,38€ / 35 = 16,15€ Normaler BruttoStundenlohn.

    16,15 * 1,3 =21 € Stundenlohn + 30% Zuschlag.
    21 *5 =105€ 5 Überstunden mit 30%

    565,38€ + 105€ = 670,38€ Bruttolohn mit den Überstunden
    670,38 * 0,75 = 502,79€ Nettolohn bei 25% Abzügen

    Also wär meine Antwort:

    a) Der normale Bruttostundenlohn beträgt 16,15€

    b)Er bekommt 502,79€ ausgezahlt.


    Schönes WE an alle :thumbup: