Also mir so als "Mann fürs Grobe" würde als erste Untersuchungsmaßnahme nach dem Beobachten der
Pneumatikzylinder das Überbrücken der Sicherheitsschalter und mitm Stroboskop im Druck nachschaunen
einfallen...bewegen sich der Gegendruckzylinder zum Gummituchzylinder?
Boah... meine Zeit im Bogendruck is gefühlte 100 Jahre her, aber Druckprobleme faszinieren mich auch
heute noch *g* Is doch das einzig Interessante in diesem zum "Industrie"-verkommenem Beruf, was noch
wirklich Spaß macht.
Das 08/15 Standard-Knöpfchen-Drücken is eher was für dressierte Affen oO So, wie ich das Druckbild in-
terpretiere,kommt es
a) später zum Kontakt mit dem GTZ
b) is der Druck schwächer als normal
Schlußfolgerungen:
Die Greifer konnen nicht alle gleichzeitig ihre Position in einem Werk um +- 5mm verändern.
So konstant kann es auch nicht zu "Fehlrgreifungen" kommen (Greiferbrücken).
Die Wärme an der Maschine spielt eine Rolle, daß es immer bei langen Laufzeiten auftritt.
Wärme beeinflußt zwar mechanische Teile, aber kaum Kabel bzw elektrische.
NAch m Stopp wurd es besser - Pneumatikzylinder bekam neuen Impuls "Druck an" bzw. "Luft an".
Fazit:
Mehr Nachschauen...die Teile in der Funktion sehen und verstehen und merken, wenn n Teil nicht
das tut, was es soll. Keine Scheu vorm öffnen von Seitenwänden - man kann so viele Schaltzyklen
beobachten und maximal muß man etwas Öl nachfüllen, da etwas rausgespritzt ist. Da der Druck ja
halbwegs zu sehen ist, tipp ich immernoch auf die Druck-An-Stellung des Pneumatikzylinders, da
das beide Symptome schlüssig erklären würde. Ob da nun der Zylinder oder die Druckluftleitung
defekt ist, is noch fraglich -wobei eher der ZYlinder in Frage käme, da sonst das Problem Wärme-
unabhängig zu stande käme.
....und falls ich Falsch liege...sorry..hab nur Bogenoffset damals gelernt und bin dann an die
Rolle gewechselt...nobody is perfect *g*