Wir fahren mit der Klasse jeden Tag (drei Tage) von Bielefeld zur Drupa...gefällt mir mal
sooo garnet ![]()
Beiträge von Silent74
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Moiré: Was meinst du denn mit dem "Wenn ich sowas lese?" Was denn?
Fakt ist doch, daß ein guter Bogendrucker auch immer ein guter Rollendrucker wird *punkt*
Der zweite Drucker ist auch unumstritten extrem wichtig an der Rolle *punkt*
Als drittes möcht ich noch anmerken, daß die Produktivität an der Maschine bis zu (aus meiner Erfahrung)
um bis zu 30% höher ist, wenn sich die komplette Schicht gut miteinander versteht. Als wenn man als
MaFü ned mehr alles ansagen mß, sodern jeder merkt und weß, wo er grad gebraucht wird.
Teamplay is da gefragt....und ich hatte schon beide extreme an der Maschine.
Vorausschauend handeln spart immens Zeit. Wenn ich in der Fruhschicht nur Fortdruck habe, und die
Spät dann nen Auftrag mit kurzen Wechseln, ich ihnen alle Platten schon vorbereite und sortiere, so
kommt das der Firma und somit auch mir zugute.
Leider geht dies Denken oftmals duch Profilierungsneurosen einzelner verloren, was sehr schade ist
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Hatte damal 2 Jahre nach meiner Lehre auch von Bogen zur Rolle gewechselt. Am Anfang erschlagen dich die ganzen
neuen Aggregate, die es da so gibt. Da man aber meist "nur" als zweiter Drucker anfängt, hast damit erstmal wenig
zu tun. Farbe/Passer/Platten/Druckwerke sind erstmal die Hauptaufgaben und das is ned viel schwerer als im Bogen.
Was Passerdifferenzen angeht, ists an der Rolle etwas laxer.
Mir hat die Rolle immer mehr Spaß als der Bogen gemacht, aber das muß ned generell so sein:) -
Moin!
Ich schleiß mich Morodin mal an.
Ich kapier auch andreas sein Problem ned... entweder is er nur von Volldeppen umgeben,
oder er is selbst selbiger *g*
Jeder Drucker mitm IQ über dem dem eines tockenen Toastbrots kennt neben seinen Sachen im Druck
auch die WV und die Vorstufe. Zumindest die Standarts. (Rendering Intents oder Polyolefine Leimungen
mal außen vor gelassen). Hotmelt, Soft- und Hardcover, PDF, JDF sind eigentlich jedem Drucker geläufig. -
Habt recht...btt: Hast du schon versucht, auf youtube was zu finden?
Da gibts oft hilfreiche Lernvideos zu Lohnrechnung u.ä. -
Abnormale Desitometrie ist es zB. wenn man versucht, mitm Densi deckende Farben zu messen. Klar, man bekommt einen Wert angezeigt,
aber dieser sagt null über die aufgetragene Schichtdicke aus. Moderne Messsysteme messen meist Spektralfotometrisch und errechnen
dank Look-up-tables aus dem gemessenen Farbort und dem Sollfarbort der Slakenfarbe einen Dichtewert, der vom tatsächlichen
Dichtewert abweichen kann- besonders bei Sonderfarben oder Metallicfarben.
Im Siebdruck wird generell nur mitm Spektralfotometer gemessen. Da ist die Schichtdicke dank deckenden Farben nicht so wichtig
wie der Farbort der Farbe. In der Autoindustrie beim lackieren werden auch nur Spektralfotometer verwendet, da der Lack deckend
ist. -
endloser:
Die vielen Maschinen, an denen ich gearbeitet habe rühren von der Jahresvertragspolitik der
Arbeitgeber her. Das war nie so geplant. Den Techniker mach ich aus gesundheitlichen Gründen
und falls es dir so vorkommt, daß ich überheblich wirke, dann möchte ich mich dafür entschuldigen.btt:
ie schon angedeutet und von einigen vorgeschlagen: Erstmal das Stadtwasser untersuchen lassen
und dann überlegen, ob die Investition sich lohnt. -
Rolle - Bogen....hab beide Sparten durch und beides hat vor- und nachteile.
Was der Bogen durch Präzision und Sauberkeit an Vorteilen hat, hat der
Rollenoffset an Geschwindigkeit und Weiterverarbeitung.
Als Rollenoffsetter wärs mir egal, ob du ne Farbe mischen kannst, hauptsache,
du kannst schnell Gute im CMYK machen und kannst deine Hacken bewegen.
Im Bogenoffset käm es mir dabei eher auf Passer und Qualität an.Unterm Strich....seh die Abschlußprüfung ned zuuuu eng. Das Farbmischen
is bei weitem ned das Wichtigste! -
Moin!
Sorry, kenn mich da im Moment tariflich ned wirklich aus.
Prinzipiell isses der Grundlohn und dann die Zuschläge für die Stunden.
Spätschicht von 6-22 n paar Prozent und Nacht von 22-0, von 0-4 und von 4-6
glaub ich.
Da aber eh nur noch wenige Firmen sowas zahlen (Dank Insovenzen vieler Firmen
und Zeitarbeitsfirmen)...isses eh Geschichte. Die allgemeinte Tendenz geht leider
in Richtung Köpfchendrücker für 10€ ohne Zulagen.
Da die Lehrpläne der Schulen nur alle 10 Jahre geändert werden, wundert es mich
nicht, daß ihr da leider im Moment an der Realität "vorbeirrechnet"
Das Credo der Druckindustrie ist atm "Friß oder stirb!". Beispel: S****-Druck...
massive Expansion und gezielte Niedermache der Wettbewerber im Rollenoffset.
Man kauft auf, entlässt die hälfte der Belegschaft, kürzt Zuschläge und
kauft weiter auf...bis der Markt einem gehört.
Wieso also Lohnberechnungen lernen, die mittlerweile immermehr zur Utopie werden?
Nur für gute Noten für nen Zeugnis, ok...aber wie brauchbar sind gute Noten in
veralteten Wissen für moderne Chefs? Wieso wird nicht "moderne Sklaverei",
"menschliche Härte" und " sozialer Abstieg der Mitarbeiter ist egal" unterrichtet,
das, was aktuell ist?
Egal, ich scheife ab
Mir ist diese Menschverachtung einfach zu pervers, besonders
die "Jahresverträge" und die daraus resultierenden Familienplanungskonsequenzen. -
Moin!
Metallic-Farben sind deckend und mit densitometischen Messsystemen messen wir lasierende
Farben. Deswegen kann die normale Desitometrie hier ned wirklich hilfreich sein.
Wie schon angespochen...regel das Werk optisch per Hand. Ansonsten regelt dir die
Automatik nur Quark. -
Moin!
Ich hab auch ne Zeit wie Heinz gedacht, aaber...
ich hab im Endeffekt die beiden Möglichkeiten: Entweder konsequent in kurzen Zeiträumen die Walzen von
Hand von Ablagerungen befreien oder die Intervalle mittels Osmoseanlage zu verlängern.
Dazu muß ich sagen, daß ich in schon in einigen Druckereien sowohl in die eine Richtung, als auch
in die andere Richtung kennenlernen durfte.
Ohne Osmoseanlage konnten wir an ner Rotation alle halbe Jahre alle Walzen neu beschichten lassen.
Mit Osmoseanlage gabs nur die normalen Wechsel-Intervalle alle 1-2 Jahre (je nach Druckvolumen).
Eine Anlage kostet für ne 16S. Rotation ca. 6-10.000....alle Walzen abdrehen und neu beschichten
einiges mehr.
Dann ist da noch das Aufhärtungsmittel gegenzurechnen...aber unterm Strich denk ich mal, daß
es immernoch kostengünstiger ist, mit Osmose-Anlage zu fahren...es sei denn, man hat Wasser im
Zulauf, daß ned allzu hart is... (Hauseigener Brunnen oder Region mit weichem Wasser). -
Ich hab vor ein paar Monaten mal den Rahmenplan der neuen Ausbildung überflogen.
Hauptsächlich wird da verstärkt im PrePress-Bereich mehr geschult...zB. RIP, PDF,
Adobe CreativeSuite und JDF, CIP3.
Wobei man das alles auch ohne Namensänderung des Berufes hätte umsetzen können *g*
Das Motto heutzutage is halt "Hauptsache, es klingt wichtig". Die anderen Berufe haben es
vor gemacht und nun ziehen wir gleich. In paar Jahren kommt dann auch der englische Begriff
für uns, wobei "printing press operator" sich echt noch bekloppter anhört -.- -
Moinsen!
Mir kam grad spontan die Idee, ob es ned hilfreich für viele wäre, wenn
es hier neue Jobangebote per Bot geben könnte wie bein Druckspiegel
im Forum.Dann bräuchten wir armen Drucker und Kollegen ned immer 30 Seiten
täglich nach Angeboten durchforsten, wenn mal wieder der Jahres-
vertrag ausläuft *g*Wie denkt ihr darüber?
Gruß
Martin -
Hab ich schon erwähnt, daß mich - FALLS ich mal Abteilungsleiter werden sollte - die
Rechtschreibfeher immens stören?
Klar, du kommst aus dem Ausland....aber den Maschinenhersteller falsch schreiben,
an denen du gearbeitet hat??? (Rolland statt Roland)Ich fass aus meiner Sicht mal zusammen:
Du kannst Deutsch dank Google-Übersetzer.
Du beherrscht die Kälte-Technik, was aber sogut wie nix mit drucken zu tun hat.
Du hast Computer-Kenntnisse und trotzdem gefühlte 1000 Formatierungsfehler in deiner Anzeige.oder in deiner Sprache (dank Google):
ΜποÏείτε, χάÏη στη γεÏμανική Google-μεταφÏαστή.
ΞÎÏετε το κÏÏο τεχνολογία, αλλά Sogut εκτÏπωσης, όπως τίποτα δεν Îχει να κάνει με.
Έχετε γνώσεις πληÏοφοÏικής και εξακολουθεί να αισθάνεται σαν 1000 σφάλματα μοÏφοποίησης στη διαφήμισή σας.So wird das nie was

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Zu meine besten Zeiten hab ich den Not-Aus gedrückt bei der Abstimmung und gesagt
"Weiter kann ich die Vergeudung des Paiers nicht verantworten - bitte sprechen Sie
mit meinem Abteilungsleiter über Ihre Einwände"
Hintergrund: Da waren ZWEI zur Abstimmung gekommen, die sich gegenseitig wegen
0,01 - Dichtewerten ned einig waren. Also Auflagentechnisch schon seit Stunden
verkäuflich. Die hingen auch schon 4 Std an meiner Karre rum. Nun war die Auflage
fast durch und immer noch kein "Gut-Bogen".
Klar, normalerweise sollte man erst nach Farbabstimmung in Auflage gehen, aber bei den
Erbsenzählern wärs einfach nur Verschwendung gewesen. Dann kam der Abteilungs-
leiter errötet aus seinem Kabuff und wollt mich grad zusammenfalten, als ich ihm mal die Lage
erklärt habe.
Kurzum- nach 3000 Abschnitten (Rollenoffset 24S.) waren wir im Muster-Bereich und gut war.Abstimmungsleute sind immer wie Lotto - mal hast Volldeppen, mal Profis bz. Nieten und Gewinne *g*
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Dank mangelnder Antwort des Thread-Erstellers schließe ich mich mal Polifax an mit seiner Vermutung.
Mich würd ja echt mal interessieren, ob die Chinesen echt so schnell von Hand malen können *g* Wär
mal ne unkonventionelle Alternative
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Zuerst hab ich auch an Moiré gedacht, aber wieso sollte der Mitarbeiter der Vorstufe 2 von 3 Bögen richtig rippen und
dann vorm letzten Bogen sagen "Boah, is mir langweilig - ich veränder mal die Rasterwinkelung".
Im Druck siehts ähnlich aus - das alte Paier lief doch alle drei Bögen, oder? Also wieso sieht man beim gleichen Motiv
(soweit ich das bis jetzt verstanden habe) bei zwei Bögen nix und beim dritten die Streifen?Auf alle Fälle kann ich behaupten, daß jeder Drucker mitm IQ über dem eines Mewa-Lappens sowas beim
drucken sieht bzw. sehen muß.
Meine Vermutung: Es wurde bemerkt, der Termin war knapp, Verzögerungen kosten Geld - also Augen zu
und durch in der Hoffnung, das des net soooo aufallen wird. Nu isses Aufgefallen, also gibts Reklamation
und ne Einigung über die Höhe des Preisnachlasses bzw. ein Nachdruck muß verhandelt werden. Is ned schön -
für beide Seiten, aber verständlich.
Die letztliche Ursache muß das QM der Druckerei herausfinden und wird dafür ja auch bezahlt (unter anderem). -
...um mal nebenbei das Thema Zeit <> Qualität von Hagrad aufzugreifen.
Ich glaube, das dabei die Prozessoptimierung, das Können der Firma
(alle Abteilungen) und die Qualität der Maschine eine sehr große Rolle spielt.Ich kann der beste Drucker der Welt sein und trotzdem nur 3000 Bogen pro Schicht drucken,
wenn die Vorstufe, der Sachbearbeiter und der Disponent nur Müll machen. Wenn dann noch
ne total versiffte Karre mit 10 teildefekten Aggregaten (Wackelkontakte, defekte Potis ect.)
dazukommt....eieiei...dann bist als Drucker schnell Reif fürn Herzinfarkt *g* -
3 Bg. x 3000 x 2 (S&W) = 18000 Druck netto / Geschw. (9000/Std?) = ca. 2 Std. reine Druckzeit
6 x 4 Platten wechseln = 6 x ca.10min = 1 Std.
Farbe/Passer/Anlauf würd ich insgesamt auch nochmal ne Stunde geben.
Laß des GT-Waschen auch noch 6 x 5 min dauern.Dann wärst bei 4,5 Stunden
Bd. 115g/m² sollte eig. problemlos laufen.Rechne uns mal bitte vor, wie ihr im Betrieb auf 14h kommt. Kann natürlich sein, daß ihr evtl. beim
hochfahren der Maschine immer Farbprobleme bekommt und euch dann sagt "Ich drucks lieber mit
3000/Std. als mit 9000/Std. und das eure Waschanlage rumzickt und ihr permanent nochmal per
Hand nachreinigen müßt oder oder....kommt halt auch immer auf den Zustand der Maschine an
(unter anderem). -
pH-Sonde gibts von Technotrans zuzukaufen - is meist sogar schon die Halterung im Gerät für vorgebaut. Dasselbe mit Leitwert.
Keine Ahnung, wie das Preislich aussieht, aber ich glaube, daß Lackmus-Papier und n Leitwert-Handgerät günstiger sind und wie
schon gesagt wurde - sooft mißt man ja ned...meist erst, wenn Probleme auftauchen.