Print Instructor - Anmerkung
Dieses Jobangebot ist befristet auf eine Dauer von 6 Monaten !! Bitte nur ernstgemeinte Anfragen !!
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Dieses Jobangebot ist befristet auf eine Dauer von 6 Monaten !! Bitte nur ernstgemeinte Anfragen !!
Aufgaben
Schulung der Mitarbeiter in Bedienung, Funktion & Wartung von Weiterverarbeitungsmaschinen in einer Einrichtung der afghanischen Armee auf dem NATO-Gelände in Kabul/Afghanistan für die Dauer von sechs (6) Monaten. (mit Unterbrechung)
Ihr Profil
- abgeschlossene Ausbildung und langjährige Erfahrung im PostPress
- Sie beherrschen Schneiden/Falzen/Klebebindung etc.
- fundierte Kentnisse an Maschinen der Marke Müller Martini & Heidelberg
- selbständige & verantwortungsbewußte Arbeitsweise
- Teamorientierung & Komunikationsfähigkeit
- Fremdsprachenkentnisse in Englisch (!)
Neben Ihrer beruflichen Qualifikation sollte es Ihnen leicht fallen mit Menschen anderer Nationen im Team zu arbeiten. Ihre positive Lebenseinstellung und langjährige Erfahrung im fairen Umgang mit Menschen verschafft Ihnen die für diese Aufgabe notwendige Geduld und Nervenstärke für eine höchst interessante Tätigkeit in einer fremden, nicht weniger interessanten Kultur.
Dieses Jobangebot ist befristet auf eine Dauer von 6 Monaten und basiert auf einer vertraglichen Vereinbarung mit dem Auftraggeber in Kabul. Alternativ besteht auch die Möglichkeit einer vertraglichen Vereinbarung mit der Firma PRINT INSTRUCTOR, als Beauftragte für Planung und Durchführung der Servicemission. Als freiberuflich arbeitender Druckinstruktor stehe ich Ihnen selbstverständlich vor Ort als Partner und Vermittler zur Seite. Für die Abwicklung, sowohl in der Planung wie auch Durchführung, zeichne ich mich verantwortlich und fungiere als Schnittstelle. Bei Fragen und Anregungen bitte ich um Kontaktaufnahme.
Arbeitszeit
Für die Dauer von sechs Wochen durchgehend 5 Tage die Woche/ 8 Std pro Tag. Danach erfolgt eine Unterbrechung und der Rückflug nach Deutschland für die Dauer von 14 Tagen. Ihr Aufenthalt vor Ort beträgt insgesamt ca.18-20 Wochen maximal mit einer zweimaligen Unterbrechung. Auch für einen kürzeren Aufenthalt gibt es Möglichkeiten der Einigung.
Optionen
- vertragliche Vereinbarung in deutsch/englisch
- überdurchschnittliche Bezahlung inklusive einer Anzahlung vor Beginn
- Unterstützung bei VISA Antragsstellung und Planung
- Auftraggeber trägt Kosten für Flug und Unterkunft
- für Ihre persönliche Sicherheit wird gesorgt
Print Instructor
Joachim Burger
53721 Siegburg
info@print-instructor.de
mobil 0172.95 16 925
guten morgen,
bei solchen Problemen mit der Wendung ist dahingehend wichtig, eine komplette Grundeinstellung zu machen, da der Fehler durch viele unterschiedliche Faktoren verursacht werden kann. Vielleicht stimmt die ´Absteckposition´ am Zahnkranz und/oder der Wendetrommel nicht oder die Synchronsation der beiden ´Schaltfahnen´ an der Speichertrommel hat eine Abweichung von mehr als 2°.
Jedenfalls kommt Ihr nicht an einer Beauftragung eines Technikers herum, da diese Sache einfach ´viel zu kompliziert´ ist - als dass ein Drucker das Problem lösen könnte. Für die Einstellungen von Schaltfahnen und Abfrageschalter etc. benötigt man die sherlock-Daten aus der technischen Beschreibung. Durch versuchen wird man das Problem nicht lösen können.
Gerade vor 3 Wochen hatte einer meiner Kunden ein ähnliches Problem. In diesem Fall mußte der Abfrageschalter getauscht werden, der kein Signal mehr gab - bzw. die ´Induktive Spannung´ nicht vollständig aufgebaut wurde. Dies führte auch zu eben diesem Fehler, da die Speicher- und Wendetrommel permanent ´abgefragt´ wird, in punkto Position zueinander. Ein Zuordnungsfehler zwischen beiden Trommeln führt zu einer Störungsmeldung, wie Sie bei Euch auftritt. Dabei muß man erst einmal die möglichen Ursachen durchforschen und alle Grundstellungen überprüfen.
Bei meinem Kunden konnte ich innerhalb eines Tages den Fehler finden. Glück gehabt ... manchmal dauert es auch länger ...
Guten Morgen,
Frage zur CD 74-5+L: Meiner Aufassung nach ist gerade das Lackwerk bei dieser Maschine von Bedeutung. Empfehlen kann ich (nur) das Kammerrakel-Lackwerk, da bei einem Walzensystem (Lacktauchwalze+Lackdosierwalze) bald die Grenzen erreicht sind, was Lackauftrag-Lackschichtdicke und letztendlich der GLANZ angeht. Bei der Handhabung, der Vorbereitung des Lackwerkes und dem Reinigen nach Gebrauch, ist ein Kammerakellackwerk vorteilhafter, da der Reinigungsaufwand relativ gering ist. Die Zeitersparniss gerade beim Auftragswechsel ist sehr hoch. Kalkuliert man die Reinigungskosten der Rasterwalze (Kammerakellackwerk), die bei Zeiten notwendig ist und stellt diese gegenüber dem Produktivitätsverlust durch Reinigungsaufwand beim Zwei-walzen-System, werden sich diese Kosten sehr schnell armotisieren.
Inspektionen von Bogen-Offset-Maschinen, gerade bei Gebrauchten, sind generell zu empfehlen !!! Bei dieser Gelegeneheit sollte auch gleich eine Testform abgedruckt werden, mit derer man den Anlage,- Übergabe- & Wendepasser (SM74) prüfen kann. Eine Prüfung auf Funktionalität und Vollständigkeit der Maschine, mit Dokumentation, ist eine gute Voraussetzung dafür, das später nach Remontage und Inbetriebnahme der Maschine keine Unstimmigkeiten auftreten. Gerade in der "Start-Up-Phase" bedarf es einer fachkundigen Unterstützung durch einen Druckinstruktor, falls Mitarbeiter diesen Maschinentyp, die Bedienung etc. nicht wirklich kennen. Dies kann durch einen Techniker erfolgen, Maschinenhersteller wie auch Servicefirmen bundesweit.
Stimmt genau !!
Beachten wir einmal die Zahl +0.55 über Schmitzring: Dies bedeutet, das bei Druck an, beim Abrollen der Zylinder zueinander (Druckabwicklung) das Gummituchgewebe derart nach hinten geschoben wird, das sich ein starker Wulst bildet. Streifenbildung, die permanent Ihre Position verändert, ist der Effekt der bei Überdruck entsteht. Bedenken sollte man auch, das bei jedem Auftrag mit einem Überdruck von >5-zentel< (!!!) gearbeitet wird. Die mechanische Beanspruchung von Zylinderlagern, Zylindern und Zahnflanken im Räderwerk einer Maschine, bei diesem Überdruck, nehmen enorm zu. Wundern darf sich dabei niemand, wenn einmal später ein Rundlaufproblem an der Maschine auftritt, oder gar die Dreipunktlagerung des Gumituchzylinders ausgeschlagen ist. In einigen Fällen kam es gar zum Zahnflankenbruch, dabei wurden schon ganze Zahnräder zerstört.
Interessant ist auch, das jetzt dieses Problem nicht mehr auftritt -- aber keiner weiß genau warum und wieso !!! Meist spielen in diesem Prozess mehrere Faktoren eine Rolle. Gerne hätte ich dabei geholfen, dem Problem auf den Grund zu gehen. (.. wäre nicht das erste Mal)
Print Instructor
Hier einmal einige Punkte zu diesem (bekannten) Problem an PM 52.
Verursacht werden kann dieser Effekt auch durch eine sogenannte Kanalrückwirkung. Ein wesentliches Kennzeichen einer Bogenoffsetdruckmaschine sind die durch die Greifersysteme bedingten Kanäle in Druck,- Gummi- und Plattenzylinder. Je nach Stellung der Zylinder zueinander verändert sich die Biegung und damit der Anpressdruck der Zylinder zueinander.
Kritische Stellen sind dabei der Kanalanfang- und Ende. Trifft dabei der Kanalanfang von Gummi- und Druckzylinder aufeinander, dann erhöht sich im selben Moment die Pressung zwischen Gummi- und Plattenzylinder. Diese Schwankungen sind auf dem Druckbogen als Schwankungen der Farbschichtdicke zu sehen und ergeben, unter gewissen Umständen, meist einen Tonstreifen im hinteren Drittel. Dieser Effekt tritt meist stärker auf bei Verwendung von HKS und Pantone Farben. Auch die Verwendung von IPA in 8-10% der Menge kann diesen Tonstreifen verringern. Bei alkoholreduziertem und/oder alkoholfreiem Drucken ist die Anfälligkeit bei diesem Maschinentyp generell stärker.
Je nach Position der 3 Zylinder zueinander, der Stellung 5 Uhr und 7 Uhr (Platte zu Gummizylinder zu Gegendruckz.) kann dieser Streifen auftreten. Bei der SM/PM 52 haben wir die Stellung 5 Uhr und Druckzylinder mit einfachem Umfang - dies bedeutet, sobald der Bogen vom Druckzylinder an den Transferzylinder übergeben wird, steht das hintere Drittel des Bogens noch unter Druck des Gummituches. Sollte das Gummituch etwas lose gespannt sein, so entsteht in dieser Position ein stärkerer Wulst. Auch und gerade bei einer zu hohen Aufzugsstärke auf dem Gummituch in nur einem Druckwerk kann dieser Effekt entstehen. Dabei verändert sich die Position des ´Streifens´generell, da sich der ´Wulst´am Gummituch von selbst verlagert.
Der Gummizylinder-Aufzug sollte nicht höher als bei >0< ,zum Schmitzring gemessen, liegen. Ein neues Gummituch senkt sich um bis zu einem halben 10tel - somit liegt der Aufzug schon nach einem Tag in der Regel etwa bei -0,03mm unter Schmitz. Das Gummituch in allen Druckwerken mit einem Drehmomentschlüßel anziehen -- 30/35 nm. (nicht stärker)
Am sinnvollsten lässt sich dieser Effekt der Kanalrückwirkung durch abdrucken einer Rasterfläche in der Stärke von 60% in der Farbe CYAN darstellen und auswerten. Im Druck ist dann zu erkennen, wie der Querstreifen seine Position permanent verändert.
Der Zustand der Feucht- und Farbwalzen ist von besonderer Bedeutung. Bei ´ballig´geschliffenen Tauchwalzen bei SM/PM 52 muß darauf geachtet werden, das der Anpressdruck der Dosierwalze zur Tauchwalze nicht zu stark ist. Auftragswalzen, die schon am äußeren Bereich einen Wulst bilden, der den durchmesser um bis zu einem millimeter vergrößert -- sind auszutauschen und durch Neue zu ersetzen. Das Waschen der Gummiwalzen mit einem Entkalker ist einmal pro Woche empfehlenswert und kann diese Streifenbildung verringern oder gar ganz abstellen. Nach Einsatz des Entkalkers die Walzen unbedingt mehrmals nachwaschen, damit auch alle Rückstände aus den Gummiwalzen heraus sind.
Feuchtmittel-Zusammensetzung -- Temperatur -- pH Wert & Leitwert sollten natürlich stimmen. Bei einem sehr weichen Wasser (6-8°DH) sollte zusätzlich ein Aufbereiter zugesetzt werden, damit ein Härtegrad im Frischwasser von 12°DH erreicht werden kann.
Print Instructor
hallo Jonas,
sprich doch einmal mit Deinem Chef darüber und zeige Ihm diese Möglichkeit, kostengünstig eine Instruktion & Inbetriebnahme dazu noch kostenlos Unterlagen zu bekommen.
Meine Preise liegen deutlich unter denen der HEIDELBERG Instruktoren (50%) - wir freelancer arbeiten praxisorientiert und effektiver.
Mein Standort ist SIEGBURG (zwischen Köln & Bonn) - Email oder Anruf genügt - gerne schicke ich Euch ein Angebot vorab !!!
Meine Referenzen: 25 jährige Berufserfahrung - seit 2005 selbständig als Druckinstruktor - Händlerkunden Europaweit - Kooperationsvertrag mit Heidelberg Service !!!
Diese Infos einfach einmal weitergeben !! Lohnt !!
hallo,
gerne helfe ich Euch beim Start - der Inbetriebnahme der Maschine nebst Produktionsstart.
Die Unterlagen von CP2000 bringe ich gerne mit - Kopien können gerne überlassen werden ... kostenlos !!!
Email oder Anruf genügt - bin gleich Montag verfügbar !!!
Print Instructor
Joachim Burger
info@print-instructor.de
0172.95 16 925
hallo,
gerne helfe ich Euch beim Produktionsstart und der Inbetriebnahme der Maschine.
Email oder Anruf genügt !!
Print Instructor
info@print-instructor.de
0172.95 16 925
hallo,
warum bestelt Ihr einen Heidelberg Instructor für derart viel Geld, wenn es auf dem freien Markt freelancerangebote gibt ???
Erfahrungsgemäß sind Dienstleistungen wie eine Einweisung von einem freelancer praxisorientiert und bedeutend günstiger.
Gleich 3 unterschiedliche Dienstleistungen können hier Anwendung finden:
- Inbetriebnahme der Maschine
- Einweisung
- Produktionsbegleitung
Vorteile
- - der günstigere Preis.
- - praxisorientiertes effektives arbeiten, flexiebel auf Kundenwunsch abgestimmt.
- - besserer Umgang im zwischenmenschlichen Bereich.
Heidelberg Druckinstruktoren arbeiten hauptsächlich an Neumaschinen, sind demnach negativ eingestellt zu Gebrauchtmaschinen, sobald diese nicht aus dem eigenen Hause kommen, durch einen Händler verkauft wurden. Negative Äusserungen folgen schon bei erstem Kontakt mit der Maschine, die Ersatzteilliste wird demnach sehr lang. (und teuer)
Würde ich mir gut überlegen.
hallo,
zur Einführung des PSO oder eines anderen Standards ist grundsätzlich die Abgleichung der Druckmaschinen notwendig.
Sicherlich ist die Benutzung von Messgeräten durch den Drucker teil des Tagesgeschäftes. Meist aber finden sich veralterte und/oder keine Messgeräte an der Maschine.
- für die Messung von ph/temp/Leitwert kann ich Euch ein Kombigerät von HANNA enpfehlen. (kurze Mail an mich ... gerne sende ich ein Angebot)
- für die Aufzugshöhe am Gummituch werden meist die gängigen HD messuhren verwendet, jedoch benutze ich ein digitales Messgerät.
- die Shorehärte zu messen macht nicht wirklich Sinn bzw. ist meist vom Hersteller benannt und definiert.
- die Pressung zwischen Gummi und Druckzylinder zu messen, dafür kenne ich ein Gerät - jedoch kosten diese Geräte immer ein (halbes) Vermögen.
Für den Abgleich biete ich Euch gerne meine Dienste in Form von ...
- Maschinenüberprüfung (Messen, Justieren, Einstellen)
- Zylinderabwicklung prüfen
- Maschine abdrucken mit SID-Testform
Bei Fragen bitte Mail an ... info@print-instructor.de
Gruß,
Burger
Zur Speedmaster 52: Gerade auf Grund der Tatsache, das sich an dieser Maschine keine Blasluftstange über dem Farbwerk befindet, würde ich auf eine ballig geschliffene Tauchwalze verzichten. Es ist damit zu rechnen, das alle Hersteller beim Schleifprozess generell Differenzen haben und "die ein oder andere Walze" wirklich Probleme machen kann.
Dies wirk sich bei der "balligen Tauchwalze" folgendermaßen aus: Dabei neigt der Druck im mittleren Drittel am Bogenanfang generell zum schmieren, jedoch außen befindet sich eher noch zu viel Wasser - was dann auch zum emulgieren führen kann. Mit einer zylindrisch geschliffenen Tauchwalze an SM 52 kann von B.S. zu A.S. (beim justieren) auf eine gleichmäßige Feuchtmittelverteilung eingestellt werden.
Überfärben im äußeren Bereich - damit noch ausreichend Farbe auf dem Bogen landet - auf Grund von zu viel Wasser außen (und zu wenig innen) kann damit vollkommen ausgeschlossen werden.
Gerade bei diesem Maschinentyp "scheiden sich die Geister" in punkto der Frage ballig ja/nein aber ich kann aus Erfahrung sagen, das eine zylindrische Tauchwalze einge Vorteile haben wird.
Hallo,
seit mehr als fünf Jahren freiberuflich als Druckinstruktor tätig, habe ich inzwischen auch SINAL an einer Speedmaster eingeführt bzw. diesen Prozess mit-begleitet. Die Problematik und auch Einwände, wie in diesem Forum beschrieben, sind sicherlich alle gerechtfertigt. Jedoch spielen beim Alkoholfreien Drucken viele Faktoren eine besonders wichtige Rolle. Vorteilhaft ist der Einsatz einer Farbwerkstemperierung, da gerade im Sommer und je nach Raumgegebenheiten im Drucksaal, eher mal Probleme auftreten können. Mit einer Farbwerkstemperierung lassen sich solche Ton-Probleme ganz abstellen. Die Menge des Zusatzes (5%) ist abhängig vom ph-Wert, wie auch der Härtegrad des Wassers. Für besonders weiches Wasser, in dem der Zusatz zwischen 2 und 3% liegt, um einen ph von 4.9 - 5.3 erreichen zu können, kann das Produkt SINAL soft verwendet werden und/oder ein weiterer Zusatz zur Aufbereitung des Wasser auf einen Härtegrad zwischen 10-12°dH. Eine Notwendigkeit kann, unter Umständen und abhängig vom aktuellen Zustand der Feuchtwalzen, auch der Austausch der Feuchtwalzen zu "Walzen mit höherem Schöpfvolumen" bezeichnet werden. Dabei werden die Tauch- und Auftragswalzen des Feuchtwerkes erneuert.
Die Trocknung beim Einsatz von SINAL ist als gut, für Pantone Farben als sehr gut zu bezeichnen. Bei metallicfarben sollte auf die Trennung von Farb- und Feuchtwerk geachtet werden, da diese Farben generell stärker zum emulgieren neigen. Die Feuchtung bzw. Feuchtmittelmenge ist gleich-hoch mit vielleicht max. +5% Erhöhung - abhängig natürlich von der Justierung und dem Zustand der Walzen. Gerade weil der Spielraum bei der Feuchtung um ein vielfaches geringer ist als mit IPA, muß auf Sauberkeit der Walzen und des Feuchtmittels geachtet werden.
Den als wichtigsten Einflussfaktor beim alkoholfreien Drucken sehe ich persönlich als "den Drucker selbst". Es muß jedem klar sein, das der Spielraum bei der Feuchtung- & Feuchtgebung um ein vielfaches geringer sein wird. Die Einhaltung der Farb- Wasserbalance und das finden der Schmiergrenze schon beim Einrichten der Druckform, ist eine wichtige Notwendigkeit. Eine permanente Überfeuchtung führt auch bei SINAL zu druckproblemen.
Zu den Kosten: Einen etwas teureren Zusatz zu verwenden, unter Berücksichtigung des Wegfalls von IPA, kann nur von Vorteil sein. Man bedenke, das schon beim öffnen des IPA-Behälters einiges davon verdunstet, die Sicherheit innerhalb der Druckerei durch IPA nur bedingt gegeben ist (Flammpunkt-IPA = 12°C), und etwa 30% des IPA´s letztendlich verpuffen - unnötige Ausgaben ohne jeglichen Nutzen. (!!!)
Gerne helfe ich Euch dabei, die genannten Probleme zu beseitigen.