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Ryobi 920 Eure Erfahrung und Meinung

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    • Hallo toasti3,
      ich habe drei Jahre an einer Ryobi 925 gedruckt. Diese Maschine war neu.
      Fazit : Der Service von Ryobi war sehr gut . . . was auch nötig war aber eklatante Fehler nicht beseitigte.
      Ein ganz wunder Punkt ist der Anleger , das zu kurze Farbwerk inkl. der folienlos Farbkasten sowie das Feuchtwerk wo eine Chromwalze als Tauchwalze fungiert .
      Nach meiner Meinung nach ist einzig allein der Preis unschlagbar.
      Nach den drei Jahren an dieser Maschine war eh Schluss der Firma , ne kleine Zeit später bin ich an eine
      10 Jahre alte 102er SM und " liebe diese alten Dame ".
      Selbst ne alte SM läuft der Ryobi davon.
      Was ich den Verkäufern von Ryobi sehr verübel ist das man den Anleger als reinen MABEG Anleger verkauft hat.
      Das ist lediglich ne legale, abgespeckte Kopie welche den Drucker zur Verzweifelung bringt - was die Monteure nach einiger Zeit geplaudert haben.
      Tja, leider so - aber das waren meine Erfahrungen .

      Gruß Hein
      Es ist schwer im Tempel des Rechts logisch zu argumentieren, wenn der Hohepriester nicht ganz dicht ist.
    • Vielen dank für deine Meinung!
      Hoffe der eine oder hat weiter Erfahrungen mit Ryobi.
      Bis vor 3 Jahren habe ich an einer Ryobi 755 gearbeitet. Meine Erfahrung war ähnlich. Der Anlger war extrem empfindlich, der Kopf wackelte bei "höherer" Geschwndigkeit, es war zu wenig Luft vorhanden und und und...
      Der Service war soweit gut, aber jedes zweite Problem was wir hatten, war angeblich neu. Aber wenn man sich mal umgehört hat, hatten die anderen ähnliche Problem. Leider gab es selten eine gute bzw zufrieden stellende Lösung. Die MAN Roland, die deutlich älter war, lief schneller, zuverlässiger und qualitativ hochwertiger.
      Würde mich freuen noch weiter Meinungen zu lesen.

      Gruß Toasti
    • Hallo Toasti3,

      seit 5 Jahren läuft bei uns die Ryobi 920. Was Hein gesagt hat, stimmt alles. Anleger war ein großer wunder Punkt,
      bei uns waren 2 mal die Japaner direkt aus den Werk da, da es die Techniker von Steenhold (Nachfolger Servies von Illies) nach
      zweiwöchigen Einsatz nicht zum ordentlichen Laufen bekommen haben... Seit dem läuft der Anleger, aber alle Rollen sind mit extremer Pressung
      und von Plaste auf Gummi umgestellt wurden. Die ganzen Pumpen sind zu klein dimensioniert... Normalerweise kannst du alles nur mit Lack
      drucken, ansonsten schmiert es... Empfindlich ist der Anleger trotzdem noch sehr.
      Es ist auch teilweise nicht möglich einen stabilen Farbgebung zu führen. Sonst druckt Sie gute Fläschen etc. Für Kartons ist Sie auch nicht so
      gut ausgelegt. Farbwalzen und Feuchtwerk müssen immer optimal eingestellt sein, ansonsten hat man sofort Probleme. Lackwerk kann man
      ein und auskuppeln sowie die separaten Werke das ist recht gut.
      Farbkasten ist recht klein, da muss man aufpassen. Der Preis der Druckmaschine ist natürlich unschlagbar, aber alles hat seinen Preis...
      Ich hatte vorher an eine Man Roland gedruckt, da war einiges besser...

      Der momentane Service von Konica Minolta ist sehr gut.
    • Hallo,
      ich habe bis vor 3 Jahren an ner 756 mit Lack gearbeitet und daneben stand eine 426 mit Lack ....ich kann alles meiner Vorredner leider nur bestätigen. Im Nachhinein hätten wir unsere 5 Jahre und 150Mio alte SM behalten sollen und die SM 52 generalüberholen lassen sollen...damit wären wir definitiv besser gefahren....Der Anleger war das größte Übel...bei uns waren (obwohl es noch Illies war) auch 2x direkt Japaner da....hat nur bedingt was gebracht.

      Bei HDB hat man einfach gemerkt das alles aus einem Guss war....Axis Control Lackwerk usw waren von Heidelberg. Ryobi war Lackwerk ein amerikanischer Hersteller....da musste man das Gummituch anders einspannen als die übrigen und dazu noch total kompliziert und das Farbregelsystem war von X-Rite, zwar nicht schlecht aber halt nicht direkt angepasst....öfter mal Schwierigkeiten....und das waren nur 2 Beispiele von vielen!

      Habe auf der Drupa einen mir bekannten Instruktor getroffen der sagte mir das Ryobi und Mitsubishi jetzt zusammen arbeiten, die Maschine sah aber immer noch sehr nach Ryobi aus....und ich bin mir immer noch recht sicher....wollte er so natürlich nicht hören...das wir zumindest länger gelebt hätten oder sogar überlebt hätten wenn wir die beiden Ryobis nicht gekauft hätten! Was uns diese Maschinen an Zeit Geld und Nerven gekostet haben war nicht schön!
      Beim Abbau der Maschine hat der Cheftechniker vom Steenhold mir einen Job angeboten da er wusste wie viel ich selber an der Maschine geschraubt habe X( ...
      Mein Fazit FINGER WEG!!! Lieber ne gebrauchte HDB als diese!!
      Viele Grüße
      Ralph
    • Hallo zusammen,

      ob nun Ryobi, Sakurai oder Komori ... alles keine richtigen Druckmaschinen,
      schön kosten ca. die Hälfte einer HD zum Beispiel, aber das Theater, Ausfälle,
      Ersatzteilversorgung und und und .. da kann man sich auch ne HD für kaufen,
      kann jeder dran drucken,
      kein Theater mit Ersatzteilen die erst in Japan angefertigt werden müssen :cursing:
      Service ist auch gut, wenn man die richtigen kennt,
      für Komori z.B. gibt es nur einen Top Techniker, zwar ein Österreicher aber gut :D

      Da kommt in mir fast wieder der Thread von damals auf ...

      Deutsche Autos vs. japanische Druckmaschinen
      mein Chef fährt nen Touareg und hat 2 Komori stehn ;(

      Denke die ganz alten hier können sich noch daran erinnern :thumbsup:

      in diesem Sinne, Beste Grüße , Nob
      NUR ein Drucker kann was ein Drucker kann
    • Hallo zusammen,
      es ist doch für jeden ersichtlich wie so ein geringer Preis einer Druckmaschine, die noch nicht über lange Zeit auf dem Markt ist ( oder erfolgreich auf dem selbigen ) zustande kommt.Es sind in erster Linie natürlich die Materialien, die meist von geringer Qualität, oder auch geringer Haltbarkeit verarbeitet sind.
      Sicher braucht man nicht mehr über den Anleger sprechen, der für viele graue Haare sorgt.
      Zu kleine Schläuche, zu kleine Saugkörper über den Saugern - die oft verstopfen, zu kleine und zu schwache Kompressoren deren Schläuche auch mal schneller den Geist aufgeben.Es gibt soviele Kleinigkeiten die ein Arbeitgeber oder Investor für diesen Maschinentyp folglich nicht berücksichtigen kann.
      Strene Kalkulationen kann man nicht erzielen, da diese durch nicht funktionierende Einheiten an der Maschine immer zur Verzögerung neigen.
      Man darf auch nicht vergessen, dass zur Garantie der Maschine auch ein Einhalten des Schmierplans erforderlich ist.
      Dieser ist so umfassend, dass es wiederum kalkulatorisch schwierig wird diesen immer mit einzurechnen !!!
      Jeder Fehler der entsteht ist zugleich eine Vorlage für den Hersteller, der dann wiederum dies in die nächste Generation mit einbezieht (habe selbst mal 2 DIN A 4 Seiten an Verbesserungen aufgeführt).
      Die Frage ist doch auch: wenn es eine Ryobi sein soll - welche nehme ich, die ursprüngliche Ryobi oder die Ryobi RMGT ???
      Druckereiinhaber sollten bei Interresse dieser Maschinen diese dann möglichst in Produktion sehen, mit verschiedenen Bedruckstoffen in unbeschnittenem Zustand.

      Beste Grüße an alle Leser
    • Hallo,
      Da ich sehr viel auf die Meinung von Euch gebe ( Leute aus der Praxis) meine Frage...
      gelten diese rel. " schlechten Erfahrungen" bei Ryobis im Großformat auch für A 3 Maschinen? Kann mich an einen Beitrag hier im Forum erinnern, da
      haben Einige recht positiv berichtet und schrieben; wir haben alles sehr schnell und effizient auf diesen Maschinen durchgeschrubbt...
      Von Florpost/ idem / 57 g bis 400 g Karton.
      Wir haben immer noch unsere GTO 52 -ZS mit Schuppenanleger stehen, welche jetzt 23 Jahre alt wird; sind aber nun auch fast jede Woche am " Basteln" . Es geht sehr viel kaputt in letzter Zeit und die Ersatzteilpreise sind oft abartig hoch..Auch der Anleger läuft nicht mehr optimal und hat von je her Schwierigkeiten bereitet.
      Brauchen wieder eine " Brötchenverdiener- Maschine", 2 Farben A3. Aber Printmaster / Quickmaster ohne Ziehmarke Hochformatanleger usw. überzeugen uns nicht.
      Hatten da eigentlich an gebrauchte Ryobi gedacht.... Oder Adast, sakurai ; was gibt´s da von Roland?
      Mit unserer seit 8 Jahren stehenden A2 sakurai sind wir eigentlich sehr zufrieden; auch mit dem service.
      Danke im voraus für Eure Tips! Denke, im kommenden Jahr muß die alte GTO raus.
      stolki
    • Hallo Stolki,
      zu Deiner Frage Erfahrung RYOBI im B3 Format.
      Wir haben bei uns eine RYOBI 524 GXP im Einsatz. Was soll ich sagen, das Ding läuft den ganzen Tag. Egal ob 60g/m² SD-Papier, 80g/m² PrePrint, 135g/m² Bilderdruck oder 400g/m² Chromosulfat, wenn Du dich mit den Eigenheiten des Anlegers angefreundet hast dann geht das auch. Sicher kannst Du den Anleger von der Einfachheit und Übersichtlichkeit nicht mit dem einer SM 52 vergleichen. Für mich ist der Anleger der HD SM-52 schlechthin die Referenz für das B3 Format. Aber wenn Du dann mal große Flächen auf steiferen Materialien drucken musst und vielleicht noch mit Breitbahn Material spätestens da freust Du Dich über die doppelt großen Gegendruckzylinder der Ryobi und musst nicht mit Tesa-Moll irgendwelche Abstandshalter einkleben. OK du hast mit der RYOBI eine Fünfzylindermaschine und einige Teile sehen in der Tat aus als seien Sie direkt aus dem Auenland. Viel mehr Platz hast Du allerdings auch an einer SM 52 nicht. Es sind halt B3 Maschinen. Du musst abwägen wieviel willst und kannst Du in die Maschine investieren, wie lange soll das gute Teil bei Dir Geldverdienen. Hast Du Drucker die mit RYOBI Erfahrung haben? Kannst Du Deine Kollegen für Ryobi begeistern? Ich weiß aus meinen Erfahrungen das längst nicht alle Drucker mit einer RYOBI Druckmaschine klar kommen. Ohne Eigeninitiative geht es halt heutzutage nicht mehr. Aber das ist ein anderes Thema.

      Gruß Michael
    • Hallo und ein frohes neues Jahr,
      teilweise muss ich meinen Vorrednern wiederrum recht geben, in allen Punkten schlecht war die Maschine.... wenn sie gelaufen ist.... nicht!
      Sehr farbstabiel und als der Anleger 2 Upgrades rein bekommen hatte ....nach eineinhalb Jahren Wartezeit....war er wesentlich besser...aber kein Vergleich zu HDB.....Den Schmierplan hat Illies damals auf unser drängen vom englischen ins deutsche übersetzt, da unser aller besseres Schulenglisch mit den Fachbegriffen und teilweise seltsam aussehenden Rißzeichnungen nicht weit gekommen ist.
      HDB ist in der Anschaffung definitiv teurer....dafür sitzt nicht ein Techniker in Frankfurt der ca(ich hatte die Liste mal zufällig gesehen) für fast 150 Druckereien sondern einige mehr in der Umgebung...die waren immer umgehend zur Stelle....bei Ryobi hieß es oft genug...wir k(ich) kommen morgen.
      Thema Ersatzteile...er hat mir damals für unsere 756 einen Preis für einen abgerissenen Bowdenzug zur Höhenverstellung der Sauger am Anleger gezeigt....ich wollte es nicht glauben ....ein besserer Bowdenzug von nem Fahrrad mit ner Hülse dran...350€ <X EINER!!!
      Bei einem Lehrkollegen in seiner kleine Druckerei haben sie eine 524 stehen...da war mal der Touchscreen defekt....sollte original Ryobi schlappe 5000€ kosten!! Sein IT-ler hat sich dann durch das japanische XP gekämpft und einen anderen Touchscreen verbaut...dann waren es knapp 800€...wobei man sagen muss das die Maschine auch schon gut über 10Jahre alt ist und er immer noch an sich sehr zufrieden mit ihr ist!
      Unsere 526 war eine Demomaschine aus Hamburg....beim Transport wurde am Anleger was beschädigt....ständig hatte man entweder Doppelbogen oder Fehlbogen....schon nach kurzer Zeit....so einem Jahr :D wurde ein Riss am Drückerfuß festgestellt....danach ist sie gerannt wie Lottchen....bis an der Wendung was defekt war und der Techniker nach gerade mal 10 Tagen Reparatur- und vollständiger Standzeit nicht mehr weiter wusste und sie immerhin dazu brachte das sie geradeaus gelaufen ist....die Wendung wurde nicht mehr bis zur Insolvenz repariert da sich niemand dafür verantwortlich fand wer die Kosten übernimmt.
      Wir hatten in meinem Lehrbetrieb fast 10Jahre lang eine Komori Lithrone 28 die Maschine war damals ihrer Zeit voraus, war ein Quantensprung für uns mit halbautomatischem Platteneinzug usw. seehr laufruhig und in der ganzen Zeit waren geschätzte 10 Technikereinsätze notwendig....davon mindestens 3 aus Eigenverschulden.....unser Stift hat mal die Scheibe von der Auslage zerlegt...als die neue nach 6 Wochen da war hat der Techniker sie runter geschmissen ;( ....ein Glück war dann noch eine weitere auf Lager :D
      Da ich viele gute Erfahrungen mit der Maschine hatte stand ich der Ryobi positiv gegenüber aber wenn man halt alles umrechnet hat, hat die Maschine uns mehr Geld gekostet als die eigentlich geplante XL75 und SM52 ...
      Sicher es gibt einige die gute Erfahrungen gemacht haben...ich war vorher auch in 2 Betrieben und hab mir Maschinen vor Ort angeschaut und bei Illies im Democenter....aber ich war auch extra in meinem Urlaub in einem Betrieb(zufällig in der Nähe) mit dem ich durch einen Vertreter Kontakt hatte die inzwischen anwaltlich gegen ihren Verkäufer vorgegangen sind da, kein Techniker die Maschine in den Griff bekommen hat.... und so etwas kenne ich von keinem deutschen Anbieter!

      Fazit ich höre weniger schlechtes von den kleinen Ryobis...und unsere Kleine war auch nicht schlecht.... es ist halt immer die Frage was man mit machen will...wenn es die Maschine ist mit der man sein Geld verdienen muss sollte sie zuverlässig sein und wenn mal was dran ist auch der Techniker in adäquater Zeit verfügbar sein MIT Ersatzteilen. ...und gerade die Zuverlässigkeit war bei unserer Gelddruckmaschine leider nicht gegeben....

      Viele Grüße und ein erfolgreiches neues Jahr :thumbsup:
      Ralph
    • Hallo
      Ich möchte den Kollegen welche immer über den Anleger der RYOBI 920 schimpfen sagen, daß jede Maschine und jeder Anleger eben nur so gut sind wied der Drucker der die Maschine bedient. Wir haben eine 4 Jahre alte RYOBI 925 mit Wendung. Die Maschine läuft bei uns wie geschmiert. Selbst 80g Papier läuft bei uns mit und ohne Wendung mit 10.000 Bogen. Aber wie gesagt bei uns arbeiten eben "Drucker" an der Maschine. Wir tauschen die Maschine jetzt aus und bekommen die selbe Maschine mit LED-UV Trockung. Das würden wir doch nicht machen wenn wir in den letzten 4 Jahren mit der Maschine nicht zufrieden gewesen wären. Wir haben uns nicht wegen dem etwas geringeren Preis für diese Maschine entschieden, sondern weil wir zufrieden sind und weil die Maschine einen wesentlich geringeren Platzbedarf hat. Übrigens klappt der Servive von Konica Minolta, wenn wir den überhaupt benötigen ausgezeichnet.
      Viele Grüße aus dem Schwarzwald
    • Moin,

      Eine Druckerei die ich kenne, hat auch eine Ryobi und ist am Planen welchen Trocknertyp sie sich einbauen will, ob UV oder LED-UV. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann plant ihr von UV auf LED-UV zu wechseln?
      Wegen der schnellen Weiterverarbeitung und den geringeren Stromkosten? Was für Trockner habt ihr im Moment? 2 Zwischen und einen Endtrockner? Maximale realistische Geschwindigkeit mit UV ca. 12.000?

      Viele Grüße,

      TrocknerSpezi
    • Hallo Ryobifan,

      es ist doch schön, das du an einer optimal eingestellten Ryobi arbeitest und wahrscheinlich sogar ein "echter Drucker" bist... .

      Bei uns waren 2 mal die Japaner direkt aus dem Werk da und haben die Druckmaschine eingestellt und das jeweils 3 Tage... Das eine hat mit dem anderen nix zu tun. Und ich gehe hier Forum davon aus, das es "echte
      Drucker" sind und nicht irgendwelche Praktikanten etc... (auch wenn der Trend dahin geht). Sprücheklopfer und Schaumschläger gibt es genug.

      Ansonsten herzlich willkommen hier im Forum.

      Bis bald Brain77
    • Hallo TrocknerSpezi
      Bisher hatten wir an unserer RYOBI 920 keinen Trockner. Wir haben einen großen Kunden hinzugewonnen welcher das Papier „Heaven 42“ wünscht. Für uns war dieses Papier stets eine echte Herausforderung. Obwohl wir immer kleine Stapel gefahren sind hat die Farbe immer wieder abgezogen, ab und zu haben die Rollen bzw. Bänder beim Widerdruck geschmiert. Manchmal konnten unsere Buchbinder nicht weiterarbeiten weil die Farbe noch nicht trocken war. Kurzum keiner unser Drucker hat dieses Papier gerne verdruckt. Wir waren bei verschiedenen Kollegen und haben uns die LED-UV Trockner in der Praxis angeschaut. Eine Druckerei hat ihre 8 Jahre alte RYOBI sogar mit LED-UV nachgerüstet. (Sehr teuer !) Zuletzt waren wir bei einem Kollegen in der Schweiz welcher mit einer 8-Farben RYOBI 920 arbeitet. Alle Maschinen mit LED-UV haben uns überzeugt. Vorteile von LED-UV sind kein Einsatz von Bestäubungspuder, die schnelle Weiterverarbeitung der gedruckten Bogen, innerhalb von Minuten können die Bogen gefalzt werden. Die LED-UV Trockner benötigen außerdem ca. 90% weniger Energie im Vergleich zur konventionellen UV-Trocknung, folglich auch weniger CO2-Belastung, keine Ozonabgabe in die Außenluft. Wir hier im Schwarzwald beziehen unseren Strom komplett aus regenerativen Energiequellen. Die Farben sind vorbildlich ökologisch ausgerichtet, und lösungsmittelfrei. Sie werden im Gegensatz zur herkömmlichen UV-Trocknung vollständig geruchsneutral ausgehärtet. Auf Naturpapier erziehlt man ein wesentlich besseres Druckergebnis als mit oxitativ oder wegschlagenden Farben. Wie Du siehst haben wir uns intensiv mit der Materie beschäftigt. Jetzt hoffen wir nur, dass die neue RYOBI genau so gut läuft wie unsere alte Maschine. Nächste Woche wird sie aufgestellt.
      Viele Grüße aus dem Schwarzwald
    • Hallo Ryobifan,

      das Papier "Heaven 42" ist wirklich eine Herausforderung. Deswegen lackieren wir diese soweit es geht immer mit einen Schutzlack. Das funktioniert ganz gut.
      Unsere Ryobi ist eine 5 farb mit Lackwerk und verlängerte Auslage + Trockeneinheit. Die LED-UV gab es damals noch nicht. für diese Maschine.

      bis bald Brain77