Druckerei ist insolvent

    • 400 Stunden im Jahr entsprechen ca. 2,5 Monaten im 1-Schicht-Betrieb, das ist dann schon heftig.

      Nimmt man einen 24-Stunden-Betrieb an, kommt man auf ca. 17 Tage Ausfall.

      Wäre interessant, ob es sich um eine Offset- oder Digitaldruckmaschine handelt.

      Mit meiner alten Digitaldruckmaschine komme ich mit den vielen Serviceeinsätzen und entsprechender Reaktionszeit vermutlich auch auf 17 Tage Ausfall im Jahr. Im Offsetdruck fände ich das schon wesentlich heftiger.

      Es wäre sicher gut für uns Kollegen, da etwas detailliertere Infos zu bekommen, damit man selbst solche Fehlgriffe und die entsprechenden Folgen vermeiden kann.
      Schöne Grüße, Felix
    • Grund für die Insolvenz ist laut Olaf Baldauf ein verlorener Rechtsstreit mit einem Zulieferer für den Digitaldruck.
      In dem Rechtsstreit geht es um Forderungen aus Miet- und Serviceleistungen sowie gegenläufig um Schadenersatzpositionen von Baldauf aufgrund hoher Ausfallquoten der zur Verfügung gestellten Maschinen. Die hohe Zahlungsverpflichtung aus dem Urteil, so erläutert Olaf Baldauf, habe in den ohnehin umsatzschwachen Sommermonaten zu einer nicht zu bewältigenden Liquiditätsbelastung für das Unternehmen geführt.
    • Im Artikel steht, die Druckerei hat den Rechtstreit (in 1. Instanz) verloren, wahrscheinlich nicht ohne Grund nehme ich mal an.

      Genauere Hintergründe kenne wir alle nicht , von daher sollte man die Spekulationen vielleicht lieber sein lassen.
      Das eine Druckerei in die Insolvenz rutscht, ist (gerade in den letzten Jahren) generell nichts ungewöhnliches.
      Wir alle wissen auch, das volle Auftragsbücher kein Indiz für ein gesundes Unternehmen sind.

      Trotzdem wünsche ich den betroffenen Mitarbeitern natürlich, das alles wieder gut wird.
      Optimismus ist nur ein Mangel an Information
      (Heiner Müller)
    • Hallo, ich wollte hier keine Diskussion über Insolvenz an sich lostreten.

      Aber ich verstehe dass so, dass der Rechtsstreit darum geht ob 400 Std. Ausfallzeit, ein unternehmerisches Risikos sind oder ein GARANTIE-FALL und was heißt dass... eine neue Maschine bekommen ? , oder akzeptieren dass im Jahr 400 Stunden eine Techniker dran rumbastelt und 2 Tage später steht die Maschine wieder... da würde ich sicher auch versuchen zu klagen. Mir ist nicht ganz klar wo dass Gericht die Grenze setzen würde ab wo der Hersteller zugeben muss dass die Maschine Schrott ist... 500 Stunden oder 1000 Stunden...
      Die besten Ideen .... sind geklaut.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mac-steve ()

    • Wir kenne ja die Umstände nicht, noch nicht mal den Wortlaut des Urteils, also was sollen wir hier jetzt spekulieren?
      Bisher haben wir nur die Aussage des Druckereichefs aus einer Zeitung.
      Und mit Verlaub, der würde sich auch sicher nicht hinstellen und sagen: "Wir sind insolvent, weil ich schlecht gewirtschaftet habe" oder sowas.
      Also worum geht´s hier?
      Wir wissen quasi nix!
      Optimismus ist nur ein Mangel an Information
      (Heiner Müller)
    • mal auf den Neuwagen zu kommen, da kenn ich jemand bei dem das neue Auto mehr in der Werkstatt ist als er es fährt. Das Teil wird als an den Computer gehängt, jedesmal ist was anderes, letzte Woche hat die Automatik gesponnen, der Abschleppdienst vom ADAC wusste nicht wie man den Leerlauf reinkriegt. Da hat er das Auto mit blockierenden Rädern aufgeladen und ist bei sich auf den Hof, dort wusste zum Glück einer wie man den Leerlauf reinkriegt.
      Er will am liebsten ein anderes Auto, aber so einfach ist das auch nicht.