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Stampante

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1

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 10:43

Faltenbildung beim Prägen

Beim Blindprägen auf dem Heidelberger Tiegel über Matrize (Messing) und Patrize (Kunststoff) bilden sich im Bedruckstoff (90 g Bio Top 3, IGEPA) Falten im und um das geprägte Motiv. Bei Schmalbahn (A 4) mehr, bei Breitbahn weniger. Bei 80 g Soporset auch weniger. Aber ganz ohne bekomm ichs nicht hin. Tricks und Tipps? Vielen Dank!

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2

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 12:31

Hallole,

es gibt zwei Möglichkeiten:

zum einen ist das zu prägende Material nicht weich genug, so dass sich die Fasern nicht der Prägung anpassen können

oder Du prägst zu stark.

Das sieht dann zwar sehr schön aus, wenn klappen würde, nur hast Du zu wenig Material (90gr) um die Matrize zu füllen.

Abhilfe: Weichere Patrize (also nicht aus Kunststoff sonder ebenfalls Papier, hat den Nachteil, dass die Reliefs nicht so schön rauskommen) oder weicherer Bedruckstoff. Am besten 80 oder 90 gr. mit 1,1-1,25 fachem Volumen

Gruß
8) Powerprinter66 8)

Stampante

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3

Donnerstag, 27. Oktober 2011, 16:21

Hallo, vielen Dank für die Tipps,

hat sich alles soweit als wahr und nützlich erwiesen:
die gelieferte Kunststoffpatrize ist offenbar zu hart, Abhilfe durch "Prägoplast".
Weicherer Bedruckstoff hilft auch, kann hier allerdings nicht eingesetzt werden.

Gott grüß die Kunst!

Stampante

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4

Freitag, 28. Oktober 2011, 15:44

Ich versuchs mal ...ich muss hier die Fotos schrumfen und weiß nicht ob man die Falten noch erkennt...
»Stampante« hat folgende Dateien angehängt:

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5

Freitag, 28. Oktober 2011, 15:50

Noch ein kleines Resumee.

Bei der gelieferten Kunststoffpatrize sind die Konturen schärfer, die Prägung ebenmäßiger, aber leider entstehen Falten, je tiefer man prägt, da hat Prägoplast Vorteile, die Prägung wirkt allerdings insgesamt etwas weicher und ungleichmäßiger, ist in diesem Fall meiner Meinung nach besser verkäuflich.

Grüße an alle und schönes Wochenende!

Acid Green

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6

Freitag, 28. Oktober 2011, 17:19

Die Kunststoffpatrize sieht schon deutlich besser aus als das Prägoplastergebnis, aber das ist mit Sicherheit zu verschmerzen.
Gruß,
Thomas
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Spinetti

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7

Samstag, 29. Oktober 2011, 09:47

Muss mal widersprechen …

@ Acid


Das Prägoplast-Ergebnis ist für mein Empfinden schöner als das der Patrize.
Die Rundungen des Logos und die Wölbungen der Prägung sind mit Prägoplast harmonischer, die Verfomung durch die Patrize wirkt steif, sehr technisch und kalt. Von den Falten mal ganz abgesehen. Die Aufgabe der Prägung ist die Akzentuierung, ein „Mehr“ an Prägung kein vorrangiges Qualitätsmerkmal.



Gruß



Spinetti

:opa:

Acid Green

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8

Samstag, 29. Oktober 2011, 09:51

Na ja, das ist wohl Geschmacksache denke ich.
Mir persönlich gefällt das andere Ergebnis besser, eben weil es kantiger ist.
Gruß,
Thomas
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Mittwoch, 2. November 2011, 12:48

Hallole,

wenn ich mir die Ergebnisse so anschaue, stelle ich fest, dass die auch nicht ganz so gleichmäßig sind, ich meine, das linke ist etwas stärker ausgeprägt als das rechte Teil.

Aber egal. Wenn es um bessere Randschärfe mit Prägoplast geht, noch ein kleiner Trick: Nachdem die Patrize mit Prägoplast erstellt ist, die Ränder sauber ausgeschnitten und ordentlich gesäubert ist, mit Paketklebeband überkleben. Danach Maschine leer prägen lassen und nochmals ein Paketklebeband über Kreuz drauflegen und wieder leer Prägen.

Zum Schluß Druckbeistellung an der Tiegel von Hand etwas zurückdrehen und langsam an das Material herantasten. Das Ergebnis ist mit Sicherheit ohne Falten (weil weiche Patritze) aber ordentliche Randschärfe (kommt vom Klebeband)

Gruß
8) Powerprinter66 8)

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