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s.and.ro

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Sonntag, 4. Dezember 2011, 22:15

Walzen- oder Kammerrakel-Dispersionslackwerk ?

Hallo,

hab mal ne frage:

Wo liegen eigentlich die Vor- und Nachteile zwischen den Systemen.

Mit dem Kammerrakel System kenn ich mich einigermaßen aus, aber warum hört man vom Walzensystem nur ein "ohhhjeee", hab leider noch nie mit diesem gearbeitet.

Spritzen, umständlich, unzuverlässig..., wo ist der Haken?

Es geht ums 52er Format als separates Lackwerk.

Danke im voraus

Kastenteufel

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2

Montag, 5. Dezember 2011, 10:17

Für einfache flächige Lackierarbeiten reicht das 2 Walzensystem. Leider ist der Lackauftrag immer etwas ungleichmässig. Der Lackauftrag ist geschwindigkeitsabhängig und wird über eine Kennlinie gesteuert. Das Lackwerk neigt bei höheren Geschindigkeiten zum spritzen vorallem wenn der Lack etwas zu dickflüssig ist

BUTZENBUB

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3

Montag, 5. Dezember 2011, 11:03

Die reproduzierbarkeit des Lackauftrages ist beim Kammerrakelsystem genauer, somit ist man immer auf der sicheren Seite mit der Trocknereinstellung.
Mit dem Kammerrakelsytem lassen sich auch Metalliclacke verarbeiten, da sich durch die Verwirbelung in der Kammer die Metallicpigmente sich nicht absetzten.

ps. bei der SM 52 kann ich beim Lackwerk die Ipex Auslage nur empfehlen, die Trocknertechnologie ist aus der XL 105 und einfach superbueno.
Man spart 50% energie, ist günstiger in der Anschaffung und besser in der Trocknung als die lange Auslage.

Grüsse

Stampante

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4

Dienstag, 13. Dezember 2011, 17:34

Spritzen, umständlich, unzuverlässig

Spritzen ja, bei zu hoher Viskosität z.B., unzuverlässig würd ich nicht sagen, man hat nur eben keinen definierten Lackauftrag. Extrem schwierig damit z.B Drip-Off zu machen. Was das "umständlich" angeht, meine ich, der Reinigungs- und Rüstaufwand beim Kammerrakel ist höher, die teuren Rasterwalzen müssen penibel saubergehalten werden etc. Mein Fazit: hat bei einfachem Akzidenzdruck, Lack in erster Linie als Schutz, durchaus Vorteile.
Andererseits möcht ich aber nicht mehr zum "Quetschwerk" zurück. Und für verschiedene Veredelungen braucht man eben doch das Kammerrakel.

Acid Green

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 17:50

Sehe ich auch so.
Schlecht ist das 2-Walzen-System sicherlich nicht....wenn man damit nur flächig lackieren möchte.
Wenn es auf einen gleichmäßigen Lackauftrag ankommt, wie beim Drip-Off Beispiel, gewinnt das Kammerrakel.
Gruß,
Thomas
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s.and.ro

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 22:46

Danke für die Beiträge,

die Bedenken sind ja halb so wild!

Theoretisch ist man dann ja mit nem 2 Walzensystem besser bedient was die Flexibilität angeht, wenig wiederholaufträge, häufig job- Papierwechsel sprich oft wechsel der Lackauftragsmenge,...

oder liege ich da falsch?

Schubbeduster

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 23:45

Und mich wuerden die kosten Interessieren.....
Welches System da.vorne liegt.

Kastenteufel

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Mittwoch, 14. Dezember 2011, 10:19

Beim 2-Walzen System entstehen im Prinzip kaum Kosten. Tiefenreinigung fällt weg, keine Messer die verschleissen, und
man benötigt keine verschiedenen Rasterwalzen um Lackauftrag zu verändern. Einzig die Trogwalze aus Gummi muss ab und zu
mal erneuert werden. Liegt von den Kosten auf Tauchwalzenniveau (Feuchtwerk). Da gibt es auch verschiedene Mischungen
je nach dem was gewünscht ist mehr glanz oder schlierenfreier Mattlack

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Samstag, 31. März 2012, 14:45

also wir haben eine 102cd mit 2 - Walzen System und eine mit Kammerrakel .
für normale Glanzlackaufträge reicht das2 - Walzen System aber bei Mattlack haben wir immer so kleine streifen drin der Lackauftrag sieht so unruhig aus und wenn wir einen Primer lackieren haben wir an der Uv-Maschine oft einen sehr " porigen" Lackauftrag das liegt aber daran das viele kollegen zu wenig Lackfahren oder zu viel Pudern.
Der Vorteil des 2 - Walze Systems ist für mich das es schnell möglich ist einen stärkeren Lackauftrag zu fahren ohne nervigen Rasterwalzen wechsel

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