Moin moin,
Arfrika und Unsicher? Naja, wenn man sich als typischer Ausländer outet, kann das sein.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass, wenn man sich anpaßt, überhaupt keine Gefahr droht. Mal abgesehen von den Territorien, vor denen das Auswärtige Amt warnt. Aber selbst da gehts.
Besserwisser werden nicht gerne gesehen? Kann sein, kommt drauf an, was man auf dem Kasten hat. Die nehmen Tipps, Anregungen und andere Produktionswege gerne an, solange das Ergebnis merklich verbessert wird. Das es hier und da einen gibt, der das nicht will, gibts auch in Deutschland...
Nun die Frage, warum deutsche Qualis nur wenig Anerkennung finden. Völlig falsch. Je nachdem, wo man higeht, sind die sogar richtig gefragt. Die werden hellhörig, wenn man als Deutscher sich bewirbt. Nachfragen nach speziellen Certifikates sind alltäglich und werden auch anerkannt. Das einzigste, was daran hindert, dann den entsprechenden Job anzunehmen, ist die Entlohnung, die immer ortsüblich ist. Auch ist die Arbeitszeit wesentlich höher las bei uns. Ab 12 Stunden täglich Montags bis Samstags ist normal.
Wen es mal interessiert:
www.jobstreet.com
dort gebt ihr unter Jobsearch Printoperator ein. Dann kommen die Jobs in Afrika und Asien. Um die Beschreibung anzusehen nur auf den Titel klicken. Dann kommen die Details. Wer des englischen nicht mächtig ist, lässt unter
http://de.babelfish.yahoo.com/ übersetzen.
Was Fehler betrifft: In Deutschland ist das nicht anders als auf dem Rest des Globus: Machst Du Fehler, kannst Du gehen, ob nun sofort oder nach der Kündigungsfrist, ist eigentlich egal.
Was ich am Ausland beneide: Tatsächlich die öeistungsorientierte Entlohnung. Würde man in Deutschland so bezahlen, müßte so mancher noch Geld der Firma geben. Selbst wenn man 4500 Überstunden hat, wird wegen Bezahlung so lange rumgemacht, bis man rausgeschmissen wird.
So, das war mal wieder mein Senf.
Wünsch euch was...