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DerKolb

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41

Sonntag, 1. November 2009, 20:07

Re: Bußgeldkatalog für Nacharbeiten

O.K.
Du hattest dich dann wohl ein wenig falsch ausgedrückt, ich kenne diese Probleme zur genüge,
das heißt ich werde auch mal engagiert wenn ein Betrieb fast am Boden liegt um ihn
wiederaufzubauen, meistens funktioniert das auch, doch von Zeit zu Zeit hast du bei einer
knallharten Gangart nicht nur die Beschäftigten gegen dich sondern auch noch die Geschäftsleitung.
Dann wird es natürlich sehr schwer....so dazwischen drin.

Gott grüß die Kunst
Norbert

heli

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42

Mittwoch, 17. März 2010, 18:04

Oberste Grungregel: Frieden halten mit dem Chef und seinen Komplizen
Stets höflich sein
Bei der Gewerkschaft Termin vereinbaren und aussprechen wenn man im Betrieb kein Gehör findet.
Auch der Chef hat Vorgesetzte.
Wenn wir immer das Gleiche tun, erhalten wir immer dasselbe Ergebnis. :)

EHST

Meister

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43

Mittwoch, 17. März 2010, 18:57

Gewerkschaft... :thumbdown: Der Chef hat keine Vorgesetzten zu haben! (Außer das Gesetz...)
„Nicht die Ansprüche, die der Arbeiter erhebt, sondern die Bewertung seiner Leistung durch die Gesellschaft entscheiden über die Höhe der Löhne; sie allein kommt in den Lohnsätzen, die der Markt bildet, zum Ausdruck.“ L. v. M.

Rapida-Treiber

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44

Samstag, 27. März 2010, 20:11

Da sträuben sich mir sämtliche Nackenhaare. Bußgeld.....geht ja wohl garnicht!!!!!!!

Glücklicherweise sind wir alle noch Menschen. Und wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Masku's druckt jeder mal. Wenn man allerdings nur Sch.... druckt, gibt es immer noch die legitimen Mittel wie Abmahnung u.s.w.

Aber ein "Bußgeldkatalog"....geht überhaupt nicht!!!
Alles 'ne Frage der Einstellung :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rapida-Treiber« (27. März 2010, 20:11)


Nunes

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45

Sonntag, 28. März 2010, 15:28

schliesse mich den Treiber hier vor mir an und hinzu kommt noch das allberüchtigte Sprichwort:
"wo gehobelt wird fällt auch Spähne"
wei o wei Wirtschaftskrise hin oder her wenn Kohle für ne neue Maschine da ist dann ist Kohle da und so schlecht geht es einem Betrieb dann ncht auch wenn er die Maschine aus Halde käuft.
Desweitern wenn die mit so nem Bußgeld Katalog kommen dann würde ich mit der ganzen Palette auffahren von Sachen wie Klimatisierung PapierMarken Grammaturen und Sorten Farbherstellern Gummitücher Lieferanten und und und die Liste ließe sich elenlang weiterführen, Ich bitte dich wo kommen wir dann hin?
Im Grunde ist das doch nix anderes als von deinem Gehalt noch was abzuzwacken.
oder seh ich das jetzt total falsch????
Ich meine irgendwo sind ja Grenzen......natürlich wenn du da Kollegen hast die allesamt Mist bauen ist es nachvollziehbar aber irgendwo kannst du ja auch auf deine eigene Kompetenz und KnowHow hinweisen?!!!? ?(

JesterHead

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46

Donnerstag, 15. April 2010, 09:38

Kleiner Auszug aus unserem Betrieb:

Wir sind ein knapp 30 Mitarbeiter starkes Team und produzieren von 60g-Papier bis hin zum 450 g-Karton alles.
Wir haben Aufträge ohne Ende
Machen jede Woche Überstunden (längere Arbeitszeit+Samstags, teilweise Feiertags...etc)

ist ja alles schön und gut, aber:

Die Überstundenbezahlung bleibt aus.
Keine Schichtzulagen oder Feiertagszuschläge.
Arbeitsklima ist unter "aller Sau" momentan.
Ständig wird man als Drucker direkt von der Geschäftsleitung an der Maschine angegriffen, teilweise sehr persönlich.
Ich habe im januar für Juni und April Urlaub eingereicht. April wurde nicht genehmigt und zum Juni wurde gesagt: Ich weiss noch nicht ob ich Ihnen da Urlaub geben kann...usw...
zu guter letzt wurden uns jetzt noch Bußgelder für Nacharbeiten angedroht, obwohl wir eigentlich die jenigen sind die sich beschweren könnten wegen ausbleibender Überstundenbezahlung usw......

Meiner Meinung nach geht das garnicht. Was sagt Ihr dazu?

Gutenberg69

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47

Donnerstag, 15. April 2010, 10:04

Hallo,

wenn ich das hier alles so lese, mann oh mann...

Wie gesagt, wir sind alles Menschen. Wahrscheinlich sind wir das schwächste Glied in der ganzen Produktionskette, aber so lange ein Fehler, bzw. ein Auftrag nicht fahrlässig in die Tonne gefahren wurde, kann man dies alles nachdrucken und gut ist es. Klar sind Nachdrucke nicht so toll, jedoch manchmal passiert halt auch dem besten Superduperschlagmichtot Profi halt auch einmal ein Fehler. Wie schnell haste was übersehen, oder zu spät gesehen. Mein Gott, da brauche ich doch nicht auch noch irgenwelche Sanktionen zu fürchten. Dann kann ich gleich aufhören, meine Meinung.

Wenn Du natürlich die schlechte Phase andauernd hast, bzw. die selben Fehler immer wieder machst, ist ein kleines Gespräch sicherlich auch bei uns angesagt. Abmahnungen hat es auch schon einige gegeben. Aber das war wirklich bei Problemen, die einem ausgelernten Drucker wirklich niemals passieren sollten. Die gingen dann aber auch schon über eine längere Zeitspanne. Das Wichtigste ist immer noch das diese Fehler noch VOR der Weitergabe an den Kunden entdeckt werden. Das ist dann schon besser, das schwächt dann schon vieles ab.

Ich habe in meinen frühen Jahren kurz nach der Ausbildung manchmal von mir aus angeboten, den Auftrag dann während meiner Freizeit umsonst nachzudrucken. Gerade bei den Sachen, die mir dann auch wirklich hätten auffallen müssen...ich war ja noch jung...ABER fairerweise muss ich erwähnen, dies kam niemals von der Firma...das war immer mein übergrosses Gewissen. Hatte ich dann das Gefühl wieder etwas gutzumachen.
...alles wird gut!

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48

Donnerstag, 15. April 2010, 16:39

*ironie on* Cholerische Menschen - ich lieeebe sie - besonders Chef's, die so sind *ironie off*

Bußgeld....allein des Wort...komm mir vor wie im Straßenverkehr ^^
Sinn und Zweck dier Bußgelder soll also sein, daß die Drucker weniger Fehler machen und gewissenhafter arbeiten, oder?
Also hat der Chef den Eindruck, daß ihr n Haufen verantwortungsloser Maschinenbediener seid, die viele Fehler machen,
weil ihr nicht sorgfältig genug arbeitet und euch keine Mühe gebt?
Ich weiß ja net, wie ihr bei euch im Betrieb so drauf seid, aber 90% der Drucker, die ich kenne, sind von Hause aus schon
sehr ehrgeizig und motiviert und bestimmt macht keiner n Fehler absichtlich und unabsichtliche Fehler, die jeder mal macht,
können auch duch kein Bußgeld der Welt vermieden werden.
Die Angst vorm Bußgeld könnte Flüchtigkeitsfehler reduzieren, allerdings führt die Angst davor n Fehler zu machen und
blechen zu müssen dazu, daß mehr kontrolliert und weniger produziert wird und ob sich des rechnet wage ich mal zu bezweifeln.

Bisher gabs in meinem Arbeitsleben eine Abmahnung, weil ich 5 mins zu spät zur Frühschicht gekommen bin (normalerweise
bin ich wegen ner ruhigen Schuchtübernahme immer 15-20mins vor Arbeitsbeginn da, aber an dem Tag hatte ich nachts n
Stromausfall und der Wecker war somit verstellt) und ne Ermahnung (nicht Abmahnung), weil ich bei ner Wickelfalzproduktion
net bemerkt habe, daß ca. alle 500 Ex. mal ne Ecke im 1.Querfalz war (also IM gefalzten Produkt).
Ich bin jederzeit für nen Bußgeldkatalog offen, aber dann muß es auch n "Gegenstück" geben..nen Leistungskatalog oder so.
Wenn ich zB. ne Sicherung wieder reindrücke, obwohl des Aufgabe vom Betriebselektriker wäre und ich so 30mins Ausfall
einspare, oder n Zahnriemen wechsle und einstelle oder n Getriebe oder Poti's anlöte usw... aber hey, DAS sieht keiner -.-

Naja...wenn der Chef sonst keine Sorgen hat, is ja alles dufte *gg*

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49

Donnerstag, 29. Juli 2010, 18:58

Warum nur, frage ich mich, tun sich viele DAS an? Wenn es in dem Betrieb sooo schlecht ist warum bleibt man dann dort? Oder warum kann das alles nicht beredet werden? Sind wir nicht alle mündig und der deutschen Sprache mächtig?

Zudem weiß jeder Gewerbetriebende oder Unternehmer über mindestens die Arbeitsgesetzgebung bescheid oder hat gar Manteltarifverträge die die Lohn- und Prämiengestaltung (NICHT Bußgeldkatalog) vorgeben.

Ein Regelwerk was Arbeit ist und wie entlohnt werden muß & darf gibt es doch schon. Eine neuere sytematische Umgestaltung bringt doch nur Unruhe und tiefschürfende, zeitintensive Diskussionen.................das Rad ist doch schon rund!

Heini

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50

Donnerstag, 29. Juli 2010, 21:52

weil ich 5 mins zu spät zur Frühschicht gekommen bin (normalerweise
bin ich wegen ner ruhigen Schuchtübernahme immer 15-20mins vor Arbeitsbeginn da, aber an dem Tag hatte ich nachts n
Stromausfall und der Wecker war somit verstellt) und ne Ermahnung (nicht Abmahnung), weil ich bei ner Wickelfalzproduktion
net bemerkt habe, daß ca. alle 500 Ex. mal ne Ecke im 1.Querfalz war (also IM gefalzten Produkt).

...1984 George Orwell.läßt grüßen.
Was sind das für diktatorische Geschäftspilosophien?
Genau das sind Massnahmen die eine Firma zu Grunde richten-die Belegschaft ebenso.
Wenn ich mal später komme juckt das niemand-weil alle wissen was sie an mir haben...ich aber ebenso bei den Kollegen+dem Chef.
Mit solch "Bußgeldverfahren" werden die Menschen verunsichert+kaputt gemacht.

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Montag, 2. August 2010, 07:46

Moin moin,

also ich hab mir jetzt mal das ganze hier durchgelesen. Was für ein Kindergarten.

Weil man ja heute froh sein muß, noch eine Arbeitstelle zu haben, muß man so manche bittre Pille runterwürgen. Aber Bußgeld? Irgenwann kommt das noch, dass man mit dem Hütchen auf´m Kopf inner Ecke stehn muß...

Ich war ja auch schon auf beiden Seiten tätig. Mir is auch passiert, dass ich mal eine Auflage in Sand gesetzt hatte und deswegen den Hut nehmen durfte, das war inner Probezeit. War halt mein Fehler und dem Boss seine Entscheidung. Andere Fehler, die ich fabriziert hatte, wurden vom m mahnenden Finger bis zur Abmahnung geahndet. Das ist alles o.k. so.

Aber dass ich dann auch noch für Zahlen soll ist nicht mehr akzeptabel.

Wir hatten mal einen Fall in einer Kollegendruckerei. Die haben tatsächlich fast ne Million Kataloge falsch zusammengetragen und geleimt am Klebebinder. Der Meister und der Maschinenführer durften gehen. Stellt euch nun vor, die hätten zahlen müssen.

Gruß
8) Powerprinter66 8)

Heidelbär

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52

Montag, 2. August 2010, 09:08

Setzt man mal grobe Fahrlässigkeit nicht voraus, dann käme doch die Betriebshaftpflicht zum Zuge!?

Erinnere ich mich richtig, ist diese Absicherung pflicht.

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53

Dienstag, 3. August 2010, 16:52

Jup, is Pflicht und bei sowas auch sinnvoll. Is halt immer ne Kosten/Nutzen-Frage, was man der Haftpficht meldet,
weil sich mit jedem reguliertem Schaden der Beitrag erhöht bis zur Kündigung des Vertrags und dann isses sehr schwer,
nen neuen Versicherer zu bekommen.
Es gibt ja auch Ausbildungshaftpflicht, die für die versemmelten Dinger der Azubi's gerade stehen.
Fakt is mal, daß wenn der Drucker zahlen müßte, er sich in 50% der Fälle die Kugel geben könnte, da (besonders an
der Rolle/Tiefdruck) die Summen oft oft höher als die Kosten eines Einfamilienhauses sind.
Laß n Drucker im Tiefdruck mal die Auflage eines Otto-Kataloges versemmeln :wacko:

Fehler sind immer ärgerlich und kostenbehaftet.... es sei denn, man druckt Briefmarken, da sind sie Gold wert,
weil fehlerhafte Briefmarken Sammlerstücke sind und richtig was wert :thumbsup:

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54

Mittwoch, 4. August 2010, 17:36

Tach auch,

habt ihr schon mal einen Chef heulen hören iwe ein Schlosshund, wenn ein Job in die Hose ging? Früher hatt ich so einen. Wir haben da öfters Mist gebaut, aber deshalb käme dem nie in den Sinn, die Leute dafür zahlen zu lassen.

Auch würd ich nicht wegen jedem Scheiss gleich die Versicherung anrufen, weil sonst die Prämien höher sind als der Auftragswert. Letztendlich ist es so, dass gute Drucker ja auch ganz schön viel Geld in die Kasse sprudeln lassen, da motzt der Chef ja auch nicht

Also, Chefs, immer schön an "Werner´s Chef" denken, den irgendwann die Russen holen... OOOOOOUUUUU
8) Powerprinter66 8)

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