Du bist nicht angemeldet.

Toonio

Praktikant

  • »Toonio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Maschine: Lithoman

Beruf: Offsetdrucker

  • Private Nachricht senden

1

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 16:33

Serviceverträge für Rollenoffset

Hi , ich bin Offsetdrucker einer Lithoman IV 80 S . Was haltet ihr von den Serviceverträgen der Hersteller wie KBA, Heidelberger und manroland für Bogen-und Rollenoffset ?

Acid Green

Administrator

Beiträge: 1 082

Maschine: manroland R706LV, Heidelberg XL 105-10-P, XL 105-6+LYYL, SM 52 Anicolor+L

Beruf: Offsetdrucker, Industriemeister Digital- und Printmedien

Danksagungen: 60

  • Private Nachricht senden

2

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 16:51

Warum steht das unter "Foren News"?
Bitte nächstes Mal drauf achten.
Ich verschiebe das Thema mal..
Gruß,
Thomas
___________________________________________

Mein Blog über Medienthemen und andere Dinge.

Moiré

Fortgeschrittener

Beiträge: 165

Maschine: MAN Roland Lithoman 72-S

Beruf: zur Zeit Weiterbildung zum Drucktechniker

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

3

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 20:50

hi,

ich bin mir nicht ganz sicher was du meinst. Also ich hab auch an einer Lithoman 4 72.Seiten gearbeitet und wir hatten die Monteure von MAN nur im Hause wenn was ganz spezielles kaputt war, was unsere Schlosser bzw. Elektriker nicht in den Griff bekommen haben, oder zur Generalüberholung z.B im Falz alle Kurvenrollen usw. tauschen.

Wie sieht des bei einem Servicevertrag aus???

Toonio

Praktikant

  • »Toonio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Maschine: Lithoman

Beruf: Offsetdrucker

  • Private Nachricht senden

4

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 21:33

Hmm weiss ich auch nicht genau :P

Es geht irgendwie darum, dass du Wartung-und Instandhaltungsaufgaben von den Herstellern machen lassen kannst und für einen
festen Preis dich einen gewissen zeitraum binden kannst. Ersatzteile und Verschleißteile gibts glaub ich auch wenn man will ..

aber ich weiss es ja auch nicht genau .. darum frage ich ja hier :)

Beiträge: 64

Maschine: KBA Rapida 105-142, Heidelberg SM52, 74, 102, CD 74, XL105, manroland 700

Beruf: Berater für Druckunternehmen

  • Private Nachricht senden

5

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 21:49

Lieber Kollege,

das ist etwas zu allgemein gefragt. Es gibt bei den Wartungsverträgen eine unübersichtliche Palette an Möglichkeiten, das fängt an bei der Reaktionszeit (sofort, 4 Std., 8 Std., 24 Std. usw.) und hört beim Inkludieren von Ersatzmaerial noch lange nicht auf.

Vielleicht mal für den Anfang: Eine Rollenmaschine wird meistens 10-15 Jahre, bei Zeitung auch mal 20 Jahre betrieben. Da es in dieser Zeit definitiv zu Reparaturen kommt, die Elektriker und Schlosser im Haus NICHT machen können, kann so ein Wartungsvertrag schon sinnvoll sein.
Die Frage ist: Welche Rechte bekommt der Kunde und welche Pflichten übernimmt der Hersteller?

Im Bogenbereich ist es nicht ganz analog, da der Einsatzbereich der Maschine sehr viel stärker variieren kann. Aber auch hier: Intensiv (3 Schichten, 5-7 Tage die Woche) genutzte Maschinen werden meist mit irgendeiner Form von Wartungsvertrag gekauft.

Allein schon im Bereich der Steuerungstechnik, vulgo Computerkram, gibt es so viele Dinge, die nur der Hersteller weiß, dass ich zumindest bei oben skizzierten Fällen zu einer Art "mindestversorgung" rate.
Außerdem: Regelmäßig gewartete Maschinen (wenn's ordentlich gemacht wird) laufen länger und besser und –so einkalkuliert– können meist besser weiterverkauft werden.

Beste Grüße
m

Toonio

Praktikant

  • »Toonio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Maschine: Lithoman

Beruf: Offsetdrucker

  • Private Nachricht senden

6

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 22:03

Hmm also bei mir in der Firma wird gerade diskutiert , ob so ein Servicevertrag mit einem Hersteller abgeschlossen werden soll. Ist das billiger für die Druckerein, letztendlich würde so unsere Wartung-und Instandhaltung überflüssig werden ...

Beiträge: 64

Maschine: KBA Rapida 105-142, Heidelberg SM52, 74, 102, CD 74, XL105, manroland 700

Beruf: Berater für Druckunternehmen

  • Private Nachricht senden

7

Freitag, 29. Oktober 2010, 14:23

Das kann man nur folgendermamaßen rechnen:

Was ist im Wartungsvertrag drin? Fallen diese Arbeiten im Zeitraum XXX realistischerweise an?

Was würde ein bestellter Technikereinsatz zum Tagessatz kosten, ggf. zuzüglich Material und evtl. längerer Ausfallzeit der Maschine.


Da muss jedeR mit dem eigenen Taschenrechner ran.


Beste Grüße
m

Toonio

Praktikant

  • »Toonio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Maschine: Lithoman

Beruf: Offsetdrucker

  • Private Nachricht senden

8

Freitag, 29. Oktober 2010, 16:03

Hmm zweifle gerade ob das ganze sinnvoll ist ... aber schon mal vielen Dank.

Ich hab nur mitbekommen, dass wir eine neue Maschine uns zulegen wollen, und wir das ganze über Leasing machen wollen ..
Dafür brauchen wir aber einen Finanzierer und der verlangt soviel ich weiss, dass es mit einem Servicevertrag verknüpft wird ..

Ich weiss leider nicht mehr, weil ich nur Drucke , dass allerdings sehr viel Spass macht ... :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Toonio« (29. Oktober 2010, 16:03)


Beiträge: 64

Maschine: KBA Rapida 105-142, Heidelberg SM52, 74, 102, CD 74, XL105, manroland 700

Beruf: Berater für Druckunternehmen

  • Private Nachricht senden

9

Freitag, 29. Oktober 2010, 21:44

AHAAAAAAAAAAA,

DAS ist ja wieder etwas ganz anderes. Wenn du eine Maschine in die Leasing nimmst heisst das ja, dass sie nach Ablauf der Miete wieder zurückgegeben werden kann (nicht muss). Dafür verlangen manche oder die meisten Leasinggesellschaften einen mehr oder minder umfassenden Wartungsvertrag, da sich sonst ihr Wiederverkaufsrisiko zu sehr erhöht, falls die Servicedokumentation fehlt.

Natürlich kann man die Maschine auch rauskaufen, nur wird das erst am Vertragsende entschieden.

Beste Grüße
m

Moiré

Fortgeschrittener

Beiträge: 165

Maschine: MAN Roland Lithoman 72-S

Beruf: zur Zeit Weiterbildung zum Drucktechniker

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

10

Samstag, 30. Oktober 2010, 09:38

Von was für einer Maschine reden wir hier überhaupt?

Toonio

Praktikant

  • »Toonio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

Maschine: Lithoman

Beruf: Offsetdrucker

  • Private Nachricht senden

11

Dienstag, 2. November 2010, 08:58

Es geht hier nicht unbedingt um spezielle Maschinen, sondern allgemein um die Serviceverträge ..

hmm also ich schätze Reaktionszeiten bei Störungen für das Wichtigste Element in einem Servicevertrag ein .. in diesen hart umkämpften Märkten können wir es uns nicht leisten,
dass die Maschine für lange Zeit stillsteht.
Was schätzt ihr als das Wichtigste ein, wenn ich so einen Servicevertrag unterschreibe ?

Moiré

Fortgeschrittener

Beiträge: 165

Maschine: MAN Roland Lithoman 72-S

Beruf: zur Zeit Weiterbildung zum Drucktechniker

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

12

Dienstag, 2. November 2010, 12:26

da kann ich dir nur beipflichten. Wenn man davon ausgeht, dass eine Maschinenstunde weit über €1000 liegt, ist dies Ausfallzeit der kostenreichste Faktor. Allerdings sehe ich die Verfügbarkeit, und Lieferdauer von Ersatzteilen als genauso wichtig an, da sich dies auch wieder auf die Stillstandszeiten unlegen lässt. Also wir hatten zwar keinen Servicevertrag mit dem Maschinenhersteller, aber wenn man dagegen gerechnet hat, wie oft die Monteure da waren, hätte sich ein solcher Vertrag bestimmt gelohnt. Ich denke das hängt von der Ansicht bzw. Kalkulation des Leasingpartners bzw. der Geschäftsleitung ab....