Du bist nicht angemeldet.

ELprinto

Schüler

Beiträge: 49

Maschine: CD/SM 102 5+L / 7+L, CD 74 5+L, KBA 105/162 6+L

Beruf: Druckermeister & Meisterdrucker

Danksagungen: 1

  • Private Nachricht senden

21

Mittwoch, 25. August 2010, 09:58

Hallo,
habt Ihr mal einen Acetontest auf den Platten gemacht? Vielleicht stimmt ja die Geschwindigkeit der Entwicklerstraße nicht...!?
Gruß Elprinto
"Ich erinnere mich am liebsten an die Zukunft." Salvador Dalí

Dan_man

Praktikant

Beiträge: 12

Beruf: stellvertretender Produktionsleiter

  • Private Nachricht senden

22

Samstag, 28. August 2010, 19:25

Ich hatte mal ein ähnliches Problem bei einem Kunden an einer Rollenmaschine!

Haben damals sämtliche Varianten an Platten aus der Vorstufe getestet ohne Erfolg, auch hat der Aceton-Test immer einwandfrei entwickelte Platten gezeigt.

Letztendlich konnte das Problem behoben werden, dass wir im Feuchtwerk bei der Tauch- und Auftragswalze auf eine Härte von 25 Sh(A) gegangen sind anstatt ~30 Sh (A).

Beiträge: 449

Maschine: Heidelberg/MAN

Beruf: Druckermeister, techn. Leiter

Danksagungen: 12

  • Private Nachricht senden

23

Sonntag, 29. August 2010, 12:18

Moin moin,

das ist genau das, was ich vorher schon beschrieben hatte. Ich bin immer noch der Meinung, es liegt nicht an den Platten oder deren Belichtung/Entwicklung. Mein Verdacht richtiet sich immer noch in Richtung Feuchtwalzen, und da ganz besonders auf Tauchwalze.

Gruß
8) Powerprinter66 8)

Morodin

Fortgeschrittener

Beiträge: 126

Danksagungen: 4

  • Private Nachricht senden

24

Sonntag, 29. August 2010, 19:10

wenn die Platten frisch belichtet,entwickelt und gummiert und sofort in die Maschine kommen gibt es also keine Probleme,oder habe ich das jetzt verkehrt verstanden? dann liegt das Problem wohl definitiv in der Druckvorstufe.Wenn wir mal so einen Mist mit den Platten hatten,war es die Gummierung.

Jetzt im Sommer hatten wir auch immer leicht tonende Platten,die Druckvorstufe hat alles erdenkliche versucht um das Problem zu beseitigen,manchmal wurde es besser dann wieder schlechter. Zum Schluß kam heraus,dass die Ladung Platten vom Hersteller beim Transport zum Großhändler zu großer Hitze ausgesetzt wurde .(Irgendwann im Juni oder anfang Juli)

Don Druck

Praktikant

Beiträge: 17

Maschine: Speedmaster 10-P,VP,74

Beruf: Offsetdrucker

  • Private Nachricht senden

25

Montag, 6. September 2010, 21:11

Hallo erstmal,

haben das gleiche problem bei uns im Drucksaal gehabt.

Nachdem wir alle Techniker(HD,Siegel,Agfa,KE,DRAABE etc.) im Hause hatten die uns leider nicht helfen konnten, kam ein Techniker aus der Schweiz zu uns.

Das Genie hat dann festgestellt, das wir beim entwickeln der Thermoplatte Rückstände des Entwicklungsprozesses,durch Anhaftung dieser auf der Druckplatte mit ins Feuchtwasser der Druckmaschine genommen hatten.

Darauf haben wir den kompletten Feuchtwasserkreislauf der SM 10-P mit Reinigungskonzentrat gespült.

Kurz: Alle Probleme waren beseitigt,jedoch müssen wir den Vorgang jetzt alle 3 Monate wiederholen.(Je nach höhe des Plattendurchsatzes an der XP)

Username

Praktikant

Beiträge: 6

Maschine: Auto

Beruf: Drucker

  • Private Nachricht senden

26

Montag, 20. September 2010, 09:56

Moinsen!
1. Nimm aceton Und einen Ohrtupfer, bringe ein wenig auf der Platte(druckbildfreie Stelle) auf, und wenn sich beim Verdunsten ein Halo bildet, ist die Platte nicht sauber entwickelt, also Restschicht.
falls ja, Entw. prüfen, LW, Temp., Durchlaufgeschwindigkeit, Regeneratmenge etc.
2. Gummierungsauftrag prüfen. ist die Gumm. zu dickflüssig? Die schmalen Querstreifen sehen sehr nach Gummierungsfehler aus, auch die Fingerabdrücke.
3. Stehen die Platten sehr lange, bis sie in die Maschine kommen? Hohe Luftfeuchtigkeit löst den Gummi an und kann zur Oxidation führen.
4. Maschine selbst: FW hinsichtlich Zusatz, LW ? Wieviel Vorfeuchtung ist eingestellt? Laufen die Platten frei, wenn du nur die Feuchtung anstellst, ohne zu drucken? Wie misst du den prozentualen zusatz, nur über das ablesen der am Doser eingestellten Werte? (Tip: Fount Control von FUJI bestellen)
und vor ALLEM. nicht alles auf einmal verändern, sonst weisst du nicht, was welche wirkung hatte.

Viel Erfolg :thumbsup:

Username

ZeroMakeReady

Fortgeschrittener

Beiträge: 266

Maschine: BOBST MasterFlex, Göpfert Evolution, Göpfert Ovation

Beruf: Drucker [Flexo (gel. Offset)]

Danksagungen: 6

  • Private Nachricht senden

27

Freitag, 1. Oktober 2010, 00:58

RE

Moin Moin,

also wie die anderen bereits erwähnt würde ich auch mal auf Gummierung tippen, die Fingerabdrücke aufm ersten bild sehen schon etwas verdächtig aus,
das zweite bild wie vorher erwähnt wurde die querstreifen

das problem hatten wir bei uns auch mal, vll evtl auch mal belichter checken ;)

aber das problem habt ihr ja nur auf der KBA?
sofern ich das richtig verstanden habe läuft die SM ja noch oder?
1.) Alles, was gut beginnt, endet schlecht.
2.) Alles was schlecht beginnt, endet furchtbar.
3.) Wenn etwas einfach aussieht, ist es schwierig.
4.) Wenn etwas schwierig aussieht, ist es unmöglich.
5.) Wenn etwas unmöglich aussah, wird sich im Nachhinein rausstellen, dass es ganz einfach gewesen wäre!


Puders Erkenntnisse aus Murphys Gesetz

ZeroMakeReady

Fortgeschrittener

Beiträge: 266

Maschine: BOBST MasterFlex, Göpfert Evolution, Göpfert Ovation

Beruf: Drucker [Flexo (gel. Offset)]

Danksagungen: 6

  • Private Nachricht senden

28

Donnerstag, 17. März 2011, 01:00

hmm da man nix mehr hört, wird sich das problem wohl beseitigt haben
würd mich mal intressieren an was es nun gelegen hat

wenn der nutzer sich denn nochmal melden würde :D

gruß Peter
1.) Alles, was gut beginnt, endet schlecht.
2.) Alles was schlecht beginnt, endet furchtbar.
3.) Wenn etwas einfach aussieht, ist es schwierig.
4.) Wenn etwas schwierig aussieht, ist es unmöglich.
5.) Wenn etwas unmöglich aussah, wird sich im Nachhinein rausstellen, dass es ganz einfach gewesen wäre!


Puders Erkenntnisse aus Murphys Gesetz

Ähnliche Themen

Lesezeichen: