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Maschine: CTP Krause LaserStar 110 / Rapida 106

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1

Dienstag, 24. August 2010, 08:10

Druckbild schmiert zu und läuft nicht mehr frei

Hallo,

Wir haben vor gut einem Jahr eine neue CTP-Anlage (Krause LaserStar 110) und neue Entwicklungsmaschine (Maya 85p) bekommen und druckten auf einer gut 23 Jahren alten Heidelberg Speedmaster 102.

Anfang dieses Jahres bekamen wir eine KBA Rapida 106 und nach ungefähr 2 Monaten Laufzeit begann folgendes Problem:
Beim ersten Abzug schmierten (meistens) sämtliche Druckplatten zu. Teilweise aber auch nur bei gewissen Farben, teilweise gar nicht. Dieses Problem hat sich mit der Zeit immer wieder gebessert und verschlechtert.

Die Platten kann man dann nur noch mit Plattenreiniger auswaschen um sie wieder sauber zu bekommen.

Folgende Punkte haben wir selbst schon probiert:
-Feuchtmittelzusatz geändert
-Andere Waschmittel
-Andere Druckfarbe
-Platten ohne Gummierung und mit 100%iger Gummierung (für Tests)
-Entwicklermaschine gründlich gereinigt, neuer Entwickler, neue Gummierung.

Techniker waren bereits von beider Seiten (KBA und Krause) bei uns, jedoch ohne Erfolg.

Die Platten werden sauber entwickelt und man kann im vorhinein keine Verunreinigungen erkennen. Die Platten sind übrigens von Kodak und es wurden schon verschiedene Chargen durchprobiert. Weiters verwenden wir Entwickler, Regenerat und Gummierung von Kodak.

Wir drucken seit Beginn an ohne Alkohol, aufgrund Umweltvorschriften.

Heute haben wir noch folgendes getestet:
-Platten die gestern beim Druck zuschmierten, neu gemacht -> ohne Gummierung, mit Gummierung, ohne richtigem Auswaschen durch Bürsten (dh. Platte wurde nur ein wenig mit Wasser abgespült, weil wir eine Vermutung hatten, dass Rückstände auf der Platte bleiben) jedoch alles ohne Erfolg -> alle Platten waren sauber.

Hier noch zwei Bilder von Bogen, die gestern aus der Maschine kamen:
»format« hat folgende Dateien angehängt:
  • 20100823501.jpg (363,3 kB - 171 mal heruntergeladen - zuletzt: 22. April 2012, 12:58)
  • 20100823502.jpg (448,98 kB - 135 mal heruntergeladen - zuletzt: 22. April 2012, 12:58)

ribi

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Maschine: XL105 CD74

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2

Dienstag, 24. August 2010, 08:41

Guten Morgen

Wie hoch ist die Entwicklertemperatur? Bei 22 Grad?
Wenn ja, würde ich es mal mit 24 Grad versuchen und die Durchlaufgeschwindigkeit herabsetzen.

Grüsse aus der Schweiz

format

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Maschine: CTP Krause LaserStar 110 / Rapida 106

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3

Dienstag, 24. August 2010, 08:51

Guten Morgen,

Die Entwicklertemperatur ist bei 23 Grad laut Vorgabe von Kodak.

ribi

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Maschine: XL105 CD74

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4

Dienstag, 24. August 2010, 09:37

Versuch es trotzdem mal, ich hatte Jahrelang Kodak Platten im einsatz
und arbeite 60% in der CTP.
Was auch noch sein könnte, wäre das es zuwenig frischen Entwickler/Regenerat ansaugt
oder sogar die Pumpe am Entwicklungsgerät kaputt ist.

format

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Maschine: CTP Krause LaserStar 110 / Rapida 106

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5

Dienstag, 24. August 2010, 09:55

Naja, meiner Erfahrung nach bricht der Entwickler mit er Zeit, falls zu wenig Regenerat hineinkommt und die Platten sehen unsauber aus.
Aber so wie es bei uns ist, sind die Platten ja eigentlich gut entwickelt. Ich werde aber das mit der Entwicklertemperatur und Durchlaufgeschwindigkeit trotzdem mal testen.

Kastenteufel

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Maschine: SM 102 4P+CD 74 5LX

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6

Dienstag, 24. August 2010, 10:49

Hallo,
schon mal eine andere Gummierung probiert?
Die "Fingerabdrücke" auf dem Bogen sehen nach schlechter oder gar keiner
Gummierung aus.

Grüße

format

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Maschine: CTP Krause LaserStar 110 / Rapida 106

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7

Dienstag, 24. August 2010, 11:23

Nein noch nicht, aber da es mit Gummierung bzw. auch ganz ohne Gummierung teilweise auch funktioniert, hätten wir die Gummierung ausgeschlossen.

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Maschine: Heidelberger /KBA

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8

Dienstag, 24. August 2010, 11:25

moin moin,
mir siehts auch nach einer mangel-gummierung aus. sozusagen ein festgesetztes tonen.
durch plattenreinigereinsatz lässt es sich beheben , sagt er. somit wird die oxidschicht herausgelöst.
einfach mal eine andere gummierung einfüllen( ozasol oder agum-z) .
bei alkohol freiem oder reduziertem drucken ist sowieso ein geeigneter zusatz erforderlich. aber das werden die gelehrten ja berücksichtigt haben.
der PH- wert wäre noch mal interressant zu erfahren..

heinz

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Maschine: Heidelberger /KBA

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9

Dienstag, 24. August 2010, 11:27

... der abstand der gummierwalzen in der entwickler-quetsche wäre noch wichtig...

Butters

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10

Dienstag, 24. August 2010, 12:30

Habt ihr mal nachgeschaut, ob der Feuchtmittelzusatz richtig nachdosiert wird ?
"Hoffentlich wird´s nicht zu blutig, ich hab meine Lieblingshose an." Leopold ´Butters´Stotch

Kammerrakel

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Maschine: KBA Rapida 74-4-L, Speedmaster 74, Roland 200, GTO usw

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11

Dienstag, 24. August 2010, 17:06

Habt ihr Differenzantrieb an euer KBA???
Wenn ja, dann stellt das mal beim ersten Abzug ab. Bei mir jedenfalls laufen die Platten besser frei wenn der Differenzantrieb abgestellt ist. Danach stell ich es wieder an.

maikeru

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Dienstag, 24. August 2010, 17:50

habt ihr den alkohol test auf der platte gemacht?? (restschicht) ;(

andreas

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13

Dienstag, 24. August 2010, 18:56

Probiert mal Druckplatten von jemanden anders zu verwenden, damit könnt ihr eventuell das Problem Druckplatten ausschließen.

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14

Dienstag, 24. August 2010, 19:56

Tach auch,

ich denke, das Problem liegt etwas anders.

Habt Ihr bei der Bestellung der Maschine an KBA denen mitgeteilt, das Ihr zu 100% auf Alk verzichtet?

Wenn ja, dann schaut trotzdem nach, ob eure Feuchtwalzensätze auch die richtigen sind. Die brauchen nämlich eine andere Gummimischung, damit die das Feuchtmittel optimal transportieren könnt.

Nach Deinen Aussagen habt ihr alles gewechselt und getestet. Nur die Walzen nicht...

Gruß
8) Powerprinter66 8)

Kammerrakel

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15

Dienstag, 24. August 2010, 21:21

Habt Ihr bei der Bestellung der Maschine an KBA denen mitgeteilt, das Ihr zu 100% auf Alk verzichtet?
Woher weißt du das Sie auf Alk verzichten???

EHST

Meister

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16

Dienstag, 24. August 2010, 21:23

Zitat

Wir drucken seit Beginn an ohne Alkohol, aufgrund Umweltvorschriften.


Daher.
„Nicht die Ansprüche, die der Arbeiter erhebt, sondern die Bewertung seiner Leistung durch die Gesellschaft entscheiden über die Höhe der Löhne; sie allein kommt in den Lohnsätzen, die der Markt bildet, zum Ausdruck.“ L. v. M.

Kammerrakel

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17

Dienstag, 24. August 2010, 21:26

Wer lesen kann ist klar im Vorteil :wacko:
Hab ich doch glatt überlesen. 8| Sorry

stagi

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Maschine: KBA

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18

Dienstag, 24. August 2010, 23:34

Wir hatten das Problem auch schon öfter. Lag immer am Zusammenspiel Platten - Gummierung. Alles von einem Hersteller, der auch die Kosten übernommen hat. Platten einbrennen war dann immer unsere Notlösung bis neue Platten und Gummierung kam.

Imageflyer

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Maschine: Rapida 105/5+L

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19

Dienstag, 24. August 2010, 23:47

Wir hatten ein ähnliches Problem. Meiner Meinung liegt es auch zum Teil am automatischen Platteneinzug (Rapida105). Das Phänomen trat meist dann auf wenn die Platten schon länger im Platteneinzug standen. Wenn wir die Platten reinstellen sofort einspannen und gleich den ersten Abzug machen ist das Problem noch nie aufgetreten. Folglich bleibt nur die Chemie beim Verdunsten des Wischwassers. Ich muß dazu sagen das wir mit Alc drucken, oder um Waschmitteldämpfe die sich auf den Auflagen des Platteneinzugs niedersetzen. Auf deinem ersten Bild sind 3 Streifen in Längsrichtung zu sehen. Prüfe doch mal ob die Platte an diesen Stellen aufliegt im Einzug. EIne wirkliche Lösung habe ich nicht. Wir stellen die Platten halt immer recht spät erst in den Einzug. Wir haben aber auch die Gummierung gewechselt. Seitdem hatten wir bis jetzt keine Probleme mehr.

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20

Mittwoch, 25. August 2010, 07:13

So, wie das Druckbild aussieht, kann ich zu 100% sagen, daß es an der Plattenherstellung
liegt. Hatte dasselbe Problem vor zig Jahren mal, weiß aber leider net mehr, was genau die Ursache war.
Belichter zu schwach (Linse alt bei CTP?), Entwicklerstraße oder Platten ansich.
Wobei ich am ehesten noch die Entwicklerstraße in Verdacht hätte. Andererseits sehen die Querstreifen im
zweiten Bild (die dünnen Linien), die sich immer exakt widerholen eher nach Belichter aus. Hmm...

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