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Man(n)Roland

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1

Dienstag, 16. März 2010, 12:52

Probleme mit AzuraTS Platten

Hallo Gemeinde,


Wir haben seit nunmehr über einem halben Jahr ein Problem
mit unserer Agfa AzuraTS Platte in Verbindung mit der R505 (1 ½) Jahre alt!


Im Laufe der Zeit wurden unsere Punktzuwächse im
Mitteltonbereich immer höher, teilweise bis zu 30% im 40er Raster. Es ging
soweit das wir Wiederholungsaufträge mit komplett anderen Sollwerten fahren
mussten als noch 1Woche zuvor. Haben dieses an Agfa weitergegeben worauf die
Platten ausgemessen wurden, aber keine Unterschiede auffielen.


Aussage Agfa (die Platte läuft überall stabil), kennt man ja :wacko: .


Nächster Schritt, ran an unsere R505, mit der Erkenntnis das
nach 1 ½ Jahren (18mio. Druck) unsere Feuchtdosierwalzen (haben keine
Schrägverstellung) soweit runter sind, das wir den Bogen nicht gleichmäßig zum
schmieren bekommen.


Also neue Dosierwalzen bestellt, haben uns wegen der
Haltbarkeit für Westlands LotoTec entschieden. Nach Einbau dieser waren die
Punkzuwächse schon wesentlich besser, aber noch immer außerhalb der Toleranz. PH-Wert,
Leitwert und Wasserhärte sind alle im grünen Bereich. Haben Feuchtmittelzusatz
gewechselt, keine nennenswerten Unterschiede.


Gestern sollte vom VDMH unsere Kurve in der Vorstufe neu
angepasst werden (sind ein PSO Zertifizierter Betrieb), mit der Erkenntnis das cyan und black immer noch nicht in der
Norm sind. Schwankende Punkzuwächse während des Andrucks. Die Platte schaufelt
unwahrscheinlich viel Wasser.


Testdrucke mit konventionellen CTP-Platten (also nicht Prozesslos)
hatten durchweg super Ergebnisse und mit
der TS immer wieder Ausreißer im Mittelton.


Hat jemand ähnliche Erfahrung mit der Azura TS gemacht? Im
ersten halben Jahr lief die Platte bei uns ohne Probleme. Der Verband hat
nichts greifbares, aber irgendwas hat sich wohl auch bei der Produktion der TS
verändert.





Gruß Man(n)Roland

Keek

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2

Dienstag, 16. März 2010, 13:51

hallo,

darf man fragen auf welchen papieren das problem auftritt? mich würde auch interessieren welche solldichten du fährst.

gruss,

keek

Man(n)Roland

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3

Dienstag, 16. März 2010, 14:18

hallo Keek,

Haben das Problem bei gestrichenen Papieren matt und glänzend, im matt bereich etwas höher. Bei ungestrichenen Papieren ist die Zuhnahme ja eh was höher.
Fahren Standard Solldichten: black:1,7 cyan:1,45 magenta:1,40 yellow:1,35

Gruß Man(n)Roland

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4

Dienstag, 16. März 2010, 21:40

Hi Kollege,

habt ihr ne Auswaschstation für die Platten? Wenn ja, dann wäre mein Tipp –trotz allem– dasss spez. Cyan und Schwarz mit der Kombination aus Papier und Feuchtmittelzusatz nicht klarkommen.

Denn die matt gestrichenen Papiere lassen mit ihrer rauhen Oberfläche immer ein wenig Papierspaltung zurückfließen ins Werk. Da hilft dir nur ein versierter Chemiker, z.B. von Eggen, die haben gleich 2 davon ;-) Was die nicht hinkriegen ist wirklich murks.

Ein schneller Versuch, den du selber machen kannst, wäre noch eine Charge der Amigo herzunehmen und zu gucken, ob das Problem gleichermaßen auftritt. Die beiden Typen sind ja nicht so weit auseinander.

Gruß
m

Man(n)Roland

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5

Mittwoch, 17. März 2010, 12:23

Hi macbookmatthes,

Ja, wir haben eine Auswaschstation. Wollen am Montag mal eine Fuji Platte über die Azura laufen lassen, um zu sehen ob es da Änderungen gibt.
Das komische ist halt, das die TS Anfangs ohne Probleme gelaufen ist. Fakt ist aber auch, durch die neuen Dosierwalzen, können wir unsere Produkte wieder ohne Bauchschmerzen an den Kunden bringen, aber so stabil wie am Anfang läuft sie nicht.

Grüße

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6

Mittwoch, 17. März 2010, 13:49

Dann sag' mal Bescheid, wie es mit der Fuji aussieht. Wobei man dazu sagen muss, dass Fuji zuletzt auch einige Chargenprobleme hatte, spez. mit Blanklaufen, etc.

Aber probieren geht über studieren. Wenn du willst, kannst du dich auch direkt bei mir melden.


Gruß
m

Platedoc

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7

Mittwoch, 17. März 2010, 15:33

Hallo Man(n)Roland,

du solltest dir unbedingt einen Fuji-Techniker dazuholen, da die Verarbeitung der Platte schon recht speziell ist. Mit der richtigen technischen Vorgabe kommen mögliche Probleme die mit PRO-T2 auftreten können gar nicht erst zum Tragen. Von der Wasserführung her sollte die Fujiplatte eigentlich Vorteile gegenüber der Agfa haben, da die Oberflächenstruktur der Platte durch eine unterschiedliche Aufrauhung viel feiner ist. Dadurch ist in der Regel eine geringere Wasserführung möglich.

Viele Grüße

Platedoc

Man(n)Roland

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8

Mittwoch, 17. März 2010, 16:31

Hallo Platedoc

Ein Techniker kommt auf jeden Fall, der bringt auch direkt die Platten mit.
Bin mal gespannt was dabei raus kommt. Werde eine Rückmeldung geben.
Bei all den Prozesslosen, alkoholreduzierten, etc. Geschichten wird der Spielraum an der Druckmaschine immer kleiner.

Grüße Man(n)Roland

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