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Florian8181

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1

Samstag, 19. Dezember 2009, 17:36

Problem mit Alcolor

Servus zusammen!

Ich habe ein kleines Problem mit einem Alcolor-Feuchtwerk welches auch durch Anrufe bei Heidelberg nicht gelöst werden konnte.
Es handelt sich um eine GTOZ Bj. ´95.
An beiden Feuchtwerken habe ich vor kurzem die Feuchtauftragswalzen sowie die Tauchwalzen getauscht und natürlich alles (wirklich!) sehr genau justiert.
Läuft eigentlich alles ohne Probleme, nur habe ich durch Zufall festgestellt, daß beim ersten Werk die Feuchtauftragswalze beim Fortdruck, jedesmal wenn der Zylinderkanal kommt richtig abgebremst wird.
Vom Druckergebnis her kann ich nichts negatives feststellen, allerdings denke ich, daß auf dauer die Walze das nicht mitmacht.
Einstellungen zu jeder Walze wurde schon mehrfach kontrolliert aber leider immer ohne Ergebnis.

Vielleicht hat schon irgenjemand das Problem gehabt.
Ich bin für jeden Vorschlag dankbar.


Grüße aus Niederbayern

Flo

EHST

Meister

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2

Samstag, 19. Dezember 2009, 21:21

Re: Problem mit Alcolor

Siehst Du denn beim Durchtippen irgendeine Berührung oder so? Schleifspuren vorhanden?
„Nicht die Ansprüche, die der Arbeiter erhebt, sondern die Bewertung seiner Leistung durch die Gesellschaft entscheiden über die Höhe der Löhne; sie allein kommt in den Lohnsätzen, die der Markt bildet, zum Ausdruck.“ L. v. M.

Florian8181

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3

Sonntag, 20. Dezember 2009, 11:10

Re: Problem mit Alcolor

Nein, keinerlei Schleifspuren oder ähnliches.
Im Leerlauf bzw. beim Tippen tritt dieses Problem nicht auf.
Erst wenn die Feuchtauftragswalze an die Platte gestellt wird, kommt es zu dem Problem.

Specknacken

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4

Sonntag, 20. Dezember 2009, 13:36

Re: Problem mit Alcolor

Wie breit ist dein Farbstreifen zum Reiber ?

Ich hatte letzte Woche auch einen HDM Monteur bei mir.
Habe totale Farbstreifen in beiden Werken.
Haben dann festgestellt das der Feuchtreiberantrieb
nicht rund läuft !

Gruß

Florian8181

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5

Sonntag, 20. Dezember 2009, 17:28

Re: Problem mit Alcolor

Die Farbstreifenbreite kann ich einstellen wie ich will, da ändert sich nichts.
Hab schon einstellungen von 2-5mm vorgenommen.
Wie schon erwähnt läuft alles perfekt, bis ich das Feuchtwerk anstelle.
Da wird die Walze dann nicht nur etwas langsamer, sondern wird, wenn der Zylinderkanal kommt fast auf null abgebremst.

Specknacken

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6

Sonntag, 20. Dezember 2009, 18:03

Re: Problem mit Alcolor

ich hab mir auch nen Wolf justiert.
Wenn die Hardware defekt ist machst
du gar nix.

Feuchtreiber

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7

Sonntag, 20. Dezember 2009, 19:39

Re: Problem mit Alcolor

Moin,
schon mal den Feuchtreiber getauscht vom 2.Werk ins erste?
NULL PROBLEMO

DerAnreiber

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8

Sonntag, 20. Dezember 2009, 21:43

Re: Problem mit Alcolor

Hat die Auftragswalze den korrekten Durchmesser? Miß mal mit ner Schieblehre nach, vielleicht gibt es da eine Abweichung :denk:
Schöne Grüße, Seb.

micha0891

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9

Montag, 21. Dezember 2009, 07:11

Re: Problem mit Alcolor

Habt ihr schon die Walzenlager überprüft?
Wenn die durch sind würden die auch die Walze abbremsen..

Florian8181

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10

Montag, 21. Dezember 2009, 17:43

Re: Problem mit Alcolor

Also die Feuchtauftragswalze hat den exakten Durchmesser und die Lager sind neu.
Das einzige was ich noch nicht gemacht habe, ist den Feuchtreiber mal zu vertauschen.

Vielen Dank für die Vorschläge

Feuchtreiber

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Mittwoch, 23. Dezember 2009, 18:15

Re: Problem mit Alcolor

Zitat von »"Florian8181"«

Also die Feuchtauftragswalze hat den exakten Durchmesser und die Lager sind neu.
Das einzige was ich noch nicht gemacht habe, ist den Feuchtreiber mal zu vertauschen.

Vielen Dank für die Vorschläge


UND?Was ist nun draus geworden?
NULL PROBLEMO

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12

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 18:22

Re: Problem mit Alcolor

huhu mädels,
bei dieser problematik könnte ich mir vorstellen das die justierung bei nicht angestelltem feucht und farbwerk gemacht wurde. ausserdem solltest du mal versuchen die trennung rauszunehmen!
that´s it!
gruss
heinz ;)

Florian8181

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13

Mittwoch, 23. Dezember 2009, 18:41

Re: Problem mit Alcolor

Hallo Feuchtreiber und Printmaster-Heinz!

Feuchtreiber vertauschen bringt auch nichts das Problem ist dennoch vorhanden.
Die Justage erfolgte immer bei angestelltem Feuchtwerk so wie im Buch beschrieben. ;)

Mit "Trennung" meinst du warscheinlich den Verreiber, der auf der Feuchtauftragswalze sitzt.
Habe ich schon mit Trennung und komplettem Ausbau probiert.

Ich habe an beiden Werken, am selben Tag die Walzen gewechselt und neu justiert und trotzdem funktionierts nur in einem.

Tja, jetzt fällt mir wirklich nichts mehr ein :angry:

Feuchtreiber

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14

Donnerstag, 24. Dezember 2009, 12:10

Re: Problem mit Alcolor

Dann wird es wohl eher ein mechanisches Problem sein.Da muss ein Monti ran
NULL PROBLEMO

racing Grandpa

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15

Freitag, 25. Dezember 2009, 09:25

Re: Problem mit Alcolor

Frohe Weihnachten
Kontrollier doch mal die Einstellung der Brückenwalze zur 1. FAW und zur Feuchtauftragwalze.
Wenn deine Maschine mechanisch so aufgebaut ist wie unsere SM52 Bj 96, dann hat der Feuchtreiber keinen Antrieb und wird nur durch den Kontakt zur Feuchtauftragwalze mitgezogen.
Wichtig wäre dann auch die Einstellung der Dosierwalze zur Feuchtauftragwalze.
Wenn dieser Kontakt zu schwach ist, kann genau der Effekt auftreten, den Du beschreibst.
Gott grüß die Kunst
racing Grandpa

Florian8181

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16

Freitag, 25. Dezember 2009, 16:15

Re: Problem mit Alcolor

Hallo racing Grandpa,

ist ein wirklich guter Tipp, allerdings hatte ich den Verdacht auch schon, da der Walzenstuhl der 1. Farbauftragswalze schon etwas mehr Spiel hat und dachte das Problem kommt daher.
Wie schon oben erwähnt habe ich schon die traversierende Walze auf der Feuchtauftragswalze
komplett demontiert, also nicht nur abgestellt, aber das Problem besteht danach immer noch.

Mich wundert eigentlich nur, daß ich trotzdem eine perfekte Wasserführung habe.

Trotzdem bedanke ich mich für die vielen Ratschläge und wünsche allen noch erholsame Feiertage.

El Heino

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17

Mittwoch, 20. Januar 2010, 00:40

Sieh Dir mal den Feuchtreibzylinder an.
Die Feuchtauftragswalze des Alcolorsystems wird bei angestelltem System hauptsächlich durch Friktion des Feuchtreibzylinders, teilweise aber auch durch den Plattenzylinder angetrieben. Der auf den Feuchtwalzen befindliche Wasserfilm reduziert aber den Grip. Ein neuer Feuchtreibzylinder hat eine samtig rauhe Oberfläche welche sich allerdings im Laufe der Zeit abnutzt. Ist der Feuchtreibzylinder bereits glatt kann er nicht mehr genug Friktion aufbauen und die Feuchtauftragswalze wird durch den Plattenzylinder angetrieben. Kommt nun das Plattenende oder besser gesagt der Kanalbeginn fehlt plötzlich der Antrieb und die Walze verlangsamt sich. Bei Kanalbeginn beschleunigt die Platte die Walze wieder und sie dreht sich wieder mit. Solltest Du vielleicht auch noch zusätzlich ein leichtes "springen" der Zwischenwalze bemerken kannst Du gleich einen neuen Reibzylinder bestellen.
Never too old to learn something stupid...

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