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Rumo

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1

Montag, 28. November 2011, 16:21

Alupapier leinengeprägt Farbe legt ab

Hallo zusammen,
ich habe ein Problem mit Ablegen von Farbe auf Alupapier 70g mit Leinenstruktur. Ich drucke mit Folienfarbe CMYK + Gelblasur (für Goldton) und Stapel von max. 1000 Bogen. Als Puder kommt FinePowder von K+E zum Einsatz. Pudermenge ist auf 60% eingestellt. Farb-Wasser-Balance stimmt, Alkohol ist bei ca. 8%. Trotzdem legt die Farbe heftig an unterschiedlichen Stellen des Druckbogens ab. Was mache ich falsch? ?(
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten :)
Gruß
Rumo

Printer2

Schüler

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Maschine: CD 102 5 LX2 / CD 102 6L / SM 102 4P / SM 102 5P / SM 102 6P / SM 102 8P

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2

Montag, 28. November 2011, 17:02

Hallo Rumo,

Ich kenne zwar Deine Folienfarben nicht, aber eine zu starke Trocknung kann auch nach hinten los gehen .
Bei solchen Geschichten nehme ich, die C88 Farbserie von K&E und eine Spachtelspitze Trockner !
Vielleicht ist dein Puder auch zu fein !
Good luck :thumbup:
Druckfreigabe ohne Korrektur

mr_brown

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Maschine: GTO, PM 52-2, PM52-4, PM 74-4, OHZ

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3

Montag, 28. November 2011, 17:19

bei papieren mit glatter oberfläche feine puder verwenden, bei groben oberflächen empfiehlt sich grobes puder, da zu feines puder in die untiefen des papier fällt und keine wirkung mehr zeigt. das könnte eine mögliche ursache sein, da dein geprägtes papier vermutlich relativ starke vertiefungen aufweist. :)

Rattattazong

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4

Montag, 28. November 2011, 17:36

Moin,
bei dieser Art Papier habe ich gute Erfahrungen mit einer Mischung aus 20er- und 30er Puder zu gleichen Teilen gemacht.
Wie schnell läuft die Maschine mit dem Papier? Ich würde nicht schneller als 6000Bg/h laufen lassen.
Außerdem empfiehlt es sich, kaum Luft in die Auslage zu stellen, damit das Papier nicht zusammengepresst wird. Seitliche Anschläge würde ich ausschalten, um die Bogen möglichst wenig zu bewegen.
Legt der komplette Stapel bei 1000 Bogen ab, oder nur die untersten Bogen? Wenn alles ablegt, liegt es nicht an der Stapelhöhe.
Wenn Deine Maschine über ein Lackwerk verfügt, würde ich als letzte Option den Trockner noch dazu schalten. Aber nur die IR-Strahler auf einer niedrigen Stufe und keine Heißluft und/oder Gebläse einschalten.

Ratta

Rumo

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5

Dienstag, 29. November 2011, 07:44

zunächst mal Dankeschön an alle für die aufschlussreichen Antworten.
@ Rattattazong: die Maschine läuft bei 7000 Bg/h, seitliche Anschläge sind aus, der komplette Stapel von 1000 Bg legt ab (auch schon bei den oberen, ersten 3 Bögen). Deinen Vorschlag mit dem IR-Trockner werde ich mal ausprobieren.
@ mr_brown: klingt plausibel, ich werde gröberes Puder einsetzen.
@ Printer2: Wir verwenden eine Folienfarbserie von Epple, die recht gut trocknet. Die Farbe fühlt sich auf dem Papier jedoch noch sehr feucht an, wenn ich einen Bogen ziehe. Auch nach einem Tag Trocknungszeit ist die Farbe noch leicht feucht und lässt sich noch nicht weiterverarbeiten.
Hat irgenjemand vielleicht noch eine Idee?
Gruß
Rumo

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6

Dienstag, 29. November 2011, 13:26

Hallo,
was Du noch versuchen kannst ist den Alkoholgehalt zu erhöhen. Die Zusätze runter also mehr in den alkalischen Bereich (ph-wert nicht unter 5,5) und die Wasserführung so gering wie möglich zu halten.

Grüße
Günter
Alles Wahre ist so einfach, dass es eigentlich nur ein Dummkopf verstehen kann. Darum haben es ja die klugen Köpfe so schwer.

derkolb

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7

Mittwoch, 30. November 2011, 09:05

Guten Morgen,

so ein Alu bedampftes Papier war damals mein einstieg in den Foliendruck und hab ihn voll verkackt ....
der Kunde damals war selber Drucker, nur passte dieses Format nicht wirklich in seine Maschine..also war ich dran ^^

Er klärte mich dann auf dass das Einzige das ich vergaß flüssiger Trockenstoff fürs Feuchtwasser war
alles andere hatte ich so gemacht wie hier schon beschrieben..hatte den selben Effekt wie Rumo

Also:
Folienfarbe mit ner Spitze Trockenstoff, grobes Puder, flüssiger Trockenstoff ins Feuchtmittel,
das Papier auf Hürden fahren max. 200 Bg / Hürde
nicht unterfärben, Flächendeckung beachten

Gott grüß die Kunst

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Ablegen, Alupapier, Puder

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