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Gutenberg69

Fortgeschrittener

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21

Freitag, 25. November 2011, 01:02

Also wir haben an unseren Speedmastern auch so eine Streifenbreite von 5mm für die FAW.
Für mich hört sich das auch nach zu strenger Pressung an. Jedoch, wie auch schon vorher erwähnt,
ist mit einer Neujustierung da eigentlich wahrscheinlich nichts mehr zu machen.
Wenn das schon so ne Ecke an Zeit läuft und praktiziert wird, sind da die Lager schon im Mitleidenschaft
gezogen worden. Schon alleine wenn die da dauernd in den Kanal fällt und wieder rausgestossen wird....
Aber das kann man ja feststellen.

Wenn ihr die Feuchtauftragswalze zur Platte stellt, schießt ihr das Feuchtwerk doch hoffentlich nicht alleine an.
Immer vorher die Farbwalzen mit anschießen. Sonst bekommt ihr falsche Werte.

Und der Tipp mit dem Deckweiss ist sehr gut, kann man wunderbar nach stellen.
Dann noch immer in die richtige Richtung tippen um den Streifen zu haben und die Reihenfolge beim Einbauen beachten,
dann kann eigentlich nichts schiefgehen!

Gruß
...alles wird gut!

Motorradfreak

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22

Freitag, 25. November 2011, 15:40

Feuchtwalzen gehen kaputt

Hallo Kraftliner

Ich gehe davon aus, dass Ihr das Alcolorfeuchtwerk habt. Wenn man sich das Arbeitschema des Feuchtwerks genau betrachtet, sieht man das die Dosierwalze
mit geringerer Geschwindigkeit arbeitet als die Faw. bedeutet: Dosierwalze muss Schlupf zur Faw haben. Faw wird zusätzlich von der Platte+dem Feuchtreiber
angetrieben. Platte 5mm Streifen, Reiber 3mm Streifen. Wird jetzt die Dosierwalze zu stark zur Faw eingestellt,bremst die Dosierwalze die Faw ab. Durch die
Reibung (Rutschen) bekommt die Faw minimale Risse die auf Dauer ein Zerbröseln der Faw nach sich ziehen. Mein Fazit: Dosierwalze zu stramm zur Faw.
Hoffe ich kann Dir mit meinen Aussagen helfen.

Gruss an Dich und alle Forennutzer

Motorradfreak

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23

Freitag, 25. November 2011, 18:37

Hallo Motoradfreak,

genau, das ist eine Möglichkeit daran habe ich selbst gar nicht gedacht :thumbsup:
Die Justierung Dosier zur FAW wird auch immer etwas Stiefmütterlich behandelt
und bei der Justage auch Fehler gemacht da durch die leichte Rollbewegung beim abquetschen
der Farbstreifen nicht richtig gemessen werden kann.

Grüße
Günter
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24

Samstag, 26. November 2011, 07:16

Sag dem Instrukteur einfach, er soll den Saphira-Mann vorbeischicken - mein Problem hat er gelöst.

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25

Samstag, 26. November 2011, 18:18

Tach auch,

boah, alter Falter... Was aus einem ganz normalen Problemchen so wird...

Wenn ich das noch mal richtig zusammnenkriege: 5 Druckwerke, bei denen alle Feuchtwerke vollkommen daneben sein sollen? Farbwerke aber nicht?

Und noch eine Anmerkung zum Schlupf innerhalb der Walzenstühle: Die sind so konzipiert, dass bei zu hoher Beanspruckung kein sauberes Drucken möglich ist. Genauso verhält es sich auch mit den Feuchtwerken. Bei 3mm+ ist eigentlich kein vorankommen mehr möglich, weil der Feuchtfilm quasi abgequetscht wird.

Dann hab ich den kurzen Beitrag gelesen, bei der die Farbdeckung von 350% abgelegt hat und der Betriebsleiter rumsülzt. Naja, hättet ihr alle mal besser in der Schule aufgepasst, dann wüßtet ihr, warum man eigentlich nicht über 260% gehen soll. Und wenns denn doch sein muß, sollte man halt auch die Tricks kennen, damit es nicht ablegt. Der BL sollte hier eigentlich als Vorbild dienen (Vorbilder sind Bilder und was macht man mit denen...?)Aber im Ernst: 350%, also drei Farben im Vollton und eine zu 50%. Was kommt denn dabei raus? Jetzt nehmt mal den 7-teiligen Farbkreis und rechnet mal nach.

Schreib mir doch mal auf, was das für ein Produkt war. Würde mich schwer interessieren.

Gruß
8) Powerprinter66 8)

Motorradfreak

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26

Sonntag, 27. November 2011, 10:45

Tach auch,

boah, alter Falter... Was aus einem ganz normalen Problemchen so wird...

Wenn ich das noch mal richtig zusammnenkriege: 5 Druckwerke, bei denen alle Feuchtwerke vollkommen daneben sein sollen? Farbwerke aber nicht?

Und noch eine Anmerkung zum Schlupf innerhalb der Walzenstühle: Die sind so konzipiert, dass bei zu hoher Beanspruckung kein sauberes Drucken möglich ist. Genauso verhält es sich auch mit den Feuchtwerken. Bei 3mm+ ist eigentlich kein vorankommen mehr möglich, weil der Feuchtfilm quasi abgequetscht wird.

Dann hab ich den kurzen Beitrag gelesen, bei der die Farbdeckung von 350% abgelegt hat und der Betriebsleiter rumsülzt. Naja, hättet ihr alle mal besser in der Schule aufgepasst, dann wüßtet ihr, warum man eigentlich nicht über 260% gehen soll. Und wenns denn doch sein muß, sollte man halt auch die Tricks kennen, damit es nicht ablegt. Der BL sollte hier eigentlich als Vorbild dienen (Vorbilder sind Bilder und was macht man mit denen...?)Aber im Ernst: 350%, also drei Farben im Vollton und eine zu 50%. Was kommt denn dabei raus? Jetzt nehmt mal den 7-teiligen Farbkreis und rechnet mal nach.

Schreib mir doch mal auf, was das für ein Produkt war. Würde mich schwer interessieren.

Gruß
Tach auch,

boah, alter Falter... Was aus einem ganz normalen Problemchen so wird...

Wenn ich das noch mal richtig zusammnenkriege: 5 Druckwerke, bei denen alle Feuchtwerke vollkommen daneben sein sollen? Farbwerke aber nicht?

Und noch eine Anmerkung zum Schlupf innerhalb der Walzenstühle: Die sind so konzipiert, dass bei zu hoher Beanspruckung kein sauberes Drucken möglich ist. Genauso verhält es sich auch mit den Feuchtwerken. Bei 3mm+ ist eigentlich kein vorankommen mehr möglich, weil der Feuchtfilm quasi abgequetscht wird.

Dann hab ich den kurzen Beitrag gelesen, bei der die Farbdeckung von 350% abgelegt hat und der Betriebsleiter rumsülzt. Naja, hättet ihr alle mal besser in der Schule aufgepasst, dann wüßtet ihr, warum man eigentlich nicht über 260% gehen soll. Und wenns denn doch sein muß, sollte man halt auch die Tricks kennen, damit es nicht ablegt. Der BL sollte hier eigentlich als Vorbild dienen (Vorbilder sind Bilder und was macht man mit denen...?)Aber im Ernst: 350%, also drei Farben im Vollton und eine zu 50%. Was kommt denn dabei raus? Jetzt nehmt mal den 7-teiligen Farbkreis und rechnet mal nach.

Schreib mir doch mal auf, was das für ein Produkt war. Würde mich schwer interessieren.

Gruß
Hallo Powerprinter,
Mir ist im Moment nicht ganz klar, um was es Dir mit Deinen Aussagen geht. Ich dachte eigentlich einem Kollegen Hilfestellung zu geben und nicht allles in Zweifel zu
ziehen. Kraftliner hat eine klare Frage und möchte bestimmt eine ebenso klare Antwort. Zu Deiner 350% Farbdeckung: Ca.20 Jahre lang habe ich gegen diese Unsinnigkeit
gekämpft, und nur eine einzige Firma hatte die Satzstudios angewiesen nicht über 250% zugehen. Zum Schlupf: Wie nennst Du es, wenn eine Walze zwischen
4 anderen Walzen (Zwischenw. Reiber, Platte, Dosierwalze) läuft, von denen eine Walze eine geringere Geschwindigkeit (regelbar) hat? Zum Walzenstuhl: Es ist für
mich erschreckend mit welchen falsch eingestellten Walzenstühlen an modernen Maschinen noch Qalität gedruckt werden kann. Eigene Erfahrung, da ich öfter angefordert
werde, um Druckprobleme zu beseitigen.
Motorradfreak

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27

Sonntag, 27. November 2011, 11:10

Hallo Kollegen,
also ich muss da Motoradfreak recht geben und kann dies aus eigenen Erfahrungen ebenfalls bestätigen das genannte Abweichungen von 3 mm keine Seltenheit sind und es dadurch nicht unbedingt zu Druckproblemen kommt. Ich gehe nach wie vor davon aus wie Motoradfreak schon geschrieben hat das die Probleme von falsch eingestellter Dosierwalze kommen können da wir dieses Problem auch schon mal hatten. Zwar nicht das sich der Gummi vom Kern gelöst hat aber deutliche Beschädigungen der FAW auftraten. Wie schon geschrieben wird oft die Einstellung der Dosierwalze zur FAW nicht so ernst genommen und eine korrekte Einstellung ist durch die Rollbewegung beim anschießen auch gar nicht so einfach. Da sind gleich mal Differenzen von mehreren mm möglich.
Zur Flächendeckung. Die Problematik ist ja schon Jahre bekannt und da wird auch viel drann gearbeitet (UCR/GCR) Trotzdem ist eine Flächendeckung von über 300% keine Seltenheit. Wir drucken viele Bildbände mit hoher Flächendeckung und da kommt es eben auch darauf an die Maschine (Farbe/Feuchtung usw) richtig einzustellen um hier die Problematik Trochnung/Ablegen zu minimieren. Und wir drucken solche Bildbände mit Grammaturen um 170gr über die Wendung mit auch wenig Möglichkeiten die Saugwalzen gerade im Bund zu positionieren. Hinbekommen haben wir es bisher immer hin und wieder legt es auch mal ab oder scheuert in der Auslage aber auch das ist Einstellungssache.

Grüße
Günter
Alles Wahre ist so einfach, dass es eigentlich nur ein Dummkopf verstehen kann. Darum haben es ja die klugen Köpfe so schwer.

70000cph

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28

Sonntag, 27. November 2011, 13:16

moin,



also ich sag mal das thema ist ja das die feuchtauftragswalze kaputt geht. oder generell walzen sich auflösen.

eine walze mit 33 shore A hat eine ausdehnung von biszu 3mm ( je nach umfang der walze ) . bei mir an der maschine sind es genau 2mm hab ich sogar mal nachgemessen.

bei einer shorehärte A 33 darf de maximale farbstreifen 8mm sein.... sonst löst sich die walze mit der zeit auf . bzw die farbe wird nicht richtig übertragen von der farbübertragwalze.


und mit streifen oder so justieren ist ganz schlecht.



also ich tippe auf walzen streifen abdruck.


es kann aber auch sein das bei hohergeschwindigkeit .... ( wenn nur vollgass gefahren wird ) das gummi es nicht aushällt..... dann würde ich den walzenhersteller mal wechseln.



zur info.

westland halten bei 50000zyl nicht lange stand.... da fliegen richtige gummi brocken vom walzenkern ab wenn die maschine dann richtig lange läuft über mehrer stunden.



grüße



70000cph

Jonas77

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29

Dienstag, 27. Dezember 2011, 10:45

Also das Problem hatte ich auch schon. Es war der Feuchtverreiber eingelaufen und dadurch ging die Feuchtauftragswalze sehr schnell kaputt. Evtl. den Verreiber wechseln lassen und natürlich eine Top Justage da dadurch die Walzen auch beschädigt werden.

Jonas77

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30

Dienstag, 27. Dezember 2011, 13:04

Ich meine damit das es bei mir der Fall war das der matte Feuchtverreiber unter der Feuchtauftragswalze aussen eingelaufen war und man dadurch die Feuchtauftragswalze nicht mehr korrekt justieren konnte. Dadurch ging sie bei mir immer kaputt.

ZeroMakeReady

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31

Dienstag, 27. Dezember 2011, 21:03

ich denke dass das material der walze einfach weniger wurde sprich im durchmesser auf Seite 1 und 2 kleiner wurde.
So hab ich das zumindest nun verstanden

durch reibung material abgebaut und dann willste justieren haste außen kein streifen drauf und drückst sie weiter hin und dementsprechend is dann der Materialverschleiß der ganzen Walze größer
sprich die is schneller "durch"

oder richtig interpretiert?

Gruß Peter
1.) Alles, was gut beginnt, endet schlecht.
2.) Alles was schlecht beginnt, endet furchtbar.
3.) Wenn etwas einfach aussieht, ist es schwierig.
4.) Wenn etwas schwierig aussieht, ist es unmöglich.
5.) Wenn etwas unmöglich aussah, wird sich im Nachhinein rausstellen, dass es ganz einfach gewesen wäre!


Puders Erkenntnisse aus Murphys Gesetz

Jonas77

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32

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 09:32

Richtig!!!!

HQ_seppel

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33

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 21:43

Hallo,


schneide mal längere Zeit mit einem sehr schwarfen Messer auf einem weichen Holzbrettchen...


Gruß Sebastian

HQ_seppel

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34

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 13:27

Ein Messer wird dort am schnellsten Stumpf, wo es den meisten Abrieb unterliegt. Daher an der Spitze und an der Schnittfläche. Neben dem Griff sind die meisten Messer noch verhältnismäßig scharf!

Bei der Walze ist es ebenso.

Die Gummiwalze, die anliegt quillt an den Rändern nach und nach etwas auf. Es erhöht sich an den Stellen der Druck, die Wärmeentwicklung und schlussendlich der Verschleiß (Mit einer Umdrehung wird an diesen Stellen eine größere Strecke zurückgelegt als in der Mitte der Walze mit geringerem Querschnitt.

Gruß Sebastian

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35

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 22:12

schneide mal längere Zeit mit einem sehr schwarfen Messer auf einem weichen Holzbrettchen...

Ich habe noch ein altes Fesperbrett hier rumliegen.............nur falls jemand den Verschleiß des Feuchtreibers via Feuchtauftragswalze simulieren möchte.

So langsam wirds hier richtig peinlich.

Grüßle
Günter
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derkolb

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36

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 23:33

Ich habe noch ein altes Fesperbrett hier rumliegen

Hallo Günter,

Vesperbrett wird mit " V " geschrieben....
ansonsten gebe ich dir Recht ;)

Gruß
Norbert

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37

Freitag, 30. Dezember 2011, 14:46

Hey Norbert,

esper mit "V".........natürlich :D

Danke mein Freund.

Ein Drucker der der deutschen Sprache nicht mächtig ist ist fast so schlimm wie ein Drucker ohne Fesperbrettchen :bash: :nixweiss: ***CLOSED***

Grüße
Günter

Wünsche allen einen guten Rutsch und alles Gute für 2012
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