Powerprinter66
Nehmt den dritten Greifer zur Referenz. So macht es Heidelberg immer, versucht gleiche Gradzeiten zu wählen wenn ihr mehrere Werke machen müsst. Ist eigentlich eine ganz einfache Sache mit ein bißchen Übung. Hab das ein paar Jahre bei HDM gemacht. Normaler weiße gibt es noch spezial Werkzeuge um die Kurvenrollen anzuheben.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kastenteufel« (2. März 2011, 10:56)
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Maschine: BOBST MasterFlex, Göpfert Evolution, Göpfert Ovation
Beruf: Drucker [Flexo (gel. Offset)]
Danksagungen: 6

Den 3. Greifer von der Kurvenrolle als Referenzgreifer nehmen. Ihr müsst allerdings die Gradzahlen wissen
sonst bringt das alles nix. Den Heber um die Kurvenrollen anzuheben braucht ihr auch, sonst ist es ein
endloses Gefummel da die Greifer meist an dem Punkt öffnen wo man nicht an die Justierschrrauben kommt.
Heist also Referenzgreifer mit dünnem Papierstreifen ziehen und Gradzahl vergleichen wann er öffnet.
Gegebenenfalls justieren.
Dann Maschine in die Position Tippen an der man an die Greifer ran kommt.Kurvenrolle anheben bis sich ein dünner Papiersteifen
am Referenzgreifer, der ja jetzt stimmt, saugend ziehen lässt. Dann die anderen Greifer auf den gleichen Zug einstellen.
Es gibt auch noch Greiferbrücken wo die Kurvenrolle durch Eindrehen einer Schraube in ein dafür vorgesehenes Gewinde
angehoben wird.
Je nach Laufleistung der Maschine macht es Sinn die Kurvenrollen gleich mit neu zu machen.
Wo wir grad bei Laufleistung sind. Wieviel Mios hat die Maschine auf der Uhr?
Je nach Druckzahl und Material musst damit rechnen das die Greiferauflagen und Geifer
platt sind. Die Auflagen müssten dann mal mit einer Messuhr in der Höhe vermessen werden.
Zahnarztspiegel ist auch gut um sich den Greifer mal anzuschauen
Viel Erfolg
Aber gut, wenn man sowas erstmal durch hat, hat man auch ein besseres Gefühl für die Maschine. Muss man ja auch positiv sehen.
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