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grizzly

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1

Sonntag, 9. Januar 2011, 10:20

Farbkontrollstreifen, Plazierung

So, heute habe ich mal Zeit und einige Fragen "brennen mir unter den Nägeln"

Wo habt Ihr Euren Farbkontrollstreifen stehen, am Bogenende oder beim Greifer?

Könnte mir vorstellen, dass er beim Greifer besser ist (kommt nat. auch auf die Meßart an), da ja weit weniger Papierstaub stören kann? Bei uns wurde er seit Beginn am Bogenende montiert findet Ihr das richtig?

steve

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2

Sonntag, 9. Januar 2011, 10:31

Normalerweise sollte er am Bogenanfang stehen, wegen dem Farbabfall. Wir haben ihn aber auch in der Bogenmitte oder am Bogenende, eben wegen des Problems mit dem Puder, da es ja zuerst am Bogenanfang ansetzt.

grizzly

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3

Sonntag, 9. Januar 2011, 10:47

Ich arbeite nicht an einer neueren HDB, unsere CD ist schon über 10 Jahre alt.
Aber wir haben eine SM neueren Baujahres stehen - hab auf der nie gedruckt - kriegte aber so nebenbei mit, dass da Puder am Bogenanfang schon eher ein Problem ist. Wir haben noch An- und Auslage "alter Bauart" drauf (sonst auch leider).
Also findest Du, dass grundsätzlich der Keil in den Greifer gehört. Oder wird das eh so geschult (bin ja schon ein "alter Knochen, bei uns war das noch kein Thema in den Schulen).

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4

Sonntag, 9. Januar 2011, 11:18

@ grizzly,
Steve hat da Recht.
Am besten ist es wenn er am Bogenanfang steht oder in der Mitte. Bogenende ist wegen dem Farbabfall nicht so geeignet.


Gruß
Günter
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printer84

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5

Sonntag, 9. Januar 2011, 11:27

moin moin,

also das argument mit dem farbabfall sehe ich nicht so.das hat man bei den neuen maschinen so gut wie garnicht.das entspricht vielleicht mal ner dichte von 0.02.wir haben den kontrollstreifen zu 99 prozent am bogenende weil wir meistens lackieren und es besser ist den streifen nicht mit zu lackieren.manroland misst vorne,heidelberg hinten.funktioniert beides gleichermaßen.

und ausserdem ist hinten ja quasi beim nächsten bogen vorne und vorne beim vorigen bogen hinten.! 8o 8|

andreas

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6

Sonntag, 9. Januar 2011, 11:29

Der Streifen am Bogenanfang ist nicht immer bzw. selten für die Buchbinderei sinnvoll, also Mitte oder Ende oder beides wenn Platz ist

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7

Sonntag, 9. Januar 2011, 11:41

und ausserdem ist hinten ja quasi beim nächsten bogen vorne und vorne beim vorigen bogen hinten.!

?????????????????????????????????? was willst du damit sagen??????????????????????

das ist mir neu das es bei den neuen Maschinen keine Probleme mehr gibt mit dem Farbabfall. Aber egal, auch Heidelberg empfiehlt entweder am Bogenanfang oder Bogenmitte zu messen unter anderem auch mit dem Argument des Farbabfalles.

Gruß
Günter
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grizzly

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8

Sonntag, 9. Januar 2011, 12:20

Also, das Argument mit dem Lackieren ist richtig. Wir haben ein herkömmliches Dispolackwerk und da müßtest ja jedesmal strippen bei Kontrollstreifen im Greifer. Auch drucklackiert bräuchtest eine Aussparrung, beim Drucklack wär's aber egal weil eh die Platte gemacht wird.
Klar für den Buchbinder wäre gar kein Kontrollstreifen und auch Farbabnahmebalken am idealsten aber die "gehen mal außen vor" ;-)
Hab da wohl ein ziemlich "kontroverses" Thema begonnen :S

steve

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9

Sonntag, 9. Januar 2011, 15:06

also das argument mit dem farbabfall sehe ich nicht so.das hat man bei den neuen maschinen so gut wie garnicht.
Schon einmal eine Fogra Testform angedruckt? Da wirst Du aber schnell eines besseren belehrt.

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10

Sonntag, 9. Januar 2011, 16:26

Tach auch,

es gibt an jeder Maschine den Farbafall von Bogenanfang zu Bogenende. Der ist auch von Maschine zu Maschine unterschiedlich. Selbst FOGRA hat den eigentlich besten Platz für den Farbkontollstreifen identifiziert nur kann der dort nicht sein, weil das in etwa bei 2/3 des Bogens wäre.

Je nach Meßmethode bzw. Hardware ist der Kontrollstreifen am Anfang oder am Ende, bei manchen auch ganz in der Mitte wenn es das Druckbild zuläßt. Bei IMagecontrol braucht man dien Farbabnahmestreifen z.B. gar nicht, da wird das anhand des Druckbildes/Druckpunktes ausgemessen und zwar über den gesamten Bogen hinweg. MAN und KBA haben für die großen Madchinen ähnliche Ausstattungen.

Letztendlich ist nicht entscheidend, wo der Farbabnahmestreifen sitzt, sondern dass, wenn alles in der Vorstufe und Plattzenkopie richtig gemacht wurde (z.B. Profile mit verrechnet wurden), der Drucker eine gleichbleibende und nachvollziehbare Qualität abliefert. Letzendlich verkauft ihr nicht den Farbkontrollstreifen sondern den Rest vom Bogen.

Gruß
8) Powerprinter66 8)

Los_Wochos

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11

Sonntag, 9. Januar 2011, 19:22

Wenn einer sich eine Maschine mit Inlinemessung kauft müsst er den Farbstreifen gleich nach den Greifern montieren.
Der Abstand zur Kamera ist dann immer gleich, da der Bogen vorne nicht abhebt im Vergleich zur Bogenhinterkannte,
die sich mit zunehmender Druckgeschwindigkeit etwas vom Gegendruckzylinder abhebt.

Grüße Los_Wochos :thumbup:

grizzly

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Sonntag, 9. Januar 2011, 19:42

Die CD102 hat keine Inlinemessung. Haben wohl nur die Rolands?

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13

Sonntag, 9. Januar 2011, 19:44

Inlinemessung gibt es an HD-Maschinen ab XL 105
Alles Wahre ist so einfach, dass es eigentlich nur ein Dummkopf verstehen kann. Darum haben es ja die klugen Köpfe so schwer.

Los_Wochos

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14

Sonntag, 9. Januar 2011, 19:48

Die CD102 hat keine Inlinemessung. Haben wohl nur die Rolands?

Nö, KBA und Heidelberg haben auch schon und es ist einfach nur genial :thumbsup:

grizzly

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15

Sonntag, 9. Januar 2011, 19:49

Gibts eigentlich auch schon zeitgleiches Platten Einspannen bei HD? Hatte ja auch Roland zuerst ...

Los_Wochos

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Sonntag, 9. Januar 2011, 19:52

Bei HD weiss ich es nicht, aber KBA hats auch.

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Sonntag, 9. Januar 2011, 19:59

HD auch
Alles Wahre ist so einfach, dass es eigentlich nur ein Dummkopf verstehen kann. Darum haben es ja die klugen Köpfe so schwer.

stolki

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Sonntag, 9. Januar 2011, 20:42

Platztierung, Farbkontrollstreifen

Hallo! da unser Chef mit jedem Millimeter Papier geizt, müssen wir immer am Bogenende messen, denn unten müsste man ja außer 1cm Greiferrand dann noch den Messtreifen einplanen..Aber da wird gleichmal ohne Greiferrand kalkuliert wenn das Produkt am Fuß nicht unbedingt " Anschnitt" hat. So müssen wir uns die Schnittmarken am Fuß manchmal auch nur "Denken" , da im Greiferrand verschwunden...( Von 2-3cm druckfreiem Raum ums Format können wir nur träumen..) Dann kommt es schonmal vor, daß der Kontrollstreifen fast auf der oberen Bogenkante sitzt. Hast du dann noch dünnes Papier wie 110g SB und vielleicht ab Bogenmitte viel Farbe oder gar Flächen , rollt sich logischerweise der Messbogen wie Sau.. trotz Bogenentroller. Arbeiten mit " Techkon" ; haben aber leider kein Saugtisch oder statische Aufladung wie die meisten von euch bestimmt. So kommt es beim Durchziehen schnell zu Schleifspuren am Messbalken, was wiederum zu verfälschten Messergebnissen führt.. Daher denke ich und wünschte mir einen Kontrollstreifen eher am Bogenanfang, wäre besser.Wenn Kontrollstreifen am Bogenende, laufen dann bei uns oft auch nur 1 Rollenpaar des Densis auf dem Bogen, das andere Paar auf dem Tisch. Dadurch wird der Abstand knapper; und wieder schleift das Auge mir eine Spur vor allem bei starkem Karton...Techkon sagt dann, einen Streifen " Auflagepapier " über die Hinterkante kleben, damit alle 4 Rollen auf gleicher Höhe laufen.Habe mir schon den Kopf zerbrochen, wie ich das alles ändern könnte. Kann man statisch aufladenden Tisch nachrüsten? Oder Saugdüsen? Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich jedenfalls lieber am Greifer unten messen...Stolki

Los_Wochos

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19

Sonntag, 9. Januar 2011, 20:54

Au Backe, ist dein Chef Schwabe ?

Der cm Papier kostet bestimmt nicht viel mehr, im Vergleich zu dem Aufwand den ihr treiben müsst um Qualität zu drucken.
Kann dir mit Infos zum Nachrüsten leider nicht weiterhelfen. ?(

Ralph

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20

Montag, 10. Januar 2011, 08:33

@ Stolki, theoretischer Weise könnest Du Dir nen Vakuumtisch selber nachrüsten, einfach nen kleinen Seitenkanalverdichter besorgen (ca. 120-150€) und einen einfachen Vakuumtisch bauen, also ne ca 1cm hohe "Kiste" mit Löchern von 1mm Durchmesser oben drin.
Gruß
Ralph

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