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Christian68

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1

Montag, 12. September 2011, 20:25

Schwieriger Chef

Hallo Kollegen,

Ich habe eine Frage: Und zwar, was soll man tun wenn man eine schwierige Druckarbeit bekommt bei der die Maschine (Heidelberg SM74 5Farben+Lack) sehr genau eingestellt werden muß, speziell die Auslage, da der Chef darauf besteht IMMER mit Volldampf also 15000 Druck zu arbeiten? Ich stelle die Auslage ein, der Chef besteht aber, daß ich von Anfang an auf Höchstgeschwindigkeit drucken soll, (also nicht erstmal langsam beginnen-Form ist volle Farbbelegung, vollflächig Dispolack, Halbbogenformat, Papier 80g), andererseits MUSS aber die Auslage 1000 prozentig glatt an allen Seiten auslegen. Vom Chef bekomme ich keine Zeit die Auslage einzustellen, es muß von Anfang an alles mit 15000 Druck/h laufen.
Und wie soll man sich verhalten wenn die Maschine einmal stehenbleibt und der Chef kommt herbei und beschimpft mich bis aufs Gröbste? Fängt auch damit an Palletten herumzuschmeissen, stösst mich weg und macht es selber?

Bitte um Rat, ich bin schon echt verzweifelt, ich habe das in einer Druckerei in Österreich erlebt, will sowas nie mehr mitmachen.

Brandeilig

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2

Montag, 12. September 2011, 20:42

Ist dein Chef denn nur zu Dir so,oder springt Er mit allen Mitarbeiter so rum? Auch wenn es schwerfällt,bleib ruhig und sachlich,erkläre es dem Cheffe weshalb und warum Du nicht auf 15000 einrichtest ! Da der Chef meistens am längeren Hebel sitzt,vielleicht nach Alternativen umschauen. Denn so ein Zustand kann auf Dauer Krank machen.

EHST

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3

Montag, 12. September 2011, 20:45

Entweder dem Chef ordentlich die Meinung sagen und eventuell gekündigt werden oder es bessert sich vielleicht etwas, oder gleich kündigen. Wenn der Chef schon handgreiflich wird, wird wohl ein ruhiges Gespräch in solch Situationen nicht möglich sein.

Das klingt schon ziemich hart. Ist aber, wie oft, natürlich nur eine Seite, die zu Wort kommt.
„Nicht die Ansprüche, die der Arbeiter erhebt, sondern die Bewertung seiner Leistung durch die Gesellschaft entscheiden über die Höhe der Löhne; sie allein kommt in den Lohnsätzen, die der Markt bildet, zum Ausdruck.“ L. v. M.

Acid Green

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4

Montag, 12. September 2011, 20:59

Kevin lässt grüßen!
Gruß,
Thomas
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EHST

Meister

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5

Montag, 12. September 2011, 21:24

Ach, dat is schon wieder Kevin? 8o
„Nicht die Ansprüche, die der Arbeiter erhebt, sondern die Bewertung seiner Leistung durch die Gesellschaft entscheiden über die Höhe der Löhne; sie allein kommt in den Lohnsätzen, die der Markt bildet, zum Ausdruck.“ L. v. M.

vector

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6

Montag, 12. September 2011, 21:54

Tja ich hatte gleich zwei von solchen als Chef !
Viel wollen nix geben - war ihr Motto. Das ist jetzt deine Entscheidung entweder du spielst den Depp für den oder sagst "Tschüss ich kündige".
So hab ich es gemacht ! Die Gesichter waren richtig gut da es keiner erwartet hat und ich hab meine Ruhe!
Weil ich seh es nicht ein mich noch vom Chef dumm anmachen zu lassen wenn der selber nichts kann.

andreas

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7

Montag, 12. September 2011, 23:40

Wenn er schon selbst Hand anlegt, würd ich mich neben die Maschine stellen und zuschauen.

Printpimp

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8

Dienstag, 13. September 2011, 00:29

Hey,

solch einen Schuh würde ich mir gar nicht anziehen. Der Drucker hat die Verantwortung für das Produkt und die Maschine, und hat zu Entscheiden! Da gibt es eig. gar kein Gesprächsbedarf! Wenn er meint ist zu langsam, entweder du gehst oder er hält die Füße still. Unter solchen Umständen hätte ich keine Lust zu arbeiten. Ich muss mir doch sicher sein beim drucken.

lg

Marvin

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9

Dienstag, 13. September 2011, 06:54

Beweise Rückrat, geh hin zu ihm und bitte ihm um ein Gespräch mit seinem Vorgestzen und ihm.
Am besten gegen Ende der Schicht, damit ihr Zeit habt und kein Druck im Nacken.

Dann in einen ruhigen Besprechungsraum, nicht zwischen Tür und Angel.
Mach dir vorher Notzen was dir an seiner Arbeitsweise und seinem Verhalten nicht gefällt und was du ändern möchtest.
Nicht das du da sitzt und kein Ton rausbekommst oder was vergisst.

Und wichtig, habe Rückrat und sag was Phase ist und vorallem, wenn sich nichts ändern sollte das du deine Konsequenz ziehst und die Firma verlassen wirst.
Denn du hast, wie bereits angesprochen die Verantwortung für Produkt, Maschine und vorallem für deine Persönliche Work Life Balance.

Acid Green

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10

Dienstag, 13. September 2011, 07:54

Das Thema ist eh durch.
Er arbeitet doch gar nicht mehr da.
Falls das überhaupt je der Fall war.
Ich habe da so meine Zweifel.
Gruß,
Thomas
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