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benno523

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1

Sonntag, 16. Mai 2010, 23:59

Was macht ein Medienfachwirt?

Hallo Gemeinde,

ich stell jetzt vielleicht eine blöde Frage aber ich hoffe hier trotzdem auf Antworten.

Ich überlege gerade mich fortzubilden und dabei wurde mir der Medienfachwirt nahegelegt.
Mein Problem ist, das ich seit 12/09 arbeitslos bin und allein mit meinem Gesellenbrief keine
neue Anstellung finde. Naja, nun steht mir der Weg zum Medienfachwirten offen aber,
was macht der eigentlich und wo wir ein solcher beschäftigt?

Schlagt nicht zu feste auf mich ein... :D

Gruß, Toto

DerAnreiber

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2

Montag, 17. Mai 2010, 18:52

Medienfachwirt - Beschreibung

Hallo Toto,

geschlagen wird hier niemand. Der Medienfachwirt ist in etwa mit dem Industriemeister gleichzusetzen. Viele Themen und Bereiche überschneiden sich. Eine ausführliche Beschreibung findest Du hier: [pdf]http://www.zfamedien.de/downloads/Medienfachwirt.pdf[/pdf]
Schöne Grüße, Seb.

Acid Green

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3

Montag, 17. Mai 2010, 20:00

Da kann ich dem Anreiber nur zustimmen.
In meinem Meisterkurs sind ca. 60% Medienfachwirte dabei.
Das heißt, die Ausbildung ist für die Meister wie für die Medienfachwirte die gleiche.
Nur das die Medienfachwirte zumeist Mediengestalter gelernt haben und die Meister eben Drucker (Ausnahmen gibt es natürlich).
Bei weiteren Fragen einfach melden!
Gruß,
Thomas
___________________________________________

Mein Blog über Medienthemen und andere Dinge.

benno523

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4

Montag, 17. Mai 2010, 20:31

Danke für die Antworten.
Das hilft mir erstmal weiter...
Ich hoffe die Chancen einen Job zu finden erhöhen sich
durch diese Weiterbildung. Andersrum, Bildung hat noch niemandem geschadet...

s.and.ro

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5

Mittwoch, 19. Mai 2010, 21:48

Wie schon gesagt, die Ausbildung ist eigentlich gleich. In meinem Kurs waren wir 50-50 Industriemeister und Fachwirte. Lediglich in der Abschlussprüfung waren mehrere Fragen unterschiedlich und die Fachwirte mussten keine schriftliche AEVO Prüfung machen.



Aaaaber seit 2009 sind viele Punkte geändert worden und die Kurse werden wohl gesplittet, so hieß es zu uns.



Der Medienfachwirt "richtet sich eigentlich eher" an Leute aus der Vorstufe und Mediengestalter da es für diese keine besondere Weiterbildungsmöglichkeit gab.



Als Drucker würde ich dir eher zum Meister raten.

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6

Sonntag, 23. Mai 2010, 17:12

Tach zusammen,



jo, was macht eigentlich der Medienfachwirt? Während der Ausbildung oder danach?

Während der Ausbildung sind das ca. 60% vertiefen von dem, was der Drucker eigentlich schon weiss und ca. 40% neues, das er in den Kopf kriegen muß, welches er wahrscheinlich später kaum gebrauchen kann.

Im aktiven Berufsleben spielt der Abschluss aber keine Rolle, wenn es um die Tätigkeiten geht.

Ich kenne Medienfachwirte, die sind nach wie vor an der Maschine beschäftigt und tun das, was sie vorher auch getan haben, nur eben als Medienfachwirt.

Ein ganz kleiner prozentualer Anteil der Abnsolventen findet tatsächlich eine Anstellung in leitender Posotion, vom Schichtleiter an aufwärts. Dort sehen die Tätigkeiten eben anders aus, zuerst meist leitende Funktion mit Produktion, je höher (so ab Produktionsleiter) leitende Funktion ohne Produktion (Fachbegriff: Administrative Aufgaben).

Leider gibts die Stellen ganz selten, weil diese eher mit Uni-Absolventen besetzt werden, die einen betriebswirtschaftlichen Abschluss haben.

Wenn Du den Medienfachwirt hast, bedeutet das aber nicht, dass Deine Chancen am Arbeitsmarkt besser sind, denn je höher der Abschluss umso weniger will Dich ein Firmenchef einstellen, weil Du mehr Gehalt verlangen kannst.

Ich denke, es kommt heute auf die Leiszung an, die der Einzelne erbringt, um sich nach oben zu arbeiten. Titel sind nur Schall und Rauch und sagen nix über die Person aus.

Das schwierigste bei einer Jobsuche ist, den Fuß überhaupt mal in die Tür zu bekommen. Deshalb müssen die Bewerbungsunterlagen top sein, denn das ist das erste, was ein Firmenchef von jemandem zu sehen bekommt.
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7

Montag, 24. Mai 2010, 05:18

Was Bewerbungen angeht....da bin ich bisher am besten damit gefahren, wenn man sich die
Bewerbungsmappe unterm Arm klemmt und hingeht. Das hat den großen Vorteil, daß der Chef dich
gleich viel besser kennenlernt, beide gleich Fragen stellen können und du dir den Betrieb ansehen
kannst.
Ne Mappe kann man schnell abhaken und einfach weglegen, aber n Gespräch hinterläßt nen gewissen
Eindruck. Ich war auch mal Selbstständig und Mappen mit Eselsohren, Zettelsammlungen, ordinäre
Formulierung des Anschreibens usw. landeten immer gleich in Ablage P (Papierkorb) ^^

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8

Montag, 24. Mai 2010, 14:20

Tach auch,

jo, is ja auch so einfach, wenn man einen großen Betrieb will und grad mal so hingeht. Hab ich auch schon gemacht. Is nix, gute Sekretärin läßt Dich nich durch, von wegen Termin und so.

Lügst Du die an, hast Du´s eh verschissen. Auch schon probiert.

Ganz ehrlich muß ich aber auch sagen, dass ich bei der Auswahl der neuen Arbeiter bzw. Auszubildenden zuerst Wert auf eine gute Bewerbungsmappe gelegt hatte. Nur wenn die außergewöhnlich war, kam der Bewerber ne Runde weiter.

Die 0815 Mappe kam dann zum großen Stapel, der von der Sekretärin irgendwann abgearbeitet wurde.

Und wie es so is: Alles holt einem irgenwann mal ein... :S
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steve

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Montag, 6. September 2010, 13:01

Muss auch nochmal kurz was dazu sagen, obwohl der Thread ja schon etwas älter ist. Ich habe schon 2 Absagen bekommen wo drin stand das ich durch den Meister überqualifiziert bin, da sie ja nur Drucker suchen würden. Also nicht immer steigert eine Weiterbildung die Chancen auf einen Job. Ansonsten gebe ich Powerprinter vollkommen recht, das man nicht einfach in große Betriebe hereinspazieren kann und zum Chef laufen.

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10

Montag, 6. September 2010, 20:00

Ich bezog mich eher auf keine mittelständische Betriebe mit 50-400 Angestellte und telefonischer Nachfrage,
ob sie noch suchen, wo man auch ad hoc mal n Bewerbungsgespräch nach nem kurzen Telefonat (ob noch gesucht wird) arrangieren kann.
Klar, ab 500+ Mitarbeiter ist das schon wieder was anderes - aber wer möcht schon nur ne Nummer im Betrieb sein ^^

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