Hallo,
ich hatte tatsächlich ein ähnliches Problem. Da ich täglich hohe Auflagen produziere (bis zu 200.000 Druck am Tag) wunderte ich mich eines Tages, das meine Platten nach 50.000 - 70.000 einen gravierenden Verschleiß aufwiesen.
Da dieses Problem auch bei anderen Maschinen in der Woche auftrat, war klar das es sich um die Platten bzw. um die Vorstufe handeln muß.
Ein wechsel der Plattencharge brachte keinen erfolg, wir vermutteten einen Herstellungsfehler.
Bei mir wars im Enteffekt die Entwicklung (nicht Belichtung). War verdreckt, Etwickler zu alt und total verstellt.
Nach einer gründlichen Reinigung der Entwicklungsmaschine und neueinstellung der Parameter für z.B. Temperatur, Tuchzeit, und Nachfüllmenge Regenerat/Entwickler, haben wir bis Heute ruhe. Seitdem belichten wir immer einen FOGRA Keil mit um sofort zu reagieren. Den solltet ihr doch auch haben ?
Also schau doch mal auf die Datenblätter für Entwickler und Platte, was die Hersteller für Angaben machen und ob diese eingehalten werden.
Praktikant
wcf.user.option.userOption48: KBA Rapida 105-142, Heidelberg SM52, 74, 102, CD 74, XL105, manroland 700
Occupation: Berater für Druckunternehmen
Powerprinter66
@ Schichtführer
DerKolb geht vom DI-System (direct imaging) aus, das z.B. HD verwendet. Da werden die Druckformen nur „eingebrannt“ und die Platte anschließend gewischt. CtP hieße da „computer to press“.
Du schreibst von „computer to plate“, also Belichten, Entwickeln, Fixieren, Gummieren und dann in den Hobel. Das müsste der Frage am Anfang entsprechen, da ja eine Entwicklungsmaschine erwähnt wird.
Grüße
latten AGFA LAPV 30 Ultra,Entwickler Lithostar l 5000b Ultra.Finisher Lithostar L5300 b (alles von AGFA)